Bewertung des Koalitionsvertrages 2021 – 2025 „Mehr Fortschritt wagen - Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit“ 

zwischen der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN und den Freien Demokraten (FDP) durch die Deutsche Sportjugend
Die Bewertung greift einige ausgewählte, für die Arbeit der dsj besonders relevante Themen aus dem Koalitionsvertrag heraus und ordnet sie vor dem Hintergrund existierender Positionierungen der dsj ein.  

Die Bewertung wird nach und nach vervollständigt.
 

Freiwilligendienste stärken und nachfragegerecht ausbauen, aber Bekenntnis zum Trägerprinzip und zur freien Fahrt im ÖPNV geben

Die dsj begrüßt die Absicht der neuen Koalition, Freiwilligendienste zu stärken und nachfragegerecht auszubauen. Die angekündigte Erhöhung des Taschengeldes nimmt Forderungen der Freiwilligen aus dem Sport auf, wird sich flächendeckend aber nur mit einer entsprechenden Förderung umsetzen lassen. Da derzeit im Freiwilligen Sozialen Jahr keinerlei Taschengeldförderung durch den Bund erfolgt, bleibt es spannend, wie die konkrete Umsetzung angedacht ist. Um noch mehr jungen Menschen einen Platz anbieten zu können, benötigen die Einsatzstellen und Träger*innen eine verbesserte finanzielle Unterstützung durch den Bund und modernisierte Rahmenbedingungen in den Freiwilligendiensten, damit sie u.a. ein angemessenes Taschengeld sowie die notwendige pädagogische Begleitung sicherstellen können.  

Leider fehlt ein konkretes Bekenntnis zum Trägerprinzip und zur Gestaltung der politischen Bildung durch die dsj-Mitgliedsorganisationen auch im Bundesfreiwilligendienst. Wir vermissen zudem die von den Freiwilligen geforderte freie Fahrt im öffentlichen Personennahverkehr. Diese stärkt die gesellschaftliche Teilhabe der Freiwilligendienstleistenden und kann dazu beitragen, soziale Ungleichheiten zu reduzieren. 

Mit Bundesprogrammen Demokratie fördern, gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit vorgehen und damit Stabsstelle Sport einrichten

Eine von möglichst vielen getragene, starke Demokratie ist Garant für den Zusammenhalt im Land. Mit seinen über 90.000 gemeinnützigen, organisierten lokalen und überregionalen Vereinen und Organisationen leistet der Sport seinen maßgeblichen Beitrag.  

Bundesprogramm gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit im Sport auflegen 

Sport wird aber auch antidemokratisch vereinnahmt oder ist Ort von Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung. Aus diesem Grund begrüßt die Deutsche Sportjugend ausdrücklich das Vorhaben, ein gesondertes Bundesprogramm gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit im Sport aufzulegen, das eng an die Bedarfe von überwiegend ehrenamtlich getragenen Sportvereinen orientiert ist. Anerkannt werden sollte dabei die bereits geleistete Arbeit beispielsweise bei der aktiven Erinnerungsarbeit in Teilen des Sports und der sozialpädagogischen Fanprojekte oder bei der Entwicklung von Arbeitsmaterialien und Maßnahmen zu „Rechtsextremismus im Sport“. Die dsj bietet sich als kompetente Partnerin an, sowohl in der Weiterentwicklung wie auch bei der Umsetzung des Vorhabens. Das Netzwerk „Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde“ sollte hier ebenfalls eingebunden werden. 

Stabsstelle „Demokratiestärkung und Politische Bildung im Sport“ auf Bundesebene einrichten 

Um Sportvereine und -verbände stärker im Umgang mit antidemokratischen und menschenfeindlichen Problemstellungen zu unterstützen, braucht der gemeinnützige, organisierte Sport eine gesicherte und dauerhafte Absicherung dieser Aufgabe. Die dsj fordert deshalb die Finanzierung einer Stabsstelle „Demokratiestärkung und Politische Bildung im Sport“ auf Bundesebene im Sport. Eine solche Stelle kann Sportvereine und -verbände adäquat unterstützen, begleiten und ihnen Maßnahmen ermöglichen. Denn Sportvereine sind nicht nur Orte der Bewegung, sondern sind aktiver und starker Teil in den Sozialräumen und der Zivilgesellschaft. 1,7 Millionen ehrenamtliche Engagierte auf Vorstandsebene oder auf Ausführungsebene und 6,3 Millionen als freiwillige Helfer*innen prägen die Basis für Zusammenhalt, gemeinsamem Austausch und lebendige, demokratische Teilhabe auf Grundlage gemeinsamer Werte. Die Kinder- und Jugendarbeit im Sport setzt sich aktiv für eine vorurteilsarme Begegnung von jungen Menschen im Sport ein und tritt jeglicher Art von Hass, Gewalt, Hetze, Diskriminierung und Benachteiligung entgegen. Sportvereinen und -verbänden fehlen allerdings in Teilen bei ihrer demokratiestärkenden Arbeit die professionelle Unterstützung, Begleitung und Vernetzung – eng an den Bedarfen der Sportstrukturen vor Ort. Die „Stabsstelle Demokratiestärkung und Politische Bildung im Sport“ kann zudem die sportspezifischen, antidemokratischen Problemlagen identifizieren und Antwortmöglichkeiten entwickeln. Diesen Bedarf bestätigt der 16. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung (2021). 

