Für die finanzielle Förderung von internationalen Jugend- und Fachkräftebegegnungen im Kinder- und Jugendsport gibt es verschiedene Förderprogramme, die von der Deutschen Sportjugend, ihren Mitgliedsorganisationen und deren Untergliederungen in Anspruch genommen werden können. Dazu gehören auch die Förderprogramme der Europäischen Union (weitere Möglichkeiten der Förderung für die internationale Jugendarbeit sind auf der Unterseite Internationale Jugendarbeit -  Förderung vorgestellt). Für die Vorstellung hier wurden die beiden Programme Erasmus+ und Solidaritätskorps ausgewählt, über die ein Förderung von europäischen Begegnungen und Freiwilligendiensten beantragt werden kann.


ERASMUS+ – Das EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport

Für die Jahre 2021 bis 2028 soll das Förderprogramm ERASMUS+ Perspektiven für die Gestaltung von Mobilität sowie europäischer bzw. internationaler Bildungszusammenarbeit bieten. Es können u.a. Jugendbegegnungen, Freiwilligendienste und andere internationale Projekte gefördert werden. Thematisch werden jährlich Prioritäten gesetzt, zentral bleiben aber immer die Ziele: Förderung von aktiver Bürgerschaft für Europa, Chancengleichheit, Lernerfahrung durch internationale Begegnungen, die Förderung von Bewegung und Sport oder auch die Bekämpfung von Bedrohungen für die Integrität des Sports (wie Doping oder Spielabsprachen), die Förderung von dualen Karrieren von Sportlerinnen und Sportlern, Good Governance. 

Die Webseite www.erasmusplus.de gibt einen Überblick zu den einzelnen Programmteilen und präsentiert die jährlich angepassten Programmleitfäden als wichtiges Dokument für Antragstellern und Antragstellerinnen.

Die Deutschen Sportjugend ist hierbei nicht wie bei andern Fördermöglichkeiten für internationale Jugendbegegnungen (z.B. aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes, KJP) Zentralstelle zur Weiterleitung von Mitteln.  

Die Förderlinie Jugend:

Die Antragstellung zu Maßnahmen im Rahmen von ERASMUS+ Jugend in Aktion muss daher über die nationale Agentur des EU-Programms mit Sitz in Bonn erfolgen. Diese bietet auch telefonische Beratung und Infoveranstaltungen an: JUGEND für Europa, Nationale Agentur für das EU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION www.jugendfuereuropa.de.

Die Förderlinie Sport:

Die Programmlinie Sport hingegen wird zentral in Brüssel von der Excutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) in Brüssel umgesetzt. Alle Informationen sind auf der Webseite der EACEA zu finden: http://eacea.ec.europa.eu/erasmus-plus/actions/Sport


Der Europäische Solidaritätskorps – Freiwilligendienst, Job und Praktikum

Das Europäische Solidaritätskorps (ESK) ist ein Förderprogramm, in dessen Rahmen Freiwilligendienste sowie Praktika und Arbeitsstellen mit Solidaritätsbezug unterstützt werden. Organisationen können mit Hilfe des Europäische Solidaritätskorps junge Menschen aus ganz Europa rekrutieren und Jugendliche wiederum können über das Programmportal Einsatzstellen finden. Das Programm bietet Jugendlichen (18 bis 30 Jahren) die Möglichkeit, sich in gemeinnützigen Projekten im eigenen Land oder im Ausland zu engagieren. Auch Jobs und Praktika in ganz Europa werden vermittelt. 

Kontakt für Organisationen:

Die Deutsche Sportjugend ist für dieses Programm nicht in die Weiterleitung und Verwaltung von Mitteln eingebunden. Anfragen zum Förderpgoramm können per Email bei der verwaltenden Nationalen Agentur für das EU-Programm gestellt werden (solidaritaetskorps@remove-this.jfemail.de) oder telefonisch über die Servicenummer: 0228 - 9506 - 220.

Kontakt für junge Menschen:

Wenn ihr Interesse am Europäischen Solidaritätskorps (ESK) habt, wendet euch direkt an das Team von Eurodesk. Einfach eine Email an eurodeskde@remove-this.eurodesk.eu senden oder die weiteren Kontaktmöglichkeiten auf www.rausvonzuhaus.de nutzen.



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