Sportverein und Schule –
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Verleihung Deutscher Schulsportpreis 2009/2010
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Deutsche Sportjugend haben im Juni 2010 bereits zum sechsten Mal den Deutschen Schulsportpreis vergeben. Der Preis geht an die Grundschule Breckenheim und den Turnverein 1890 e.V. im Wiesbadener Stadtteil Breckenheim.
Ingo Weiss, der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, überreichte in Berlin den Deutschen Schulsportpreis gemeinsam mit den Sportpaten Nina Eggert und Pascal Roller sowie Staatsekretär Thomas Härtel (Berlin) und Wolfgang Fröhlich von der Kommission Sport der Kultusministerkonferenz (KMK). Insgesamt ist der Deutsche Schulsportpreis mit 10.000 Euro dotiert.
Diesmal stand die Ausschreibung unter dem Thema „Sportverein und Schule“ – Gemeinsam für eine bewegte Zukunft! Gesucht wurden Kooperationen und Netzwerkbeispiele, die für eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Sportverein und Schule stehen und Kindern und Jugendlichen ein bewegungsfreundliches Umfeld bieten.
Die Gewinner der diesjährigen Auszeichnung, die Grundschule und der Turnverein Breckenheim überzeugten die Jury mit einer langjährigen Kooperation, die seit 37 Jahren erfolgreich ist und bereits im Grundschulalter (oder davor) ansetzt. Allen Schülerinnen und Schülern der Grundschule wird eine kostenfreie Mitgliedschaft im Verein angeboten. So soll der Spaß am Sport vermittelt werden und ein Grundstein für ein lebenslanges Sporttreiben gelegt werden. Dazu hat der Turnverein sein Sportangebot den pädagogischen Grundsätzen der Schule angepasst. Das Vereinsangebot wird von 95 % der Schülerinnen und Schüler angenommen, die damit ihre wöchentlichen sportlichen Aktivitäten um 2,5 Stunden steigern. Ein Ergebnis ist, dass nur 5 % der Breckenheimer Kinder übergewichtig sind, viel weniger als in anderen Stadtteilen Wiesbadens.
Den zweiten Platz belegte die Antoniusschule Essen und Steeler Kanu Club 1923 e.V. aus Essen. Hier gibt es seit 2006 ein regelmäßiges Kanu-Angebot für die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klasse. Eltern werden in die Kooperation mit eingebunden, denn der Steeler Kanu Club ist ein Familienverein, in dem allen Interessierten Grundkenntnisse im Kanusport vermittelt werden. An der Antoniusschule werden auch viele weitere Sportarten angeboten, dazu findet wöchentlich eine „Sportberatungsstunde“ statt. Viele Elemente der sportlichen Förderung sind inzwischen selbstverständlich in Unterricht und Schulleben integriert. Gesundheitsfördernde Ziele wie gesunde Ernährung, Bewegung, Spiel und Sport sowie Gemeinschaft mit Anderen, Teamgeist, verantwortungsbewusster Umgang mit sich und anderen und der Einklang mit Umwelt und Natur stehen im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit an der Antoniusschule.
Auf den dritten Platz kamen die Grundschule am Kollwitzplatz und ALBA BERLIN Basketballteam e.V., Berlin mit ihrem sportartübergreifenden Angebot für Berliner Grundschulen. Die von ALBA BERLIN zusammen mit der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung und interessierten Schulen konzipierte Idee der „Grundschule mit Sportprofil“ wird seit Anfang des Schuljahres 2008/2009 an acht Berliner Schulen umgesetzt. Dort leiten ALBA-Jugendtrainer gemeinsam mit den Sportlehrern bis zur drei zusätzliche Sport-Unterrichtsstunden pro Woche, um frühzeitig eine intensive und ganzheitliche sportliche Grundausbildung der Kinder zu erreichen. Trainer und Sportlehrer pflegen einen regen Austausch, bei dem die Schulen vom Know-how der Jugendtrainer profitieren, denen wiederum durch das Programm eine berufliche Perspektive eröffnet wird. „Mit viel Spaß werden hier wertvolle Inhalte vermittelt, über die Sportart Basketball, aber auch über das Sporttreiben hinaus, hin zu einem gesunden Lebensstil,“ sagte Staatsekretär Thomas Härtel in seiner Laudatio.
