Fünf junge Engagierte bloggen von den 1. Olympischen Jugend-Winterspielen Innsbruck 2012

Engagiert, jung und voller Tatendrang - das sind die Student&-innen Sabrina Howe aus Lüneburg, Stephanie Hill aus Riedstadt, Moritz Blume aus Remagen, Volontärin Tamara Steinmetz aus Ludwigsburg und der Übungsleiter Moritz Schneider aus Frankfurt am Main. Sie werden für die dsj und den DOSB von den 1. Olympischen Jugend-Winterspielen bloggen und sicher viele interessante und spannende Eindrücke liefern. Gebloggt wird auf der Homepage des DOSB.


v.l.n.r.: Moritz Blume, Tamara Steinmetz, Moritz Schneider, Sabrina Howe und Stephanie Hill


Auf diesen Kanälen gibt es Informationen zu Innsbruck 2012

Inhalte, Fotos und Hintergründe zu den 1. Olympischen Jugend-Winterspielen in Innsbruck liefert der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) über verschiedene Kanäle.

Es gibt vor und während der Spiele zahlreiche Möglichkeiten, wie Vereine, Verbände und Medien Inhalte vom DOSB, vom IOC und vom Organisationskomitee für ihre Webseiten, Social-Media-Angebote und Druckerzeugnisse beziehen und nutzen können.

Folgende Kanäle bespielt der DOSB:

www.dosb.de/jugendspiele
www.twitter.com/dosb
www.facebook.com/jugendolympiamannschaft

Der schnellste Kanal ist der Twitter-Kanal. Hier wird der DOSB jeweils zeitnah alle wichtigen Informationen in gebotener Kürze präsentieren. Gleiches – nur nicht ganz so flink – geschieht auf Facebook. Ausgeruhte Berichte gibt es dann auf der Website. Unterstützt wird der DOSB von fünf Nachwuchsreportern, die unter ihrem eigenen Namen twittern und deren Tweets vom DOSB weitergegeben werden. Außerdem befüllen diese Fünf die Facebook-Seite und schreiben Berichte für die Webseite.

Vereine, Verbände und Medien können darüber hinaus Texte und Bilder aus den Kanälen vom IOC und vom Organisationskomitee beziehen. Hier die entsprechenden Links:

www.twitter.com/innsbruck2012
www.twitter.com/youtholympics
www.facebook.com/Innsbruck2012
www.facebook.com/youtholympicgames
www.innsbruck2012.com/


Fackellauf für Innsbruck 2012 motiviert Nachwuchssportler/-innen

17 deutsche Nachwuchsathleten und junge Engagierte der Deutschen Sportjugend (dsj) haben am 5. Januar auf Einladung von IOC-Top-Partner Samsung am Fackellauf für die 1. Olympischen Jugend-Winterspiele in Innsbruck (13. bis 22. Januar) teilgenommen. Jeder von ihnen trug am zehnten Tag des Fackellaufes das Olympische Feuer 300 Meter weit durch Linz, die Landeshauptstadt von Oberösterreich.
Die deutschen Teilnehmer kamen aus den Eliteschulen des Sports und aus der dsj. Den Leistungssport vertraten Ruderin Shirin Brockmann (Potsdam), Rennrodlerin Katrin Rudolph (Winterberg), Fechter Felix Christel (Tauberbischofsheim), Skispringerin Henriette Kraus (Oberwiesenthal), Stabhochspringerin Franziska Kappes (Leverkusen), Leichtathletin Louisa Grauvogel (Saarbrücken), Gewichtheber Philip Kudzik (Frankfurt/Oder), die Moderne Fünfkämpferin Alexandra Bettinelli (Berlin), Skirennläufer Roman Frost (Berchtesgaden), Leichtathletin Lisa-Marie Kottonan (Berlin), Radsportler Florentin Caesar (Kaiserslautern) und Taekwondo-Kämpferin Yanna Schneider (Bonn). Die dsj-Engagierten waren Stephanie Marzian (Jena), Behzad Borhani (Wetzlar), Verena Präger (Steinbeck), Stephanie Hill (Riedstadt) sowie Sabrina Howe (Lüneburg).

