dsj-Newsletter Nr. 71 vom 06.08.2015

Deutsche Sportjugend

Aus den Mitgliedsorganisationen

Sonstiges

Inklusionsfackel auf dem Weg von Dänemark in den VatikanProjekt „Inklusion braucht Aktion“ macht mit Radtour darauf aufmerksam, was Menschen mit Handicap leisten können. Mit weiten Radreisen unter dem Motto "Inklusion braucht Aktion" wollen zwei Radfahrer "Barrieren in den Köpfen" gegenüber Menschen mit Handicap abbauen.
Ziel der Touren ist es, die breite Öffentlichkeit über die Thematik "Inklusion" und deren Bedeutung zu informieren, Vorurteile abzubauen sowie neue Verbindungen und Netzwerke zwischen Vereinen und Menschen mit und ohne Handicap zu schaffen. 2015 führt sie ihre Tour von Dänemark in den Vatikan. Am 25. Juli 2015 sind  Karl Grandt und Sven Marx in Apenrade/Dänemark gestartet. Ihre 2.400 km weite Tour wird sie durch Deutschland, Polen, Tschechien, Österreich und Italien führen. Jörn Behnke, Niedersachsen Behindertensportler des Jahres und Teilnehmer am Paralympischen Jugendlager in Sotschi 2014, begleitet die „Inklusionsfackel“ ein Stück des Weges zum Papst.
Auf weiteren Teiletappen werden weitere Projektbotschafter/-innen die beiden Radsportler begleiten, z. B. Olympiasiegerin Ulrike Nasse-Meyfarth, der ehemalige Kunstturner Ronny Ziesmer und Sebastian Dietz (Paralympische Goldmedaille in London).
Am 3. August 2015 erreichen die beiden das Etappenziel Berlin. Dort wird ihnen von Verena Bentele, der Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, die „Inklusionsfackel Deutschland“ überreicht. Am 1. September 2015 werden Karl Grandt und Sven Marx Rom erreichen und nach einer abschließenden Etappe in den Vatikan am 2. September zu einer Sonderaudienz bei Papst Franziskus I. empfangen. Im Rahmen dieser Sonderaudienz wird die auf der Tour mitgeführte „Inklusionsfackel“ gesegnet werden. Im Jahr 2016 wird sich die Inklusionsfackel dann auf den Weg von Sibirien übers Nordkap nach Brasilien machen, um dort dann bei den Paralympischen Sommerspielen dem deutschen Team übergeben zu werden. Weitere Infos: undefinedwww.Inklusion-braucht-Aktion.de
undefinedwww.facebook.com/groups/InklusionBrauchtAktion
#MachtZukunft –JugendkonferenzDie Bundeszentrale für politische Bildung/bpb lädt zu der Konferenz für Jugendliche #MachtZukunft vom 4. bis 6. September 2015 in das Kulturzentrum „Radialsystem V“ in Berlin ein. Die Zukunft von Deutschland liegt in der Hand aller Bürgerinnen und Bürger. Eine besondere Rolle haben dabei die Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Deshalb sollen sie auf der Konferenz #MachtZukunft zu Wort kommen. Viele Fragen werden diskutiert: Wie kann aktives Mitmachen in der Demokratie besser funktionieren? Was hält unsere Gesellschaft zusammen und was spaltet sie? Welche Möglichkeiten und Risiken bietet die digitale Welt? Wie hat sich das Leben in Deutschland verändert und was bedeutet das für die Zukunft? Wo steht Deutschland in Europa? In verschiedenen Workshops setzen sich die Jugendlichen mit diesen Themen auseinander. Die daraus entstehenden Zukunftskonzepte werden anschließend dem Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Mazière, vorgelegt. Teilnehmen können alle Jugendlichen zwischen 16 und 23 Jahren, die in Deutschland leben. Die Jugendkonferenz ist Teil der Abschlussveranstaltung der Dialogreihe „Deutschland 2015: Unser-Land – Zukunft, ein Kooperationsprojekt des Bundesministerium des Inneren und der Bundeszentrale für politische Bildung. Auf einen Blick:
#MachtZukunft – Deine Jugendkonferenz
Zeit: 4. bis 6. September 2015
Ort: Radialsystem V, Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin
Anreise und Übernachtungskosten werden von den Veranstaltern übernommen.
Für die Teilnahme an der Jugendkonferenz werden keine Vorkenntnisse benötigt. Anmeldung unter: undefinedwww.bpb.de/208875 Kontakt für inhaltliche Rückfragen:
Bundeszentrale für politische Bildung
Sibel Özdemir Yaman
Tel.: 030 254504 436
E-Mail: undefinedsibel.oezdemir-yaman@remove-this.bpb.de Für organisatorische Fragen:
Tel.:030 61107377
E-Mail: undefinedmachtzukunft@remove-this.jugendkonferenz.bpb.de
Multilaterale Konferenz: „Wirkung von internationalem Jugendaustausch auf Demokratie und Zivilgesellschaft“ Im Rahmen der Transformationspartnerschaften des Auswärtigen Amts führt IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. -eine multilaterale Konferenz vom 27. bis zum 30. November 2015 zum Thema „Wirkung von internationalem Jugendaustausch auf Demokratie und Zivilgesellschaft“ in Bonn durch.  Eine gemeinsame Konferenz mit Vertreter/-innen von Nichtregierungsorganisationen aus Tunesien, Marokko, Ägypten und Deutschland soll bisherige Austauscherfahrungen und Wirkungen im Hinblick auf Demokratieentwicklung beleuchten und auf der Basis der Erfahrungen und des weiteren Bedarfs Gelingensbedingungen und Perspektiven entwickeln, die für den Demokratisierungsprozess in den nordafrikanischen Ländern im Jugendbereich förderlich sind. Diese Aspekte sollen Eingang finden in künftige Jugendprojekte im Rahmen der Transformationspartnerschaften. 
 