Bundesprogramm zur Demokratieförderung stärken 

Die dsj beteiligt sich seit über 10 Jahren am Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“. In elf Sportverbänden sind hierdurch starke Qualifizierungs- und Beratungsstrukturen für eine Demokratiestärkung im Sport gewachsen, die weiter und verstetigt gefördert werden sollen. Aus diesem Grund befürworten wir das geplante Demokratiefördergesetz und eine bessere finanzielle Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung. So kann eine strukturelle und nachhaltige Förderung der entsprechenden Projekte im Sport, die bereits oftmals lang und gut erprobt sind, abgesichert werden. 

Mit einem Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit an das Corona-Aufholpaket anschließen

Als Reaktion auf die starken Einschränkungen, unter denen junge Menschen in den vergangenen Monaten gelitten haben, hat der Bund das „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ verabschiedet. Durch die Nutzung und Stärkung bereits vorhandener Strukturen sollten und sollen weiterhin im Jahr 2022 Begegnungs- und Bewegungsangebote (wieder) entstehen, die schnell bei den Kindern, Jugendlichen und Familien ankommen.  

Die dsj beteiligt sich mit einem eigenen Programm am Corona-Aufholpaket. 

Früh wurde aber deutlich, dass „Aufholen nach Corona“ nicht am 31.12.2022 erledigt sein wird. Deshalb hatte die dsj für eine Fortführung besonderer Unterstützung über das Jahr 2022 hinaus geworben und begrüßt nun die angekündigte Anschlussinitiative mit einem „Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit“.  

Die dsj wird die Ausgestaltung des Zukunftspaketes mit den fördernden Behörden in den nächsten Monaten diskutieren und eine Beteiligung prüfen, bei der sichergestellt ist, dass es weiterhin darum gehen wird, dass: 

- Kinder und Jugendliche für Vereinsangebote im Sport (wieder-)gewonnen werden, 
- Kinder und Jugendliche dabei begleitet werden, verlorengegangene Alltagsstrukturen und Erfahrungen zurückzugewinnen, 
- soziales und non-formales Lernen unterstützet wird, 
- Bewegung und gesundes Aufwachsen gefördert wird, 
- Kinder und Jugendlichen wieder einen Zugang zu internationalen Begegnungen im Sport ermöglicht wird. 

Zum aktuellen dsj-Aufholpaket 2021/2022:  
Mit dem dsj-Aufholpaket sollen die Strukturen der Kinder- und Jugendarbeit im Sport gestärkt werden, um niedrigschwellige Angebote für Bewegung, Spiel und Sport für Kinder und Jugendliche in Deutschland sowie einen Neustart der Internationalen Jugendarbeit zu ermöglichen. Die Wiederaufnahme von Vereinsangeboten wird gezielt unterstützt und so ihre soziale und non-formale Bildungsleistung im Sport wieder angekurbelt.  

Kinder und Jugendliche mit erschwerten Zugangsbedingungen, die unter den Auswirkungen der Pandemie in ganz besonderem Maße leiden und gelitten haben, gilt es dabei besonders in den Blick zu nehmen. Die frühkindliche Bildung und insbesondere die Bewegungsförderung ist außerdem von herausragender Bedeutung für eine gesunde Entwicklung, zumal in dieser Altersklasse die höchsten Mitgliederrückgänge in den Vereinen gemeldet wurden. Zudem sind die internationalen Begegnungen praktisch vollständig zum Erliegen gekommen und es bedarf besonderer Anstrengungen, damit die internationale Austauschzusammenarbeit für Jugendliche wieder möglich wird. 

Mit der Unterstützung der Wiederaufnahme von Vereinsangeboten im Sport und zusätzlichen aktivierenden Maßnahmen wird nicht nur der körperlichen und der internationalen Bewegungslosigkeit ein Ende gesetzt, sondern es werden auch der Umgang miteinander sowie die Gemeinschaft gefördert. Jungen Menschen wird eine ganzheitliche Perspektive geboten, von Bewegung über Beteiligung bis hin zur Bewältigung von Herausforderungen. 