Foto: Samsung

Insgesamt gab es in Linz 58 Fackelträger. Bereits um 11 Uhr versammelte sich die deutsche Delegation. Nach Übergabe der offiziellen Fackelläufer-Kleidung – weiße Shirts, weiße Hosen und gelb-orangefarbene Mützen – ging es mit einer Startnummer auf der Brust los. Als erste deutsche Läuferin machte sich Alexandra Bettinelli mit der Nummer 1023 auf den Weg, letzter deutscher Teilnehmer war mit der 1062 Behzad Borhani. Begleitet wurden die Fackelläufer von einem Autokonvoi bestehend aus 14 Fahrzeugen.
Selbst der Regen konnte die Stimmung der Läuferinnen und Läufer sowie des fetzigen Innsbruck-2012-Maskottchen Yoggl nicht trüben. „Mehr Kribbeln im Bauch geht nicht. Als ich die Fackel in der Hand hielt, bin ich extra langsam gelaufen, um den Moment so lange wie möglich auszukosten“, berichtete die 22 Jahre alte Stephanie Hill. „Es war ein einzigartiger Moment in meinem Leben, das olympische Feuer zu tragen“, meinte die Bonner Taekwondo-Kämpferin Yanna Schneider und Skirennläufer Roman Frost aus Berchtesgaden sagte: „Dieser Tag hat alles gehalten, was er versprochen hat. Es ist sogar viel besser gewesen, als ich es mir vorgestellt habe.“
Das Feuer für die Olympischen Jugendspiele war am 17. Dezember im Panathinaikos-Stadion in Athen entzündet und nach Österreich geflogen worden. Dort startete am 27. Dezember der Fackellauf über 65 Etappen und insgesamt 3573 Kilometer quer durch das Land. Exakt 2012 Fackelläufer werden das Feuer auf seinem Weg hin zur Eröffnungsfeier im Innsbrucker Bergisel-Stadion am 13. Januar tragen.
„Ich freue mich, dass die jungen Sportler den heutigen Tag als motivierend und inspirierend empfunden haben. Die Fackelläufer hatten die Gelegenheit so ein Teil der Olympischen Bewegung zu werden. Für Samsung ist es wichtig, jungen Menschen solche Chancen geben zu können“, sagte Georg Rötzer, Corporate Marketing Direktor bei Samsung.
Zu den 1. Olympischen Jugend-Winterspielen vom 13. bis 22. Januar werden 1059 Athletinnen und Athleten im Alter von 14 bis 18 Jahren aus über 60 Nationen erwartet. Deutschland wird mit 57 Athletinnen und Athleten vertreten sein. Chef de Mission ist Ulf Tippelt. Die Deutsche Jugend-Olympiamannschaft reist am 10., 11. und 12. Januar in Innsbruck an.
„Wir haben eine leistungsstarke Mannschaft, weil fast alle Verbände die Besten der jeweiligen Altersklasse schicken“, sagt Ulf Tippelt: „Natürlich geht es um Bestleistungen, und natürlich kämpfen die Sportler um Medaillen. Das ist aber nicht das alleinige Ziel, und deshalb werden wir wie schon in Singapur keine Medaillen zählen – weder offiziell noch inoffiziell.“
Als Juniorbotschafterin für die Jugendspiele ist die Leipziger Studentin Edith Schulze für den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) aktiv. Ihre Aufgabe ist es, gemeinsam mit den anderen „Young Ambassadors“ aus aller Welt die Mannschaftsleitung des jeweiligen Landes zu unterstützen und das sogenannte Culture and Education Programme (CEP) zu planen und die Teilnahme der jungen Wintersportler am CEP zu organisieren.


Die Premiere der Jugendspiele wurde 2010 in Singapur ausgetragen. Innsbruck erlebt die 1. Auflage im Winter. Die nächsten Sommerspiele finden 2014 im chinesischen Nanjing statt (16. bis 28. August), die 2. Jugend-Winterspiele 2016 im norwegischen Lillehammer.
Vision des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ist es, durch die Olympischen Jugendspiele junge Menschen aus aller Welt für den Sport zu begeistern und die Olympischen Werte Exzellenz, Freundschaft und Respekt zu vermitteln.