Die Veranstaltung richtet sich an ehren- und hauptamtliche Fachkräfte der Jugendarbeit in Deutschland und ihre Partner in Ägypten, Marokko und Tunesien. Voraussetzung sind gemeinsame Erfahrungen im Jugendaustausch mit einem der genannten Länder. Die Auswahl der Teilnehmenden erfolgt unter primärer Berücksichtigung der bestehenden Partnerschaften und der Teilnahme beider Partner. Sollte der jeweilige nordafrikanische bzw. deutsche Partner nicht dabei sein können, ist eine Teilnahme auch möglich. Aktive Partnerschaften werden jedoch in jedem Fall vorausgesetzt. 
  
Die Teilnahmegebühr beträgt 130,00 Euro. Darin enthalten sind Unterkunft und Verpflegung sowie die Programmkosten. Die Fahrtkosten tragen die Teilnehmenden selbst.  
 
Interessierte Fachkräfte werden gebeten, das vollständig ausgefüllte und von der Entsendestelle unterzeichnete undefinedAnmeldeformular bis spätestens 31. August 2015 an IJAB zu senden. Mit der Unterschrift durch Teilnehmende und Entsendestellen wird die Anmeldung verbindlich. Da die Plätze für die Veranstaltung begrenzt sind, ist die Anmeldung erst nach der Anmeldefrist durch Bestätigung von IJAB gültig. 

Die Teilnehmenden verpflichten sich zur vollzeitlichen Teilnahme an der Veranstaltung und zur aktiven Mitarbeit im undefinedProgramm.  
 
Diese Veranstaltung gilt als staatspolitisch und jugendpflegerisch förderungswürdig. Die Teilnahmevoraussetzungen für die Gewährung von Arbeitsbefreiung/Sonderurlaub für Jugendpflegezwecke sind entsprechend den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen des Bundes und der Bundesländer erfüllt. Die undefinedAusschreibung gibt es hier zum Download.
 
Nähere Auskunft zum Programm erteilen:
Frau Tanja Voelker undefinedtanja_voelker@remove-this.yahoo.com (inhaltliche Fragen) und 
Frau Meike Zens undefinedzens@remove-this.ijab.de (organisatorische Fragen).  

Weitere Infos gibt es hier: undefinedwww.ijab.de  
  
Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2016 Für das Jahr 2016 hat die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis in der Kategorie Praxispreis der Kinder- und Jugendhilfe zum Thema „Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung“ ausgeschrieben. Bewerbungen sind noch bis zum 31. August 2015 möglich.

Angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen und dem damit verbundenen Anstieg der Inanspruchnahme der Hilfen zur Erziehung muss dieses Handlungsfeld der Kinder- und Jugendhilfe weiterentwickelt werden. Dabei sind Hilfen zur Erziehung nicht nur Ausfallbürge für gesellschaftliche Problemlagen, sondern sie bieten für immer mehr junge Menschen Hilfe und Unterstützung zu mehr Chancengerechtigkeit und Teilhabe. Eine Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung zielt darauf ab, möglichst frühzeitig Hilfen anzubieten, vorhandene Regelangebote und sozialräumliche Ansätze besser zu nutzen und die Wirksamkeit zu verbessern. Mit der Ausschreibung des Praxispreises 2016 werden Organisationen, Initiativen, Träger und Akteure der Hilfen zur Erziehung angesprochen, die mit ihrer Arbeit aufzeigen, welchen Beitrag sie zur Weiterentwicklung leisten, indem sie konzeptionelle Überlegungen und deren Umsetzung erarbeitet oder gute Beispiele praxisnah und alltagsorientiert entwickelt haben. Ausgezeichnet werden sollen Arbeiten, die zu dem ausgeschriebenen Thema innovative Modelle, Konzepte bzw. Strategien der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe beschreiben und dieser neue Impulse geben sowie zu ihrer Weiterentwicklung beitragen.

Einsendeschluss ist der 31. August 2015.

Der Deutsche Kinder- und Jugendhilfepreis (Kategorien: Praxispreis, Theorie- und Wissenschaftspreis sowie Medienpreis) ist insgesamt mit 15.000 Euro dotiert. Pro Kategorie kann ein Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro sowie ein Anerkennungsbetrag von 1.000 Euro vergeben werden.

Die Ausarbeitungen in der Kategorie Praxispreis der Kinder- und Jugendhilfe können durch Medienprodukte verschiedener Art, wie beispielsweise Videofilme, Hörspiele, Ausstellungen, multimediale Präsentationen sowie Beiträge oder Präsentationen im Internet ergänzt werden. Die kinder- und jugendhilfefachlichen Intentionen der ergänzenden Medienprodukte müssen in einem beigefügten Konzept schriftlich erläutert werden.

Weitere Infos unter: undefinedwww.agj.de/djhp

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