Weitere Information gibt es hier: www.dsj.de/aufholpaket  

Den Kinder- und Jugendplan des Bundesplan bedarfsgerecht ausstatten

Zentrale Forderung der dsj im Wahljahr 2021 war es, die Jugendsport(strukturen) handlungsfähiger zu machen und dafür eine bedarfsgerechte Stellenfinanzierung der Jugendsportstrukturen und deren Maßnahmen durch den Bund zu gewähren.  

Dass diese Stärkung über die Aussage im Koalitionsvertrag, den Kinder- und Jugendplan bedarfsgerecht auszustatten, nun angekündigt wird, begrüßt die dsj in besonderem Maße.   

Denn es warten viele Aufgaben und die Jugendarbeit der Sportverbände ist seit Jahren unterfinanziert und kann ihr Potential daher nicht ausschöpfen. In den Sportvereinen geht es nicht nur um Bewegungsförderung, sondern auch um die Stärkung von Partizipation und Engagement von jungen Menschen, um politische Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Der gemeinnützig organisierte Sport ist wie kaum ein anderer gesellschaftlicher Akteur durch seine Attraktivität, seine soziale und geografisch flächendeckende Reichweite in der Lage, junge Menschen unabhängig von persönlichen, sozialen, finanziellen und kulturellen Ressourcen zu erreichen. Um die Ehrenamtlichen in den Vereinen zu stärken und sie für ihre wichtige Arbeit zu qualifizieren, bedarf es einer handlungsfähigeren Verbandsstruktur. 

Zur Unterstützung der Fankultur die Koordinationsstelle Fanprojekte stärken

Text folgt 

Im Kontext der Ganztagsschule u.a. Sport- und Bewegungsangebote unterstützen, fördern und stärken

„Bildung braucht Bewegung! Kein Verzicht auf Bewegung und Sport in der Schule. Gesundes Aufwachsen ist ohne Bewegungsfreude nicht denkbar.“ Dies gilt nicht nur während einer Pandemie. 

Dass nun der Koalitionsvertrag ausdrücklich die Bedeutung von Sport- und Bewegungsangeboten im schulischen Kontext hervorhebt, begrüßt die dsj. Sie appelliert dringend an Bund und Länder sowie an alle in Schulen Verantwortlichen einen echten Wandel hin zu einem bewegten Schulalltag mit der notwendigen und unverzichtbaren Bewegungsförderung aller Kinder und Jugendlichen zu unterstützen. 

Die zukünftige Bundesregierung will – so steht es im Koalitionsvertrag – für die Qualität in schulischen Ganztagsangeboten, Programme wie „Kultur macht stark“, den MINT-Aktionsplan – insb. für Mädchen –, Sprachförderung und herkunftssprachliche Angebote, „Haus der Kleinen Forscher“, Mentoring und Patenschaften, Begabtenförderung sowie Sport- und Bewegungsangebote unterstützen, fördern oder stärken. Explizit formuliert wird auch der Anspruch, dass zivilgesellschaftliches Bildungsengagement und die Einbindung außerschulischer Akteure an Schule unterstützt werden soll. Das ist für in Schulen engagierte Sportvereine eine wichtige Aussage und Grundlage. 

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Deutsche Sportjugend (dsj) setzen sich seit vielen Jahren dafür ein, nach gangbaren Wegen zu suchen, um einen bewegten Schulalltag unter Einbeziehung des Unterrichtsfachs Sport und des Schulsports zu ermöglichen. Hierfür bieten sie ausdrücklich ihre Kooperation an. 

Die Angebote der Jugendhilfe bei der Digitalisierung unterstützen

Für die Deutsche Sportjugend und ihre Mitgliedsorganisationen ist Digitalisierung ein wertvolles Instrument, um den Kinder- und Jugendsport und die Kinder- und Jugendarbeit im Sport nachhaltig, attraktiv und kreativ weiterzuentwickeln. Für die Jugendorganisationen im Sport stehen die analoge und die digitale Welt nicht in einer Konkurrenz zueinander, sondern ergänzen sich, wenn sie sinnvoll und zielgerichtet gestaltet werden. Damit unterstützen digitale Angebote und Formate idealerweise das große Ziel, alle Kinder und Jugendliche verstärkt in Bewegung zu bringen, Teilhabe zu fördern und damit zu einem gesunden Aufwachsen und der Persönlichkeitsentwicklung beizutragen. 