Olympischen Jugendspiele in Singapur

Mit einem Minimum an Schlaf zum Maximum an Spannung und Spaß

Von Elena Möller, Sabrina Howe und Christiane Weidendorffer

Erfahren, erleben, erzählen – 29 junge Menschen im Alter von 18 bis 23 Jahren waren zusätzlich zu den deutschen Athleten bei den ersten Olympischen Jugendspielen in Singapur. Dort bot die Deutsche Sportjugend (dsj) den Nachwuchskräften aus den Bereichen Wettkampf, Medien, Training und Führung die Möglichkeit, während der Premierenveranstaltung Olympia live zu erleben und parallel die eigenen Fähigkeiten in ihrem Kerngebiet weiterzuentwickeln. Eines der Ziele ist, die Idee der Olympischen Jugendspiele in Deutschland zu verbreiten.
Während der zwei Wochen nahmen die Jugendlichen an Workshops teil, unterhielten sich mit verantwortlichen Personen aus der Sportpolitik und besuchten die Wettkämpfe in Singapur. Die Seminareinheiten unterteilten sich in spezifische Arbeitsgruppen und in Sessions, die mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gestaltet werden. Die Themen hatten verschiedene Schwerpunkte und sollten sowohl einen Einblick in die Olympischen Spiele und in den Ablauf einer Olympiabewerbung geben, als auch die ökonomischen Aspekte der Spiele und Probleme des Sportes, wie etwa Doping ansprechen. Die Mischung fand eine breite Zustimmung bei den Teilnehmern. „Es war klasse, dass wir durch die Workshops vielschichtige, interessante Themenkomplexe behandelt haben. Das ausgewogene Verhältnis zwischen gruppenspezifischen und gemeinsamen Workshops war sehr gut“, sagte Raphael Ott aus der Gruppe Wettkampf.
Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit, mit Personen aus dem organisierten Sport, wie zum Beispiel dem Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes Dr. Michael Vesper, zu sprechen. Der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, Ingo Weiss beantworte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele Fragen und das Gespräch mit dem Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes Dr. Thomas Bach vermittelte Sportpolitik zum Anfassen. Auch IOC-Ehrenmitglied Prof. Dr. Walther Tröger sorgte für eine spannende Diskussion. Weiterhin sprachen die Nachwuchskräfte mit dem Sportjournalisten Jens Weinreich und weiteren gruppenspezifischen Experten. Gerade diesen Programmteil hob Stephanie Hill aus der Gruppe Medien hervor. „Ich bin mir bewusst, dass ich solch eine Chance so schnell nicht mehr bekommen werde und habe daher die Talkrunden intensiv wahrgenommen“.
Neben der Theorie spielte bei dem dsj-Workcamp die Praxis eine wichtige Rolle. Deshalb besuchten die Jugendlichen verschiedene Sportwettkämpfe. Mit den Disziplinen Leichtathletik, Turnen, Judo und noch einigen anderen Sportarten sollte die olympische Stimmung deutlich gemacht werden. „Besonders gut hat mir der Moderne Fünfkampf mit den international gemischten Teams gefallen und die Chance, mit Athleten aus verschiedenen Teilen der Erde zu sprechen“, sagte Anna Vaske aus der Gruppe Wettkampf.
Neben diesen vielseitigen Themen hatten die jungen Menschen die Möglichkeit, eine fremde Kultur kennen zu lernen. Die Workcampteilnehmer/-innen lernten verschiedene Teile von Singapur kennen, besuchten China Town, Little India und die Insel Pulau Ubin.
Am Abschluss des Workcamps reflektieren die beiden Leiter Jan (Vorstandsmitglied der Deutschen Sportjugend) und Kerstin Holze (Vorsitzende der Deutschen Turnjugend) die vergangenen 14 Tage und kamen zu einem übereinstimmenden Ergebnis. „Die Erwartungen wurden übertroffen“, sagt Jan überglücklich und Kerstin fügt lachend hinzu: „ Es waren zwei Wochen mit dem Minimum an Schlaf, aber dem Maximum an Spannung und Spaß.“
 


Olympia hautnah – Das dsj-Workcamp bei den YOG in Singapur
von Christiane Weidendorfer

