Der Generalkonsul von Japan, Toyoei Shigeeda und dsj-Geschäftsführer, Martin Schönwandt, begrüssten die Jugendlichen aus Fernost in der Sportschule des Landessportbundes Hessen.
Die japanische Delegation Generalkonsul von Japan, Toyoei Shigeeda und dsj-Geschäftsführer, Martin Schönwandt
Begrüßung in der Sportschule des Landessportbundes  Hessen Feierlicher Empfang durch die Stadt Frankfurt im Römer

37. Deutsch-Japanischer Sportjugend-Simultanaustausch 2010

In diesem Jahr findet zum 37. Mal der deutsch-japanische Sportjugend-Simultanaustausch statt. Insgesamt 80 junge Sportlerinnen und Sportler aus Japan werden in der Zeit vom 22. Juli bis 10. August 2010 in Deutschland zu Gast sein. Die deutsche Delegation fliegt am 21. Juli 2010 mit 120 Teilnehmer/-innen unter Leitung von Udo Ziegler, Deutsche Fechterjugend, nach Japan.
Der wichtigste Teil dieser Begegnung besteht sowohl in Deutschland als auch in Japan im 16-tägigen Regionalprogramm, das durch die jeweiligen Mitgliedsorganisationen gestaltet wird. Durch das abwechslungsreiche Programm mit dem Familienaufenthalt sowie viel Sport und Kultur werden die Jugendlichen die Menschen und das Leben im jeweiligen Partnerland hautnah erleben. Über das diesjährige Jahresthema „Möglichkeiten des Engagements von Jugendlichen in der Gesellschaft" werden sie sich austauschen und die Situation des Partnerlandes kennenlernen.
In Frankfurt am Main findet das Einführungsprogramm für die japanischen Gäste statt. Der Generalkonsul von Japan, Toyoei Shigeeda und dsj-Geschäftsführer, Martin Schönwandt, werden die Jugendlichen aus Fernost in der Sportschule des Landessportbundes  Hessen begrüßen. Der feierliche Empfang durch die Stadt Frankfurt im Römer und die Fahrt mit dem Ebbelwoi-Express gehören zum Zentralprogramm.
Die erste Station für die deutsche Delegation ist die Stadt Otsu, eine Nachbarstadt von Kyoto. Alte Tempel und Schreine in der alten Kaiserstadt sind die ersten Highlights für die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Das Abschlussprogramm für die japanische Delegation findet dieses Jahr wieder in Berlin statt. In der Bundeshauptstadt haben die japanischen Jugendlichen Gelegenheit, den Deutschen Bundestag zu besichtigen. Für die deutschen Jugendlichen ist die japanische Hauptstadt Tokyo das letzte Ziel. Nach dem Auswertungsgespräch erkunden sie die Großstadt Tokyo. In der jeweiligen Hauptstadt wird der Abschied mit der zur Tradition gewordenen Sayonara-Party gefeiert.

Dieses Austauschprogramm zwischen sportbegeisterten Jugendlichen aus Deutschland und Japan wird aus Mitteln des Kinder- und Jugendplanes des Bundes durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und von TOYOTA  Deutschland GmbH unterstützt.


Erstes Vorbereitungstreffen für den
37. Simultanaustausch

Am 26. und 27. Februar 2010 trafen sich Udo Ziegler (Deutsche Fechterjugend), Kerstin Doetsch (Deutsche Judojugend) und Tim Börker (DJK-Sportjugend) in Frankfurt am Main, um sich als Leitungsteam auf den 37. deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausch vorzubereiten. Die Mitglieder der Projektgruppe Japan begleiteten diese Informationsveranstaltung. Sie besprachen gemeinsam wichtige inhaltliche und organisatorische Aufgaben des Leitungsteams und tauschten Erfahrungen aus. Das Dreier-Team vereinbarte ein weiteres internes Vorbereitungstreffen und freut sich auf weitere Zusammenarbeit.

Anschließend tagte die Projektgruppe Japan und konkretisierte die Planung der diesjährigen  Vorbereitungsmaßnahmen und Zentralprogramme. Die Projektgruppe Japan hat eine Info-Fibel für die Gastfamilien, die japanische Gäste  aufnehmen, erarbeitet. Diese soll in diesem Jahr erstmalig zum Einsatz kommen. Darüber hinaus diskutierte die Projektgruppe bereits über die Planung für 2011, u.a. über die Fortsetzung des Simultanaustausches 2012-2015, sowie eine mögliche Veranstaltung im Rahmen der „150 Jahre Freundschaft Deutschland-Japan“.


Leitungsteam für Japan 2010 nominiert

Das Leitungsteam der deutschen Delegation für den 37. deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustausch 2010 ist vom dsj-Vorstand benannt worden.

Udo Ziegler (Deutsche Fechterjugend) wird die 125-köpfige-Delegation leiten, die am 22. Juli 2010 nach Japan fliegt. Sein Werdegang spiegelt die lange Tradition und Nachhaltigkeit dieser Jugendbegegnung wieder. Er hat bereits 1983 als jugendlicher Teilnehmer am Simultanaustausch teilgenommen, danach zweimal die Gruppe Württemberg geleitet, 2003 war er stellvertretender Delegationsleiter. Kerstin Doetsch (Deutsche Judojugend) als stellvertretende Delegationsleiterin und Tim Börker (DJK-Sportjugend) als Organisationsleiter werden ihn unterstützen. Das Team und die Projektgruppe Japan werden sich am 27. und 28. Februar 2010 zur ersten Vorbereitung für den diesjährigen Austausch in Frankfurt am Main treffen.


Yunosuke Sakamoto - neuer Vorsitzende der JJSA

Die Japanische Sportjugend, Japan Junior Sports Clubs Association (JJSA), hat einen neuen Vorsitzenden gewählt. Yunosuke Sakamoto (54), der Präsident des Präfektur-Sportbundes Saitama, Yunosuke Sakamoto, neuer Vorsitzende der JJSAPräsidiumsmitglied des Japanischen Sportbundes und Bürgermeister der Stadt Higashimatsuyama tritt zum 1. April 2009 das Amt an. Als Stadtverordneter hat er sich bereits für die Jugendarbeit engagiert. Unter der neuen Führung auf der japanischen Seite wird der traditionelle deutsch-japanische Sportjugend-Simultanaustausch mit der Deutschen Sportjugend  fortgeführt. Ingo Weiss, Vorsitzender der dsj, beglückwünschte Yunosuke Sakamoto als einer der ersten Gratulanten zu seiner neuen Aufgabe. „Auf die Fortsetzung unserer erfolgreichen Austauschzusammenarbeit im deutsch-japanischen Jugendaustausch freue ich mich sehr“, übermittelte Ingo Weiss.  Bereits für den Sommer ist ein Besuch einer Führungskräfte-Delegation der dsj und deren Teilnahme an der Sayonara-Party zum diesjährigen Sportjugend-Simultanaustausch in Tokio geplant.