Junges Engagement im Sport

Rund 8,6 Mio. Engagierte in 91.000 ehrentamtlich geführten Sportvereine machen es deutlich: Freiwilliges und ehrenamtliches Engagement im Sport ist vielfältig, bereichernd, verantwortungsbewusst und vor allen Dingen wirkungsvoll. Die sehr große Zahl freiwillig engagierter Menschen stärkt den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, entwickelt sie weiter und macht sie zukunftsfähig.

Eine besonders wichtige Rolle spielen in diesem Zusammenhang Jugendverbände wie die Deutsche Sportjugend. Sie fördern und unterstützen junges Engagement, schaffen Freiräume zur Entfaltung von jungem Engagement und bieten jungen Menschen eine Plattform, sich für sich selbst und andere einzusetzen. Gerade mit Blick auf die demographische Entwicklung unserer Gesellschaft, ist es besonders wichtig junge Menschen darin zu unterstützen, sich für die eigenen Interessen und Belange einzusetzen.

In den selbstorganisierten und demokratischen Strukturen der Deutschen Sportjugend und ihrer Mitgliedsorganisationen übernehmen junge Menschen Verantwortung, erleben, dass sie etwas bewegen können und dass es sich lohnt, sich für sich und andere einzusetzen. Junges Engagement ist die Zukunft des gemeinnützig organisierten Sports. Die Jugendorganisationen im Sport spielen daher eine Schlüsselrolle bei der Förderung von freiwlligem Engagement: Denn wer bereits als junger Mensch Verantwortung übernimmt, wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch als Erwachsener engagieren.


Positionspapier der Deutschen Sportjugend zum Thema "Enagementförderung"

Eine junge engagierte Zivilgesellschaft, die jeder und jedem Zugänge einfach macht, ist kein Selbstläufer. Der dsj-Vorstand hat dazu ein Positionspapier beschlossen und fordert, Engagementförderung durch Jugendverbände im Sport zu verstetigen.

Die Deutsche Sportjugend fordert die Bundesregierung und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) darin auf:
  • Engagementförderung durch Jugendverbände im Sport zu verstetigen.
  • Junges Engagement im Sport bei der Engagementstrategie der Bundesregierung zu berücksichtigen.
  • in einem Bundesengagement-Gesetz die Herausforderungen von jungem Engagement besonders zu berücksichtigen.

Das Positionspapier gibt es hier zum Download.





  • Förderung von jungem Engagement im Sport

    Das „Frankfurter Modell zur Engagementförderung“ beschreibt förderliche Rahmenbedingungen für kinder- und jugendgerechte Engagementförderung im Sport.

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  • Förderprogramm ZI:EL+

    Innovative Engagementbereiche für und mit jungen Menschen erschließen

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  • dsj academy

    Unter dem Titel „dsj academy “ bietet die dsj daher ein Qualifizierungskonzept für junge Engagierte bis 27 Jahre, die sich für ihre Arbeit in den Mitgliedsorganisationen der dsj noch mehr Know-how aneignen möchten.

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  • dsj-Juniorteam

    Die Aktivitäten des Juniorteams bringen interessierte junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren zusammen, die sich, ohne in ein „Amt“ gewählt worden zu sein, engagieren möchten.

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  • Juniorbotschafter/innen

    Juniorbotschafter/innen übernehmen Verantwortung für gesellschaftliche und (sport)politische Themen.

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  • AG Junges Engagement

    Die Gewinnung und Qualifizierung junger Menschen für ein Ehrenamt gehören zu den Kernaufgaben der dsj. Gerade in diesem Bereich kommt das Selbstverständnis, Kinder- und Jugendarbeit nicht nur für, sondern insbesondere auch mit jungen Menschen zu gestalten, besonders zum Tragen.

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  • Juniorteams für Alle

    Juniorteams bieten jungen Menschen die Möglichkeit, sich ohne festes Wahlamt im Sport zu engagieren und aktiv die Projekte der Vereine und Verbände mitzugestalten.

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  • JETST! Junges Engagement im Sport

    Mit dem Projekt „JETST! – Junges Engagement im Sport“ setzte sich die dsj gezielt für die Engagementförderung junger Menschen mit erschwerten Zugangsbedingungen zum Sport ein.

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