Hintergründe erkennen, mit Sportlerinnen und Sportlern reden, Olympia erleben – und all das bei der Premiere: 26 junge Menschen im Alter von 18 bis 23 Jahren sind zusätzlich zu den deutschen Athletinnen und Athleten bei den ersten Olympischen Jugendspielen in Singapur. Dort bietet die Deutsche Sportjugend (dsj) den Nachwuchskräften aus den Bereichen Wettkampf, Medien, Training und Führung während der Premierenveranstaltung die Möglichkeit, Olympia live zu erleben und parallel die eigenen Fähigkeiten in ihrem Kerngebiet weiter zu entwickeln. Ziel ist, den Geist der Olympischen Jugendspiele in Deutschland zu verbreiten.
Die olympischen Jugendspiele in Singapur sind eine Idee von IOC-Präsident Jacques Rogge. Doch was steckt dahinter? 3600 Nachwuchsathleten aus 205 Nationen treten in allen 26 bei den Spielen in London 2012 vertretenen Sportarten gegeneinander an – bei einer Altersspanne von 14 bis 18 Jahren. Zudem verpflichten sich die Athleten, während der gesamten zwei Wochen im Olympischen Dorf zu wohnen und möglichst viele der Zusatzangebote zu nutzen. Im Kultur- und Erziehungsprogramm des IOC bekommen die Sportler moralische Werte, professionelles Arbeiten und den respektvollen Umgang mit anderen Menschen vermittelt.
 
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des dsj-Workcamps sollen dabei hinter diese Kulisse schauen. Sie sind mit dem Sport verbunden. Egal ob als Schiedsrichterin oder Kampfrichter, Sportfunktionär oder Juniorführungskraft, Trainerin oder Übungsleiter beziehungsweise als junge Journalisten. Alle Nachwuchskräfte wurden auf Grund ihrer unterschiedlichen Spezialgebiete in Teilgruppen eingeteilt, in denen sie sich mit den Themengebieten ihres bestimmten Bereiches auseinandersetzen.
 
In Workshops und Talkrunden mit Funktionären des Deutschen Sports oder Journalisten wird untersucht, ob die 2007 angestellten Bedingungen von IOC Präsident Jacques Rogge eingehalten wurden und auch kritisch hinterfragt, welchen Stellenwert diese Spiele in der Zukunft einnehmen werden. In den einzelnen Kleingruppensessions spielt vor allem das „Lernen“ eine wichtige Rolle.
 
Außerhalb der Wettkämpfe und Workshops steht ein breites Kultur, Sport- und Sightseeing-Programm auf dem Plan, wie zum Beispiel der Besuch der angrenzenden Insel Pulau Ubin mit dem Fahrrad oder der Night Safari des Zoos in Singapur. Bei der von der dsj am Dienstag, den 24. August veranstalteten Sports Youth Night trafen die Workcamp-Teilnehmer/-innen auch die deutsche Nationalmannschaft. Innerhalb des selbstgestalteten Rahmenprogramms wurden unmittelbar Erfahrungen und Erlebnisse ausgetauscht.
 
Nach der Abschlussfeier werden die Teilnehmer des dsj-Camps zusammen mit ihren Referenten nach zwei ereignisreichen Wochen am Freitagabend schließlich wieder nach Deutschland zurückfliegen.

