Arbeitskreis Jugendbildungsstätten

Arbeitskreis Jugendbildungsstätten

In Deutschland gibt es zwölf Jugendbildungseinrichtungen des Sports, die sich unterstützt durch die Deutsche Sportjugend (dsj) in einer Arbeitsgemeinschaft organisiert haben. Sie werden von den Landessportjugenden geführt und entwickelt, bzw. arbeiten als selbstständige Vereine. Als Jugendhilfeeinrichtungen verbinden sie außerschulische und sportorientierte Jugendarbeit mit schulischer und beruflicher Bildungsarbeit. Sie sind die zentralen Orte, in denen hoch qualifizierte außerschulische und sportliche Jugendbildung durchgeführt wird. Hier finden die verschiedensten Aus- und Fortbildungslehrgänge zum Erwerb von Jugendleiter-, Übungsleiter- und Vereinsmanager- Lizenzen und zur beruflichen Weiterqualifizierung z.B. von Erzieher/-innen und Pädagog/-innen statt. Die Häuser eignen sich gleichermaßen für Bildungs- und Freizeitaktivitäten, Sport und Jugenderholung sowie internationale Jugendbegegnungen. Sie stehen für erfolgreiche Bildungsleistungen durch hohe Einrichtungs- und Beratungsqualität sowie ausgebildetes Fachpersonal.

Für die vielfältigen Vereins- und Verbandsangebote sind entsprechende Serviceleistungen, Seminarräume, Materialien, Sport- und Freizeitanlagen vorbereitet. Je nach Größe undAusstattung sind die Bildungsstätten im Sport Ausrichter von Fachtagungen, Konferenzen und Kongressen. Sie gewährleisten Professionalität in allen erforderlichen Bereichen, stellen erwünschten Versorgungsservice und arrangieren Rahmenprogramme. Darüber hinaus halten die Bildungszentren eigene Angebote für Belegergruppen bereit. Sie beraten und fördern Vereinsund Verbandsgruppen sowie Schulklassen bei ihren Vorhaben, geben Ideen, leisten logistische Hilfe und organisieren besondere Aktivitäten. Mit den Jugendbildungsstätten haben Jugend- und Sportorganisationen eigene Bildungs-, Entwicklungs- und Begegnungszentren geschaffen. Sie stellen Identitäts- und Kristallisationspunkte für Verbände und Organisationen dar und unterstützen außerschulische Bildung für alle Jugendlichen. Sie kooperieren mit Trägern der öffentlichen Jugendhilfe.Insgesamt gesehen handelt es sich um überregional wirksame, mehrfunktionale Einrichtungen, die Teilhabe und Zugangsmöglichkeiten zu Sport und Bildung für alle Kinder und Jugendliche verbessern.