dsj-Newsletter Nr. 34 vom 22.08.2019

Deutsche Sportjugend

Zwei Schulungen zum Handbuch „Teilhabe und Vielfalt – Qualifikationsinitiative“ für Juniorbotschafter*innen und Referent*innen

Schulungen in Würzburg und Köln

Handbuchschulung für die Juniorbotschafter*innen Teilhabe und Vielfalt 29. November bis 01. Dezember 2019 in Würzburg

Anmeldung und weitere Informationen unter: https://dsj.meetingmasters.de/Handbuchschulung_JuBoTuV?request_locale=de Anmeldeschluss: 25.09.2019 ...

Handbuchschulung für Referent*innen 31. Januar bis 01. Februar 2020 in Köln

Anmeldeschluss: 30.11.2019
Die Ausschreibung mit dem Link zur Anmeldung steht hier zur Verfügung.

Ziel der Handbuchschulung für Referent*innen ist das...

Als Teilnehmer*in zum DOJL 2020

Bewerbung ab sofort möglich!

Sayonara – auf Wiedersehen!

46. Deutsch-Japanischer Sportjugend-Simultanaustausch

Freie Fahrt für Freiwillige!

Kostenfreie Beförderung mit Bahn und Bus

BZgA unterstützt beim verantwortungsvollen Umgang mit Computerspielen

Prävention exzessiver Computerspiel- und Internetnutzung

Aus den Mitgliedsorganisationen

Sonstiges

IDA-Diversitätsseminar „Diversitätsorientierte Organisationsentwicklung in der Jugendverbands- und -bildungsarbeit“IDA-Diversitätsseminar „Diversitätsorientierte Organisationsentwicklung in der Jugendverbands- und -bildungsarbeit“

-        Naturfreundehaus Hannover vom 20.September bis 22. September 2019

Jugendverbände und -ringe wie auch die Jugend(bildungs)arbeit im Allgemeinen haben den Anspruch, die gesellschaftliche Vielfalt jugendlichen Lebens abzubilden. Sie setzen sich ein für jugendliche Interessen, für Partizipation und gerechte Lebenschancen für alle jungen Menschen in Deutschland.

Um diesen Anspruch umzusetzen, ist ein selbstreflexiver Blick auf die eigenen Abläufe unabdingbar. Dazu gehören Sensibilität für und Wissen über Diskriminierung, um Beschwerden über Diskriminierungen überhaupt wahrnehmen zu können. Solche Beschwerden können von einer alltäglichen Unmutsäußerung bis hin zu offenen Klagen reichen. Beschwerden der eigenen Mitglieder, Teilnehmer*innen oder Mitarbeiter*innen können ein wichtiges Element der Selbstreflexion und der Weiterentwicklung von Verbänden und Einrichtungen sein, wenn sie wahrgenommen, ernst genommen und aufgegriffen werden. Denn diskriminierende Strukturen existieren in unserer Gesellschaft und machen vor Jugendverbänden und anderen Einrichtungen der Jugendarbeit nicht Halt.

Während des Workshops werden sich die Teilnehmer*innen in einem ersten Schritt ein gemeinsames Grundwissen über Ebenen und Formen von Diskriminierung sowie deren jeweilige Besonderheiten erarbeiten. Anschließend beschäftigen wir uns mit Hilfe von Inputs und Fallbeispielen mit den rechtlichen Rahmenbedingungen von Beschwerdeverfahren. Der letzte Teil des Seminars behandelt Grundprinzipien und notwendige Rahmenbedingungen von Beschwerdeverfahren und gibt Beispiele dafür, wie Beschwerdeverfahren gestaltet sein können. Im Anschluss daran können die Teilnehmer*innen gemeinsam Ideen entwickeln, wie ein Beschwerdeverfahren gegen Diskriminierung in ihrer Einrichtung oder ihrem Verband ausgestaltet sein könnte.

Die Reihe der IDA-Workshops Diversität soll den Teilnehmer*innen jedes Jahr einen Raum bieten, die Grundlagen eines diskriminierungskritischen Diversitätsansatzes kennen zu lernen und zu diskutieren, die eigene (Arbeits-)Praxis zu reflektieren und daraus Handlungsansätze zu entwickeln.


Referent*innen

Saraya Gomis
war bis August 2019 Antidiskriminierungsbeauftragte der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (SenBJF) in Berlin und ist Lehrerin für Geschichte, Darstellendes Spiel und Französisch. Sie initiierte mit jungen Menschen die Black Diaspora School und das Martin L. King-Projekt/King-Code, ist im Vorstand von Each One Teach One e. V. und als bildungspolitische Aktivistin in verschiedenen Initiativen und Beiräten engagiert.