Weitere Infos: www.dosb.de/jugendspiele

>>> zum Blog


Youth Olympic Day vor dem Brandenburger Tor

Nowitzki und Lange verabschieden Jugend-Olympiamannschaft

Die deutsche Jugend-Olympiamannschaft wird am 24. Juli (Samstag) vor dem Brandenburger Tor in Berlin von Stars des deutschen Sports auf die Reise geschickt. Mit Basketballer Dirk Nowitzki und dem viermaligen Bob-Olympiasieger André Lange werden die letzten beiden deutschen Fahnenträger von Peking und Vancouver das Team beim Youth Olympic Day (11 bis 16 Uhr) zu den Spielen nach Singapur (14. bis 26. August) verabschieden.
„Für mich ist in Peking ein Traum wahr geworden, als ich erstmals an Olympischen Spielen teilnehmen konnte und dabei gleich die Fahne tragen durfte. Die Olympia-Teilnahme ist für Sportler einer der größten Motivationsfaktoren“, sagt Nowitzki, der gegen 13.30 Uhr auf der Bühne am Pariser Platz auftreten wird, wenn das Feuer der 1. Olympischen Jugendspiele auf seiner Reise um die Welt am Brandenburger Tor eintrifft: „Durch die Olympischen Jugendspiele bekommen junge Athleten schon frühzeitig die Gelegenheit, die olympische Atmosphäre zu genießen. Ich bin überzeugt, dass der Tag in Berlin und die Spiele in Singapur einmalige Erlebnisse für alle Teilnehmer bringen werden und freue mich darauf, die Fahne an die Jugend-Olympiamannschaft weitergeben zu können.“
André Lange, der in Vancouver seine letzten Olympischen Spiele erlebte und im Zweier Gold sowie im Vierer Silber gewann, erinnert sich an seinen Einmarsch ins BC Place Stadium vor fünf Monaten: „Olympische Spiele haben mir zahlreiche unvergessliche Momente gegeben. Als ich die Fahne tragen durfte, war es eine große Ehre. Diese nun an die Jugend-Olympiamannschaft weiterreichen zu können, ist eine schöne Sache. Die Teilnahme an den Spielen für den Nachwuchs motiviert die Athleten, noch härter zu trainieren und auch bei Schwierigkeiten nicht aufzugeben. Besonders reizvoll ist die Kombination von Hochleistungssport und Bildung bei den Olympischen Jugendspielen. Dies ist eine Investition in die Zukunft des Sports.“
Neben deutschen Athletinnen und Athleten sowie Sportstars wie Nowitzki und Lange werden beim Youth Olympic Day auch junge Sportler aus ganz Europa das Feuer der Olympischen Jugendspiele vor dem Brandenburger Tor in Empfang nehmen. Denn Berlin steht an diesem Tag stellvertretend für den ganzen Kontinent. Pro Erdteil bereist die Flamme nur eine Stadt. Die Ankunft des Feuers um 13.30 Uhr und die Verabschiedung der deutschen Jugend-Olympiamannschaft sind Höhepunkte des Youth Olympic Day.
Einen Einblick in die Idee der Jugendspiele gibt der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) als Veranstalter mit einem sportlichen Rahmenprogramm (11 bis 16 Uhr). Gäste und Teilnehmer können sich in Olympic Challenges mit Sportstars messen. Zahlreiche Mitmachattraktionen wie ein Hochseilgarten runden das Angebot ab. Die Teilnahme ist für alle Besucher kostenfrei.

Das Feuer kommt bereits am Vormittag in Berlin auf dem Flughafen Tegel an. Anschließend besucht die Flamme den SC Siemensstadt, ehe sie zum Brandenburger Tor gebracht wird.

Weitere Infos: www.dosb.de


Youth Olympic Day vorm Brandenburger Tor

Das Feuer der Olympischen Jugendspiele kommt nach Berlin: Am 24. Juli 2010 dreht sich am Brandenburger Tor alles um die Flamme der Youth Olympic Games. Anlässlich des Besuchs des Feuers veranstaltet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) auf dem Pariser Platz von 11 bis 16 Uhr einen „Youth Olympic Day“. Mit einem sportlichen Rahmenprogramm, Mitmachaktionen, Präsentationen sowie kulturellen Highlights gibt der DOSB einen Einblick in die Idee der Jugendspiele, die im Sommer in Singapur (14. bis 26. August) erstmals stattfinden. Die Teilnahme am „Youth Olympic Day" in Berlin ist für alle Besucher kostenfrei. Höhepunkt wird die Ankunft des Feuers gegen 13.30 Uhr sein.
Die Bundeshauptstadt steht an diesem Tag stellvertretend für Europa, denn pro Kontinent bereist die Flamme nach der Entzündung im antiken Olympia (23. Juli) nur eine Stadt. Zum Stopp in Berlin sind deshalb Vertreter aller europäischen Nationalen Olympischen Komitees (NOK) eingeladen.
Die Ankunft des Feuers erfolgt auf dem Flughafen Berlin-Tegel. Anschließend geht es nach Berlin Mitte. Unterwegs macht die Flamme voraussichtlich Station in einem Berliner Sportverein. Am Brandenburger Tor wird sie dann vom rund 70-köpfigen deutschen Jugendspiele-Team in einer einstündigen Inszenierung empfangen.
Der Pariser Platz verwandelt sich an diesem Tag in ein olympisches Sportfeld. Gäste und Teilnehmer können sich in sogenannten "Olympic Challenges" mit bekannten Sportstars wie Basketballer Dirk Nowitzki, Bob-Olympiasieger Andre Lange und Skisprung-Olympiasieger Martin Schmitt messen.
Zahlreiche Mitmachattraktionen wie ein Hochseilgarten oder Kletterfelsen runden das Angebot ab.
Mit der Austragung der Olympischen Jugendspiele übertrug das Internationale Olympische Komitee (IOC) dem Organisationskomitee der Youth Olympic Games in Singapur auch die Verantwortung, eine Reise der Olympischen Flamme zu organisieren. Sie reist von Olympia in Griechenland aus über alle fünf Kontinente nach Singapur. Die Stationen auf der Reise der Flamme sind neben Berlin: l Dakar, Senegal, für Afrika;  Mexiko City, Mexiko, für Amerika;  Auckland, Neuseeland, für Ozeanien; und l Seoul, Südkorea, für Asien.