Die ausgezeichneten Schulen und Vereine hatten sich gegenüber 160 qualifizierten Bewerbungen durchgesetzt und wurden von einer Jury aus Experten der Kultusministerkonferenz (KMK) und des organisierten Sports unter der Leitung von Hans-Jürgen Kütbach ausgewählt.
Der Vorsitzender Deutschen Sportjugend Ingo Weiss, sagte dazu: „ Die Zahl der Bewerbungen um den Deutschen Schulsportpreis steigt von Jahr zu Jahr. Ich freue mich über die große Resonanz. Dass diesmal drei Grundschulen mit ihren jeweiligen Kooperationspartnern die ersten Plätze belegen, zeigt auch die Bedeutung der Kooperationen in diesem Bereich.“
Den Gewinner erwartet noch eine regionale Preisverleihung im November 2010.
Fotos von der Preisverleihung in der Galerie.
Schulsportpreis 2009/2010 –
„Sportverein und Schule – Gemeinsam für eine bewegte Zukunft!“ so lautet das Motto des Deutschen Schulsportpreises, der in diesem Jahr zum sechsten Mal vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Deutschen Sportjugend (dsj) ausgeschrieben wird. Gesucht werden Konzepte und Maßnahmen aus dem Schuljahr 2009/2010, die auf einer gelungenen Zusammenarbeit zwischen Sportverein und Schule basieren und Kindern und Jugendlichen ein bewegungsfreundliches und ganzheitliches Umfeld bieten. Nina Eggert, ehemalige Profitriathletin Langdistanz und Trainerin, und der Basketballspieler Pascal Roller unterstützen als Sportpaten den Deutschen Schulsportpreis 2009/2010.
„Kooperations- und Netzwerkarbeit ist in Zeiten der aktuellen Bildungsdebatte für jeden Sportverein und für jede Schule wichtig. Die Öffnung und das aufeinander Zugehen beider Institutionen ist gefragt. Wir freuen uns daher ganz besonders auf viele kreative und innovative Bewerbungen, die gemeinsam von Sportvereinen und Schulen eingereicht werden“, so Ingo Weiss, Vorsitzender der Deutschen Sportjugend.
Den Flyer gibt es hier als pdf-Datei.
Deutscher Schulsportpreis 2009/2010
Der dsj-Vorstand hat in seiner Sitzung am 28.-30.11.2008 entschieden, den Deutschen Schulsportpreis in Zukunft alle zwei Jahre im jährlichen Wechsel mit dem Zukunftspreis der Deutschen Sportjugend zu verleihen.
Somit wird der nächste Deutsche Schulsportpreis für das Schuljahr 2009/2010 ausgeschrieben und 2010 verliehen werden. Ein Konzeptionstreffen unter Leitung des Vorsitzenden der Jury der letzten Schulsportpreise, Hans-Jürgen Kütbach, diente dazu, die vom dsj-Vorstand verabschiedete Rahmenkonzeption zu konkretisieren.
Mit dem Schulsportpreis 2009/2010 sollen Schulen und Sportvereine ausgezeichnet werden, die mit neuen Ideen das Themenfeld der Kooperation und Vernetzung ihrer Aktivitäten gestalten.
Erstmals sollen jeweils eine Schule und ein Sportverein gemeinsam für gelungene Kooperation ausgezeichnet werden. Neu ist auch, dass eine Patin, die Triathletin Nina Eggert und ein Pate, der Basketballspieler Pascal Roller, gewonnen wurden, um dem Deutschen Schulsportpreis 2009/2010 ein Gesicht zu geben.
„Wir versprechen uns von der Themenwahl Impulse für die Zukunftsaufgabe der Gestaltung von kommunalen Bildungslandschaften,“ so Ingo Weiss, der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, der im dsj-Vorstand das Themenfeld Kooperation von Sportverein und Schule verantwortet.
Die Ausschreibung für den in Abstimmung mit der Kommission Sport der KMK ausgeschriebenen Preis soll ab März 2009 kommuniziert werden. Mit dem einjährigen Zeitraum zwischen Ausschreibung und Bewerbungsschluss soll erreicht werden, dass nicht nur bestehende Projekte ausgezeichnet, sondern auch neue Initiativen angeregt werden.
Hier geht es zur Online-Bewerbung.


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