Die deutsch-russische Zusammenarbeit bei der dsj

Erste Kontakte zur damaligen Sowjetunion wurden Anfang der achtziger Jahre aufgenommen, damals als völkerverbindende Maßnahme im Rahmen des Kalten Krieges, um einen Beitrag zur Verbesserung der Zusammenarbeit mit dem sog. Ostblock zu leisten.

Durch die Gründung der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch im Jahr 2006 konnten die Austauschprojekte der Sportvereine und –verbände deutlich intensiviert werden. Neben den zur Verfügung gestellten Fördermitteln konnten die Rahmenbedingungen für einen Jugendaustausch deutlich verbessert werden.

Da in Russland kein nationaler (Jugend)Sportdachverband existiert, kooperiert die dsj hauptsächlich mit dem russischen Koordinierungsbüro für den deutsch-russischen Jugendaustausch und der Russischen Studenten Sport Union (RSSU). Die dsj vertritt die Interessen des Jugendsports im Kuratorium der Stiftung Deutsch Russischer Jugendaustausch und im Deutsch-Russischen Jugendrat.

dsj-Partnerorganisationen

Partnerorganisation der dsj in Russland sind das russische Koordinierungszentrum für den deutsch-russischen Jugendaustausch und die Russische Studenten Sport Union (RSSU).
In Deutschland kooperiert die dsj mit der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch.

Russische Studenten Sport Union

Die Russische Studenten Sport Union (RSSU) ist der Dachverband des russischen Hochschulsports mit Sitz in Moskau. Er vertritt die Sportvereine an über 600 Hochschulen in Russland. Hauptziel der RSSU ist die Umsetzung der staatlichen Jugendpolitik-Strategie durch eine effektive Organisation des Hochschulsports in Russland und eine Entwicklung der internationalen Beziehungen in diesem Bereich. Als großer, sportartübergreifender, nationaler Dachverband hat die RSSU die Koordination des russischen Jugendsports im Bereich der deutsch-russischen Zusammenarbeit übernommen. Damit übernimmt sie die Funktion eines Jugendsport-Dachverbandes und fungiert als zentraler Ansprechpartner für die dsj. Dies ist notwendig, da es in Russland abgesehen vom russischen NOK keinen sportartübergreifenden Dachverband gibt.

Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch

Die Gründung der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch erfolgte in Umsetzung des Regierungsabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation über jugendpolitische Zusammenarbeit vom Dezember 2004. Die Stiftung wurde mit dem Ziel gegründet, die deutsch-russische Jugend- und Schülerzusammenarbeit zu intensivieren und zu erweitern und ihr neue Impulse zu verleihen.

Neben der Verwaltung der öffentlichen Mittel zur Förderung der Jugendaustausche, stellt die Stiftung pädagogische Materialien für den deutsch-russischen Jugendaustausch zur Verfügung, organisiert Tagungen zur Vernetzung und zur Qualifikation und unterstützt Träger z.B. im Rahmen der Beantragung von Visa für die Teilnehmenden eines Austauschs.

Länderinformationen

Die Fachstelle für internationale Jugendarbeit in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (IJAB) veröffentlicht auf der Internetseite www.dija.de Länderinformationen. Dort finden sich vielfältige Informationen über Russland, Rahmenbedingungen der Kinder- und Jugendarbeit, Kinder- und Jugendhilfe in der Praxis sowie weiterführende nützliche Informationen:

Die Länderinformationen zu Russland finden Sie hier.

Förderung

Deutsch-russische Begegnungen werden aus Mitteln des Kinder- und Jugendplanes des Bundes (KJP) gefördert. Sie werden von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch (DRJA) verwaltet und durch die dsj als Zentralstelle für den Sport an die Träger im organisierten Kinder- und Jugendsport weitergeleitet. Fördergrundlage sind insbesondere die Richtlinien des KJP.

Nähere Informationen zur Förderung deutsch-russischer Jugend- und Fachkräfteaustausche erhalten Sie unter Förderung - KJP: Russland (DRJA).

dsj-Ansprechpartner/in

Ferdinand Rissom
069 6700 332
rissom@remove-this.dsj.de

Tina Jordan
069 6700 268
jordan@remove-this.dsj.de