Weitere Infos: www.dosb.de


Nowitzki und Lange verabschieden Jugend-Olympiamannschaft

Youth Olympic Day vor dem Brandenburger Tor mit deutschen Sportstars

Die deutsche Jugend-Olympiamannschaft wird am 24. Juli (Samstag) vor dem Brandenburger Tor in Berlin von Stars des deutschen Sports auf die Reise geschickt. In Basketballer Dirk Nowitzki und dem viermaligen Bob-Olympiasieger André Lange werden die letzten beiden deutschen Fahnenträger von Peking und Vancouver das Team beim Youth Olympic Day (11 bis 16 Uhr) zu den Spielen nach Singapur (14. bis 26. August) verabschieden.
„Für mich ist in Peking ein Traum wahr geworden, als ich erstmals an Olympischen Spielen teilnehmen konnte und dabei gleich die Fahne tragen durfte. Die Olympia-Teilnahme ist für Sportler einer der größten Motivationsfaktoren“, sagt Nowitzki, der gegen 13.30 Uhr auf der Bühne am Pariser Platz auftreten wird, wenn das Feuer der 1. Olympischen Jugendspiele auf seiner Reise um die Welt am Brandenburger Tor eintrifft: „Durch die Olympischen Jugendspiele bekommen junge Athleten schon frühzeitig die Gelegenheit, die olympische Atmosphäre zu genießen. Ich bin überzeugt, dass der Tag in Berlin und die Spiele in Singapur einmalige Erlebnisse für alle Teilnehmer bringen werden und freue mich darauf, die Fahne an die Jugend-Olympiamannschaft weitergeben zu können.“
André Lange, der in Vancouver seine letzten Olympischen Spiele erlebte und im Zweier Gold sowie im Vierer Silber gewann, erinnert sich an seinen Einmarsch ins BC Place Stadium vor fünf Monaten: „Olympische Spiele haben mir zahlreiche unvergessliche Momente gegeben. Als ich die Fahne tragen durfte, war es eine große Ehre. Diese nun an die Jugend-Olympiamannschaft weiterreichen zu können, ist eine schöne Sache. Die Teilnahme an den Spielen für den Nachwuchs motiviert die Athleten, noch härter zu trainieren und auch bei Schwierigkeiten nicht aufzugeben. Besonders reizvoll ist die Kombination von Hochleistungssport und Bildung bei den Olympischen Jugendspielen. Dies ist eine Investition in die Zukunft des Sports.“
Neben deutschen Athletinnen und Athleten sowie Sportstars wie Nowitzki und Lange werden beim Youth Olympic Day auch junge Sportler aus ganz Europa das Feuer der Olympischen Jugendspiele vor dem Brandenburger Tor in Empfang nehmen. Denn Berlin steht an diesem Tag stellvertretend für den ganzen Kontinent. Pro Erdteil bereist die Flamme nur eine Stadt. Die Ankunft des Feuers um 13.30 Uhr und die Verabschiedung der deutschen Jugend-Olympiamannschaft sind Höhepunkte des Youth Olympic Day.
Am 24. Juli (Samstag) kommt das Feuer der Olympischen Jugendspiele auf seiner Reise um die Welt (Journey of the Youth Olympic Flame) nach Berlin. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) feiert dieses Ereignis von 11 bis 16 Uhr mit einem Youth Olympic Day am Brandenburger Tor. Dabei wird die deutsche Mannschaft für die 1. Olympischen Jugendspiele von Olympiasiegern und deutschen Top-Athleten verabschiedet. Der Pariser Platz verwandelt sich dafür in ein olympisches Sportfeld. Bei Mitmach-Modulen aus den Sportarten Basketball, Fechten, Air-Hockey, Biathlon oder Trampolinturnen können Kinder und Jugendliche sich selbst sportlich betätigen. Die Teilnahme am Youth Olympic Day in Berlin ist für alle Besucher kostenfrei. Höhepunkt wird die Ankunft des Feuers gegen 13.30 Uhr sein.
Die Bundeshauptstadt steht an diesem Tag stellvertretend für Europa, denn pro Kontinent bereist die Flamme nach der Entzündung im antiken Olympia (23. Juli) nur eine Stadt. Zum Stopp in Berlin sind deshalb Vertreter aller europäischen Nationalen Olympischen Komitees (NOK) eingeladen.
Das Feuer kommt bereits am Vormittag in Berlin auf dem Flughafen Tegel an. Anschließend besucht es den SC Siemensstadt, ehe die Flamme per Ruderboot über die Spree zum Brandenburger Tor fährt.
 