Die dsj begrüßt daher die Pläne der zukünftigen Bundesregierung neben einem Digitalpaket Schule auch die Unterstützung des Bereiches Kinder- und Jugendhilfe anzugehen. Denn Informations- und Kommunikationstechnologien haben längst kindliche – jugendliche ohnehin – Lebensbereiche durchdrungen. Deshalb ist es erforderlich, auch die fachliche Qualität der Kinder- und Jugendhilfe unter den Bedingungen einer digitalen Transformation des Alltags von Kindern, Jugendlichen und Familien zu sichern und auszubauen, das erklärte auch das  Bundesjugendkuratorium mit seiner Forderung nach einem Digitalpakt Kinder- und Jugendhilfe. Auch die dsj formulierte zusammen mit dem Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB),  der Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit (BAG OKJE), der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ), dem Deutschen Bundesjugendring (DBJR), der IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e. V. (IJAB) und dem Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit Forderung für die Entwicklung und Umsetzung eines Digitalpaktes Kinder- und Jugendarbeit

Safe Sport: zum Schutz vor jeglicher Gewalt unabhängige Stellen und Verbandsarbeit parallel stärken

Nach vielen Jahren intensiven Engagements im Themenfeld Schutz vor (sexualisierter) Gewalt, durch die Deutsche Sportjugend (dsj), aber auch durch viele Mitgliedsorganisationen, ist die Debatte um die besten Wege zu einem sicheren und gewaltfreien Sport auf allen politischen Ebenen und vielen Fachressorts angekommen. Die dsj hat sich jahrelang für eine echte Unterstützung durch die Politik stark gemacht und dies in zahlreichen Positionierungen und Stellungnahmen hinterlegt.   

Die dsj begrüßt es daher sehr, dass der Koalitionsvertrag nun explizit die Stärkung von Prävention, Kinderschutz, und Schutz vor Gewalt im Sport sowie der aktiven Förderung der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt an vielen verschiedenen Stellen vorsieht. Hieran können und müssen sich die Regierungsparteien nun messen lassen. 

Der im Vertrag formulierte Aufbau eines unabhängigen Zentrums für Safe Sport kann wichtige Impulse geben. Zum Beispiel wäre eine unabhängige Ansprechstelle für Betroffene aus dem Sport eine wichtige Ergänzung zu den bereits existierenden Strukturen von Anlaufstellen in unseren Mitgliedsorganisationen. Die dsj unterstützt, dass dazu bereits im Sommer 2021 eine Machbarkeitsstudie „Einrichtung für sicheren und gewaltfreien Sport“ vom BMI in Auftrag gegeben wurde. Ergebnisse werden für Mitte Dezember 2021 erwartet. Aufbauend auf den Ergebnissen braucht es einen breit angelegten Dialog mit und zwischen den Mitgliedsorganisationen, Athleten Deutschland e.V. sowie weiteren Stakeholdern. Die dsj kann sich die Initiierung eines solchen Dialogs vorstellen.  

Auf dem Weg zur besten Lösung für den Schutz von Sportler*innen vor jeglicher Gewalt werden sich dsj und DOSB auf der Grundlage der bisherigen Erfahrungen und wissenschaftlicher Erkenntnisse mit gebotener Offenheit weiterhin einsetzen. Daher stehen sie selbstverständlich für den Dialog mit der neuen Bundesregierung bereit, um aus Sicht der Praxis des gemeinnützigen, organisierten Sports zu einem besseren Schutz vor interpersonaler Gewalt beizutragen. Denn klar ist, wir brauchen auch direkt für die Sportverbände und -vereine eine Stärkung und Ermächtigung, damit sie ihre bestehenden Aktivitäten im Schutz vor Gewalt weiterführen und ausbauen können.  

Aktuell arbeitet die dsj im gemeinsamen Projekt „Aufarbeitung von sexualisierter Belästigung und Gewalt in Sportverbänden und -vereinen“ in einem Dialogprozess zusammen mit wichtigen Stakeholdern an Leitlinien zur Aufarbeitung für Sportverbände- und -vereine, die 2022 veröffentlicht werden sollen.  

Inwiefern „Aufarbeitung“ in einer bundeszentralen Einrichtung stattfinden kann, welche Strukturen dafür aufgebaut werden müssen, wird hoffentlich die o.g. Machbarkeitsstudie aufzeigen. 

Dass Aufarbeitung sexualisierter Belästigung und Gewalt – insbesondere gegen Kinder und Jugendliche – ein gesamtgesellschaftliches Thema ist, darf hierbei nicht aus den Augen verloren werden. So ist es auch im Koalitionsvertrag hinterlegt. 

Europäische und internationale Jugendarbeit stärken.

Text folgt 


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