Prof. Dr. Gerhard Treutlein mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt
Für seine Verdienste in Forschung und Lehre sowie sein damit verbundenes unermüdliches Engagement in der Dopingprävention ist Prof. Dr. Gerhard Treutlein, der eng mit der Deutschen Sportjugend in diesem Bereich zusammenarbeitet, vom Bundespräsidenten mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden. Der Staatssekretär des Kultusministeriums Baden-Württemberg, Georg Wacker, überreichte die Ehrung im Rahmen eines Festaktes an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg am 09. Oktober 2009.
„Prof. Dr. Gerhard Treutlein ist eine große ehrenamtliche Persönlichkeit“, ein gutes, wichtiges Vorbild für andere Menschen, betonte Staatsekretär Georg Wacker in seiner Laudatio in Bezugnahme auf Treutleins Einsatz in der Dopingprävention.
Durch seine langjährige Tätigkeit in diesem Bereich sei die gesellschaftliche Bearbeitung der Dopingproblematik und die Entwicklung von Lösungen vorangebracht worden, so Wacker. Hervorzuheben sei auch Treutleins konsequente Orientierung an der Dopingprävention und sein beharrlicher Einsatz für die Entwicklung von Ansätzen und Materialien, Jugendliche mental zu stärken und damit weniger anfällig für Medikamentenmissbrauch zu machen.
Ingo Weiss, Vorsitzender der Deutschen Sportjugend, unterstrich Treutleins Verdienst, wissenschaftliche Forschungsergebnisse für Sportler/-innen und Athleten/-innen anwendbar und umsetzbar gemacht zu haben und stellte dabei besonders die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Treutlein und der dsj heraus.
Gespräch mit dem Dopingopfer-Hilfe-Verein am 23. September 2009
Zentrales Ziel eines Gesprächs zwischen der Deutschen Sportjugend und dem Dopingopfer-Hilfe-Verein (DOH) unter Beteiligung des Zentrums für Dopingprävention Heidelberg am 23.September 2009 in Frankfurt am Main war die Auslotung von Möglichkeiten zur Kooperation im Themenfeld Dopingprävention.
Dr. Klaus Zöllig, der Vorsitzende des DOH, schilderte die Strategien und Aktivitäten des Vereins, der u.a ein Referent/-innenteam hat, das Vorträge in Schulen und anderen Bildungsinstitutionen hält. Ein weiteres wichtiges Standbein des DOH ist die Mitwirkung in der Ausbildung von Physiotherapeut/-innen.
Vereinbart wurde, die Synergieeffekte zu identifizieren und zu nutzen, die sich aus den jeweiligen Präventionsaktivitäten von dsj und DOH ergeben. Hierzu ist geplant, im ersten Quartal 2010 unter Federführung von Prof. Dr. Treutlein, der für das Zentrum für Dopingprävention an dem Gespräch teilnahm, einen gemeinsamen Workshop durchzuführen. Dieser Workshop soll u.a. dazu dienen, einen gemeinsamen Pool von Referentinnen und Referenten zum Thema Dopingprävention zu schaffen. Darüber hinaus soll dieser Workshop auch ein weiterer Schritt zur Qualifizierung derjenigen sein, die im Themenbereich Dopingprävention Schulungs- und Lehrmaßnahmen durchführen.
Zur Zusammenarbeit zwischen dem Dopingopfer-Hilfe-Verein und der Deutschen Sportjugend betonte deren Vorsitzender Ingo Weiss, wie wichtig es vor dem Hintergrund der Verabschiedung des Nationalen Dopingpräventionsplans ist, das Netzwerk derjenigen, die im Feld der Dopingprävention tätig sind, enger zu knüpfen, wozu die Kontakte zum DOH einen wichtigen Beitrag leisten.
Gemeinsames Präventionsprojekt
Der Deutsche Olympische Sportbund, vertreten durch die Deutsche Sportjugend (dsj), die Landessportbünde mit ihren Jugendorganisationen und die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) haben ein gemeinsames Dopingpräventionsprojekt gestartet, das aus Mitteln des BMI gefördert wird. Die von dsj, Zentrum für Dopingprävention und NADA erarbeiteten Arbeitsmaterialien sind gemeinsam mit den für die Lehrarbeit in den Landessportbünden und Landessportjugenden Verantwortlichen weiter entwickelt worden. Das Transfer- und Vernetzungsprojekt hat das Ziel, die Ausbilderinnen und Ausbilder auf der Grundlage der Arbeitsmaterialien „Sport ohne Doping“ zu schulen. Die erste Veranstaltung fand in Kooperation mit der Bayerischen Sportjugend im Januar 2009 in Oberhaching statt. Mitarbeiter des Zentrums für Dopingprävention Heidelberg als Partner der dsj sowie der NADA führten eine eintägige Multiplikatorenschulung durch.
Durch diese Multiplikatorenlehrgänge werden Ausbildungsreferent/innen mit den wichtigsten Aufgaben der Dopingprävention und den von NADA und DOSB/dsj veröffentlichten Materialien und Internetportalen vertraut gemacht. Dadurch sollen sie motiviert werden, Dopingpräventionsthemen stärker als bisher in die Aus- und Fortbildung von Trainer/innen und Übungleiter/innen einzubeziehen.
Den Nationalen Dopingpräventionsplan als pdf-Datei
Internetadressen:
|
www.dopinginfo.de |
|
www.dopage.com Le portail internet de la lute contre le dopage -Website der Präventionsgruppe in Montpellier, die auch das Infotelefon , Ecoute Dopage" betreibt |
|
|
|
|
www.aerztezeitung.de Aktuelle Zeitungsberichte zur Dopingthematik unter dem Stichwort "Doping" |
|
www.doping-frei.de Die "Anlaufstelle für Dopinggeschädigte, Lehrer, Sozialpädagogen etc." |
|
Anschrift der NADA
Nationale Anti Doping Agentur
Heussallee 38
53113 Bonn
Tel. 0228/81292-10 (Zentrale)
Fax 0228/8129229
E-Mail: nada@nada-bonn.de
Internet: www.nada-bonn.de

Home
Sitemap
Impressum