35 Nachwuchskräfte reisen zum dsj-Workcamp nach Singapur

Die Deutsche Sportjugend (dsj) beteiligt sich an der Premiere der ersten Olympischen Jugendspiele im Sommer in Singapur (14. bis 26. August). Die dsj, die als Nachwuchsorganisation des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) 9,5 Millionen Mitglieder unter 27 Jahren in über 91.000 Sportvereinen vereint, entsendet 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ein Workcamp; darunter sind Nachwuchs-Schiedsrichter, Nachwuchs-Journalisten, Nachwuchs-Führungskräfte und Nachwuchs-Trainer. Geleitet wird das Workcamp von sieben erfahrenen Teamern der dsj.
„Wir wollen mit diesem Workcamp helfen, die Idee der Jugendspiele zu verbreiten und mit Leben zu erfüllen. Die Teilnehmer werden die Wettkämpfe besuchen, Workshops mit deutschen Experten abhalten und im Kontakt mit der deutschen Jugend-Olympiamannschaft stehen. Sie tragen die in Singapur gemachten Erfahrungen nach Deutschland in ihre Vereine und Verbände zurück“, sagt der dsj-Vorsitzende Ingo Weiss.
Die Teilnehmer wohnen im YMCA und zahlen einen Teil ihrer Aufenthaltskosten selbst. Dank der Unterstützung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) erhalten die Nachwuchs-Journalisten Medienakkreditierungen und werden in Blogs, auf der DOSB-Homepage, auf der Website der Deutschen Sportjugend sowie auf der Facebook-Seite der Jugend-Olympiamannschaft (www.facebook.com/jugendolympiamannschaft) des DOSB über ihre Erlebnisse vor Ort berichten.

Die 35 Teilnehmer des Workcamps der Deutschen Sportjugend (dsj): (15 Männer/20 Frauen)

Sechs Teilnehmer/-innen Bereich Führung (2/4): Veronika Auer (Judo/München), Michael Geyer (Leichtathletik/Zwickau), Ann-Kristin Hoppenz (Trampolin/Schwäbich Hall), Wiebke Julius (Tischtennis/Lengerich), Agnes Kainz (Rudern/Wien), Raphael Ott (Fußball/Pullach).

Sieben Teilnehmer/-innen Bereich Medien (3/4): Julian Engelhard (Leichtathletik/Koblenz), Andreas Freund (Kegeln/Bischberg), Maximilian Haupt (Flag Football/Mainz), Stephanie Hill (Leichtathletik/Riedstadt-Crumstadt), Sabrina Howe (Tanzen/Wunstorf), Elena Möller (Handball/Niederaula), Christine Weidendorfer (Judo/Großmehring).

Sieben Teilnehmer/-innen Bereich Training (3/5): Moritz Glasbrenner (Fußball/Münster), Sarah Lea Hildebrandt (Leichtathletik/Mainz), Mitja Leipold (Segeln/Kassel), Stephanie Reichelt (Schwimmen/München), Daniel Ringleb (Tischtennis/Laatzen), Jessica Scherer (Schwimmen, Triathlon/Hausach), Janine Straub (Turnen, Leichtathletik/Hügelsheim).

Acht Teilnehmer/-innen Bereich Wettkampf (4/3): Matthias Becher (Hockey/Mannheim), Philip Dauster (Leichtathletik/Berlin), Anne-Kathrin Deichert (Leichtathletik/Rüdersdorf), Anna Lena Frank (Einrad/München), Kristina Hofbauer (Fußball/Ergoldsbach), Andreas Pieper (Basketball/Hagen), Anna Vaske (Volleyball/Steinhagen), Kathrin Wiesner (Fechten/Esslingen).
Sieben Personen Leitung (4/3): Jan Holze (Münster), Kerstin Holze (Münster), Stefan Jung (Frankfurt/Main), Eva Geither (Führung/Nürnberg), Dr. Tino Symanzik (Medien/Bonn), Stefan Walzel (Training/Köln), Dr. Christiane Wenkel (Wettkampf/Höxter).

