Rumänien und Deutschland wollen in der Jugendpolitik enger zusammenarbeiten
In einer Absichtserklärung haben das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das rumänische Ministerium für Jugend und Sport erklärt, dass sie die fachliche Zusammenarbeit im Jugendbereich mit den Schwerpunkten Arbeit in Jugendzentren, nicht-formelle Bildung in der Jugendarbeit sowie Kompetenzen im Umgang mit Informationstechnologie stärken wollen.
Ferner beabsichtigen beide Seiten, auch bi- und mulitlaterale Programme zu unterstützten, insbesondere mit Ungarn und in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW).
Die rumänische Seite unterstrich ihr großes Interesse, in Ergänzung zu den bereits durchgeführten Fachprogrammen zur Arbeit in Jugendzentren auch Fachkräfte der Jugendarbeit in deutsche Einrichtungen zur Hospitation zu entsenden. Nach den Richtlinien des Kinder- und Jugendplans des Bundes ist eine Förderung solcher Aufenthalte bis maximal 3 Monate möglich. Die rumänische Seite ist ebenso bereit, Hospitantinnen und Hospitanten aus Deutschland aufzunehmen.
Bislang beschränkten sich deutsch-rumänische Partnerschaften auf wenige Träger. Eine Ausweitung der Kontakte ist von beiden Seiten gewünscht. Dennoch sollten Träger, die einen Austausch mit Rumänien durchführen möchten, dies dem IJAB mitteilen, damit erste Kontakte etwa im Rahmen einer Partnerbörse hergestellt werden können.
Wer Interesse hat, wendet sich bitte an den Internationalen Jugendaustausch- und Besucherdienst
E-Mail: Reinholz@IJAB.de

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