Juniorbotschafter/-innen

Seit den deutsch-französischen Jugendlagern von Albertville (2007) und Saarbrücken (2008) sowie mit den Treffen in Neu-Isenburg (2010) und dem europäischen Jugendcamp zur Dopingprävention in Kirchdorf/Burghausen vom 23.06.-26.06.2011 (mit rund 50 Teilnehmer/-innen aus 6 Ländern) spricht die Deutsche Sportjugend  junge Leistungssportler/-innen an um sie als „Juniorbotschafter/-innen“ für Dopingprävention“ zu gewinnen. Die Grundlage des Juniorbotschafter/-innen- Konzepts ist der Peer-Group-Ansatz: Erfahrungen und wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Wortführer/-innen in einer Peer Group die Gruppenmitglieder in ihrer Einstellung und ihrem Verhalten stark beeinflussen können. In den Sportverbänden und Vereinen gibt es offizielle und informelle Jugendsprecher/-innen. Die von der dsj veranstalteten Camps qualifizieren solche Sprecher/-innen für die Dopingprävention. Ziel ist, dass sie:
  • Präventionsveranstaltungen in ihren Verbänden/Vereinen/Schulen anregen,
  • Vorschläge zur inhaltlichen und methodischen Gestaltung solcher Veranstaltungen machen,
  • sich selbst in die Durchführung einbringen sowie
  • sich im sportlichen und schulischen Alltag im Kampf gegen Medikamentenmissbrauch und Doping eindeutig zu positionieren und damit Vorbildwirkung für andere Jugendliche zu haben.
Jedes Jahr finden zwei Seminare des Programms statt. Dabei werden unterschiedliche Zielgruppen angesprochen. Ein Workshop richtet sich an die „Alten“ schon aktiven Sportler/-innen. Hier erhalten die Aktiven vertiefende Informationen zu den verschiedenen Themenbereichen. Das zweite Seminar ist offen für interessierte Sportlerinne und Sportler, die in Zukunft als Anti-Doping Juniorbotschafter/-innen arbeiten wollen. In diesen Seminaren werden die Grundlagen vermittelt und das Problembewusstsein rund um die Thematik Doping herausgearbeitet. Neben Gerhard Treutlein referieren auch schon aktive Juniorbotschafter/-innen bei den Seminaren für die Neueinsteiger/-innen. Dabei sind folgende Inhalte bei der Vermittlung von Wissen wichtig:
  • Kombination von inhaltlichem und attraktivem Freizeitangebot: Wenn nicht nur der „Kopf“ sondern auch die emotionale Seite angesprochen werden, ist die Aussicht auf Nachhaltigkeit wesentlich größer.
  • Möglichst interaktive Vorgehensweise: Die Erfahrung zeigt, dass durch eine solche Vorgehensweise, bei sie sich selbst einbringen können und eine aktive Mitarbeit gefordert ist, junge Leute wesentlich deutlicher und intensiver angesprochen werden als durch Vorträge (Aufklärung und Information zur Dopingproblematik)
Interessent/-innen  können sich bewerben unter treutlein@remove-this.ph-heidelberg.de

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