Konferenz Dopingprävention am 14./15. Oktober 2011 in Heidelberg
Am 14. und 15. Oktober 2011 findet in Heidelberg die Konferenz „Sport ohne Doping“, ausgerichtet von der Deutschen Sportjugend in Kooperation mit der pädagogischen Hochschule Heidelberg im Rahmen des dsj-Projekts „Sport ohne Doping“ statt.
Die Veranstaltung soll vor allem der Kommunikation neuer Entwicklungen, insbesondere in Bezug auf die eingesetzten Arbeits- und Lehrmaterialien dienen, Perspektiven für die weitere Arbeit aufzeigen und nicht zuletzt dem Informationsaustausch der Akteure im Themenfeld Dopingprävention dienen.
Die Konferenz richtet sich an alle im Themenfeld Dopingprävention Engagierten, die Anti-Doping-Beauftragten und die Bildungsreferenten/-innen im DOSB und der dsj.
Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Leiter des Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen, Jakob Kornbeck, Policy Officer der EU für den Bereich Anti-Doping, Michael Sauer vom Manfred-Donike-Institut in Köln und viele andere gestalten die Konferenz durch informative Vorträge und interaktive Workshops rund um das Thema „Sport ohne Doping“.
Die Deutsche Sportjugend widmet sich seit einigen Jahren mit großer Intensität dem Thema Dopingprävention. Dieser Aspekt des Kampfes gegen Doping spielt für die dsj als Jugendorganisation eine ganz besondere Rolle, da erreicht werden soll, dass junge Sportler/-innen sich mit diesem Thema intensiv auseinandersetzen und eine Haltung entwickeln, die eine Dopingmentalität erst gar nicht aufkommen lässt.
Einen neuen Schub hat diese Arbeit mit der Verabschiedung des Nationalen Dopingpräventionsplans (NDPP) im Jahr 2009 erhalten, der u.a. die bessere Vernetzung aller Akteure im Themenfeld Dopingprävention, aber auch die Nutzung von Synergien zum Ziel hat.
Seit 2010 führt die dsj nun im Rahmen des NDPP das Projekt „Sport ohne Doping“ durch, das durch das Bundesministerium des Inneren – und im Jahr 2011 auch durch die Landesinnenministerien Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein gefördert wird.
Die Konferenz zur Dopingprävention in Heidelberg ist für eine Kapazität von 100 Teilnehmer/-innen ausgelegt. Ihre Anmeldung wird erst verbindlich, wenn Sie vom Veranstalter eine schriftliche Teilnahmebestätigung erhalten haben. Entscheidend hierzu ist der Eingang der Anmeldung. Für diese Veranstaltung wird kein Teilnahmebeitrag erhoben, Reisekosten werden nicht erstattet.
Das Programm gibt es hier zum Download.
Europäische Anti-Doping Juniorbotschafter/-innen für einen Sport ohne Doping
Die Präventionsarbeit im europäischen peer to peer-Netzwerk und die Schulung von Juniorbotschafter/-innen sind die zentralen Aspekte des Projektes EADIn (Europäische Anti-Doping Initiative). Das internationale Anti-Doping-Camp im Juni 2011 bereitet die Arbeit der Juniorbotschafter/-innen in ihrer Funktion als Multiplikator/-innen in ihren Ländern und Organisationen im Herbst 2011 vor. In einer Konferenz mit Gästen aus Politik und Gesellschaft im Rahmen der Olympischen Jugendspiele in Innsbruck 2012 finden die Aktivitäten ihren vorläufigen Abschluss.
Die Deutsche Sportjugend machte am 27. Januar 2011 den Auftakt gemeinsam mit den Projektpartnern in Frankfurt am Main. Dazu gehören: das Französisches Olympische Komitee und Sportdachverband (CNOSF), das Olympische Komitee von Slowenien (OCS), die Federazione Italiana Aerobica e Fitness (FIAF), der Österreichische Leichtathletikverband (ÖLV), die Fédération Internationale Catholique Education Physique et sportive (FICEP), der europäischer Hochschulsportverband (EUSA), die European Non Governmental Sport Organisation Youth (ENGSO Youth) und das Zentrum für Dopingprävention, Pädagogische Hochschule Heidelberg (ZDP). Außerdem kamen als Gäste Vertreter des Europäischen Paralympischen Komitees sowie Prof. Dr. Barrie Houlihan, Loughborough University/UK und Autor des Buches „Dying to Win“. Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der Europäischen Kommission (Vorbereitende Maßnahme im Bereich des Sports 2011/2012) und wird Ende Februar 2011 auf dem EU Sport Forum in Budapest präsentiert werden.
Die Dopingprävention ist ein wichtiger und nicht mehr weg zu denkender Bestandteil in den Anti-Dopingaktivitäten von DOSB/ dsj und ihren Mitgliedsorganisation.