ÜBER DIE OLYMPISCHEN JUGENDSPIELE

Die Vision
Vision des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ist es, junge Menschen aus aller Welt für den Sport zu begeistern und die Olympischen Werte Exzellenz, Freundschaft und Respekt zu vermitteln. Deshalb entschied die IOC-Vollversammlung im Juli 2007 in Guatemala auf Vorschlag von IOC-Präsident Jacques Rogge, die Olympischen Jugendspiele ins Leben zu rufen. Die Premiere der Sommerspiele findet in Singapur statt, die Premiere der Winterspiele im Januar 2012 in Innsbruck, die 2. Sommerspiele 2014 sind in Nanjing (China) geplant.

Der Countdown
Vom 14. bis 26. August kämpfen in Singapur rund 3600 junge Sportler (14 bis 18 Jahre) aus allen 205 Nationalen Olympischen Komitees (NOKs) der Welt um die Medaillen der 1. Olympischen Jugendspiele. Jedes NOK hat mindestens vier Startplätze. Deutschland wird eine 70-köpfige Mannschaft entsenden. Außerdem stellt der DOSB in der Medizin-Studentin Karolin Weber aus Landscheid in der Eifel, die in Saarbrücken studiert, eine von 30 Botschafterinnen und Botschaftern für diese Spiele. Zudem wird die Deutsche Sportjugend (dsj) 35 Teilnehmer zu einem Workcamp nach Singapur entsenden – Nachwuchs-Trainer, Nachwuchs-Schiedsrichter, Nachwuchs-Reporter und Nachwuchs-Funktionäre. Aus Singapur werden nach derzeitigem Stand 1500 Journalisten aus 60 Nationen über die Premiere der Jugendspiele berichten. 20.000 lokale und internationale Helfer werden im Einsatz sein, 500.000 Zuschauer erwartet.

Der Sport und die Bildung
Bei den 1. Olympischen Jugend-Sommerspielen stehen die 26 Sportarten auf dem Programm, die 2012 in London auch bei den Sommerspielen ausgetragen werden. In einigen Sportarten werden neue Wege gegangen. So wird Basketball in einer Art Streetball Drei gegen Drei gespielt. Außerdem gibt es Mixed-Teams bezogen auf das Geschlecht, beispielsweise im Schwimmen, im Triathlon oder im Radsport. Mixed-Teams aus verschiedenen NOKs treten unter anderem in der Leichtathletik, im Fechten oder im Tennis gegeneinander an.

Zusätzlich gibt es ein Culture and Education Programm (CEP). Das CEP besteht aus über 50 Programmpunkten in sieben Formaten, die Namen tragen wie „Chat with the Champions“ oder „World Cultural Village“. Bekannte Sportgrößen werden den Nachwuchsathleten als Vorbilder und Mentoren zur Seite stehen. Aus Deutschland sind dies IOC-Mitglied und Ex-Fechterin Claudia Bokel (Wermelskirchen), die Ruder-Olympiavierte Lenka Wech (Saarbrücken) und die ehemalige Badminton-Europameisterin Xu Huaiwen (Bischmisheim). Internationale Top-Namen sind der in Kenia geborene 800-m-Weltrekordler Wilson Kipketer (Dänemark), Doppel-Olympiasieger Hicham El Guerrouj (Leichtathletik/Marokko), Schwimm-Olympiasieger Alexander Popow (Russland) oder Stabhochsprung-Weltrekordler und Olympiasieger Sergej Bubka (Ukraine).
 

Weitere Infos:

Deutscher Olympischer Sportbund: www.dosb.de/jugendspiele
Deutsche Sportjugend: www.dsj.de
Internationales Olympisches Komitee: www.olympic.org/yog
Organisationskomitee Singapur 2010: www.singapore2010.org
Facebook: www.facebook.com/jugendolympiamannschaft und www.facebook.com/youtholympicgames
Twitter: www.twitter.com/youtholympics