Tuğba Tanyılmaz ist aktuell die Geschäftsführerin vom Migrationsrat Berlin e.V. Sie ist die Mitbegründerin und Projektleiterin der Initiative intersektionale Pädagogik (i-Päd). Ihre Schwerpunkte sind Intersektionalität, machtkritische Erziehung, rassimuskritische Bildung und Erziehung, LSBTIQ Diskriminierung, Empowerment, Krisenintervention und Konfliktmanagement. Als selbständige Bildungsreferentin und Mediatorin bietet sie (Edutainment-) Vorträge, Workshops, Prozessbegleitungen, Organisationsentwicklung und Lehrveranstaltungen an.

Sebastian Seng ist Historiker mit langjähriger Erfahrung in der politischen Bildungsarbeit und seit 2016 Referent des IDA e. V. mit den Schwerpunkten Rassismuskritik, extreme Rechte und Diversität. Außerdem ist er zertifizierter Social Justice und Diversity-Trainer und Fachkraft „Rechtsextremismus – Prävention und Intervention“.

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an ehren- und hauptamtliche Multiplikator*innen, die in der Jugend(verbands)- und -bildungsarbeit tätig sind.

Termin und Programm

Samstag, 20. September

16:00-16:30 Anreise und Anmeldung

16:30-18:00 Begrüßung, Programm, Arbeitsgrundlagen

19:00-21:00 Einstieg und Vertiefung: Wissen über Diskriminierung

Samstag, 21. September

10:00-12:30 Rechtliche Rahmenbedingungen von Beschwerdeverfahren

12:30-13:30 Mittagessen

13:30-18:00 Grundprinzipien und Rahmenbedingungen von Beschwerdeverfahren

Beispiele möglicher Beschwerdeverfahren

Sonntag, 22. September

10:00-12:00 Transfer in das eigene Arbeitsfeld

12:00-12:30 Seminarreflektion, -evaluation und Abschluss

ab 12:30 Mittagessen und Abreise

 

Tagungsort

Naturfreundehaus Hannover

Hermann-Bahlsen-Allee 8

30655 Hannover

Tel: 05 11 / 69 14 93

info@remove-this.naturfreundehaus-hannover.de

www.naturfreundehaus-hannover.de


Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular auf unserer Webseite unter https://www.idaev.de/anmeldung/register/result/reguid/hmac/ida-workshop-diversitaet-diskriminierungssensible-beschwerdeverfahren-in-jugendverbaenden-und-der-ju/.

Alle Informationen zum Seminar finden Sie auch auf https://www.idaev.de/detailansicht-aktuelles/detail/News/iida-workshop-diversitaet-diskriminierungssensible-beschwerdeverfahren-in-jugendverbaenden-und-der-ju/.

Für Fragen und weitere Informationen steht Sebastian Seng zur Verfügung.

Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V.

Volmerswerther Straße 20

40221 Düsseldorf

02 11 / 15 92 55-65

sebastian.seng@remove-this.idaev.de

Anmeldeschluss ist der 18. September 2019.

Teilnahmegebühr und Fahrtkosten

Es wird ein gestaffelter Teilnahmebeitrag erhoben:

20 Euro: für Menschen ohne oder mit wenig Einkommen (nach Selbsteinschätzung/ohne Nachweis)

40 Euro: wenn der*die Arbeitgeber*in den Beitrag nicht übernimmt.

80 Euro: wenn der*die Arbeitgeber*in den Beitrag übernimmt.

Der Teilnahmebeitrag umfasst die Unterkunft im Einzelzimmer, Verpflegung und Tagungskosten. Fahrtkosten müssen selbst getragen werden.

Bitte überweisen Sie den Teilnahmebeitrag erst nach Erhalt der Anmeldebestätigung. Die Anmeldung ist verbindlich nach Eingang des Teilnahmebeitrags auf das Konto: IDA e. V., IBAN DE44 3005 0110 0047 0223 06, BIC DUSSDEDD, Stadtsparkasse Düsseldorf, Kennwort: Diversität.



Barrierefreiheit und Toiletten

Das Naturfreundehaus ist leider nur bedingt barrierefrei. Detaillierte Informationen (http://www.naturfreundehaus-hannover.de/files/get/17395/NFH_Barrierefreiheit.pdf) zur Zugänglichkeit der Räumlichkeiten hat das NFH Hannover zusammengestellt. Menschen im Rollstuhl sollten bei der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln von der Hermann-Bahlsen- Allee aus die rote eingezeichnete Route zum NFH nehmen (Anfahrtsskizze, www.naturfreundehaus-hannover.de/unser_haus_anreise/anfahrtsskizze/). Bei Fragen sprechen Sie uns bitte an.

Für das Seminar steht eine Toilette für alle zur Verfügung.

Essen und Verpflegung

Die Verpflegung im NFH Hannover ist vegetarisch. Anderweitige Wünsche und Bedürfnisse können im Anmeldeformular angeben werden.


Datenschutz

IDA e. V. erhebt, speichert und verarbeitet Ihre persönlichen Daten ausschließlich zum Zwecke der Seminarabwicklung.

Veranstalter und Förderung

Dieses Seminar ist eine Veranstaltung des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit (IDA) e. V. und wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes gefördert.

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