Innerhalb des DOSB hat die dsj für diesen Teil einer pädagogisch orientierten und in erster Linie auf Verhaltens- und Einstellungsänderungen bei jungen Sportler/ -innen zielenden Maßnahmen gegen Doping die Federführung inne.
Im Rahmen des Projekts „Sport ohne Doping“, das vom Bundesministerium des Innern gefördert wird, bieten wir u.a. Schulungsmaßnahmen an, um die Leistungssportreferent/ -innen und Bildungsreferent/ -innen der Landessportbünde und Spitzenverbände in Ihrer Arbeit zu unterstützen und neue Impulse anzubieten.
Wir wollen dabei Multiplikatoren/-innen ansprechen, die in der Übungsleiter/-innen- und Trainer/-innen- Aus- und –fortbildung tätig sind.
Deutsche Sportjugend startet Europäische Anti-Doping Initiative
Einen besonderen Erfolg kann die Deutsche Sportjugend (dsj) verbuchen: als eines von drei EU-
Projekten im Förderbereich Anti-Doping der vorbereitenden Maßnahmen im Bereich des Sports ist die „Europäische Anti-Doping Initiative“ bewilligt worden.
Ziel des Projektes ist es, eine präventive Anti-Doping-Erziehung im organisierten Sport in Europa zu verankern.
Um eine breite Zielgruppe zu erreichen, wird jedes Partnerland ein Netzwerk von Mulitplikator/-innen und Einrichtungen in Sport und Bildung nominieren, die geschult werden, um regionalen und lokalen Gruppen und Schlüsselpersonen Möglichkeiten der Präventionsarbeit aufzuzeigen. Die Präventionsarbeit im „peer to peer Netzwerk“ mithilfe von Juniorbotschafter/-innen soll einen zentralen Aspekt des Projektes darstellen. Jeder teilnehmende Verband entsendet 10 Jugendliche, die zu Juniorbotschafter/-innen ausgebildet werden, um in weiterer Folge im eigenen Verband ein Netzwerk von Juniorbotschafter(inne)n ins Leben zu rufen. Um die Schulung der Juniorbotschafter/-innen zu unterstützen, werden eine Reihe von wissenschaftlich unterstützten Publikationen produziert und Seminare – sowohl auf nationaler wie auch auf europäischer Ebene – organisiert, die der Fortbildung und dem Erfahrungsaustausch dienen sollen. Dabei stützt sich das Projekt insbesondere auf Erfahrungen aus der deutsch-französischen Zusammenarbeit in diesem Bereich. Jan Holze, 2. Vorsitzender der Deutschen Sportjugend, sagte dazu: „Unsere Maßnahmen zur Doping-Prävention in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Dopingprävention an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und die Erfahrungen aus den deutsch-französischen Antidoping-Camps erfahren so nicht nur eine europäische Dimension, sondern entfalten damit auch ihre Wirkung.“ Das Projekt läuft von Januar 2011 bis März 2012 und findet seinen offiziellen Höhepunkt bei einer Konferenz im Rahmen der Olympischen Jugendspiele in Innsbruck 2012.
Partner im Projekt sind:
- Comité National Olympique et Sportif Français (CNOSF)
- Olympic Committee of Slovenia (OCS)
- Federazione Italiana Aerobica e Fitness (FIAF)
- Austrian Athletics Federation (ÖLV)
- Fédération Internationale Catholique Education Physique et sportive (FICEP)
- European University Sport Association (EUSA)
- European Non Governmental Sport Organisation Youth (ENGSO Youth)
- Zentrum für Dopingprävention, Pädagogische Hochschule Heidelberg (ZDP)
Die vorbereitenden Maßnahmen im Bereich des Sports sind ein Förderprogramm der EU-Kommission und dienen der Umsetzung der durch den Lissabonvertrag hinzugewonnenen EU-Kompetenz im Bereich des Sports. Die dsj hat bereits im letzten Jahr als einer der neun geförderten Projekte im Bereich Gesundheit mit dem Projekt Gesunde Kinder in gesunden Kommunen an den sog. Vorbereitenden Maßnahmen partizipiert.
Der Nationale Dopingpräventionsplan als pdf-Datei
Internetadressen:
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www.dopinginfo.de |
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www.dopage.com Le portail internet de la lute contre le dopage -Website der Präventionsgruppe in Montpellier, die auch das Infotelefon , Ecoute Dopage" betreibt |
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www.aerztezeitung.de Aktuelle Zeitungsberichte zur Dopingthematik unter dem Stichwort "Doping" |
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www.doping-frei.de Die "Anlaufstelle für Dopinggeschädigte, Lehrer, Sozialpädagogen etc." |
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Anschrift der NADA
Nationale Anti Doping Agentur
Heussallee 38
53113 Bonn
Tel. 0228/81292-10 (Zentrale)
Fax 0228/8129229
E-Mail: nada@nada-bonn.de
Internet: www.nada-bonn.de




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