Verantwortung und Spaß bei Workshops, Talkrunden und Wettkämpfen

„Olympische Spiele kennenlernen“, „kritische Aspekte der YOG beleuchten“ und „neue Erkenntnisse für die Arbeit im Verband“ gewinnen“: Mit diesen und vielen weiteren Erwartungen machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des dsj-academy Camps am 12. Januar 2012 auf den Weg nach Innsbruck zu den 1. Olympischen Jugend-Winterspielen. Unter der Leitung von dsj-Vorstandsmitglied Jan Holze und dsj-Referentin Christine Kumpert nahmen an dem Camp junge Engagierte aus ganz Deutschland teil, die sich für ihre Arbeit im Verein oder Verband weiterbilden wollten. Einige von ihnen haben bereits eine Funktion im Vorstand oder sie sind als Trainerin oder Schiedsrichter tätig.

Die Youth Olympic Games mit ihrem beliebten Maskottchen YOGGL boten in vielerlei Hinsicht ein interaktives und spannendes Lernumfeld. So erlernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beispielsweise in einem Workshop Moderationstechniken und wandten diese direkt an: Sie führten Talkrunden mit verschiedenen Funktionären aus dem Sport durch; u.a. mit DOSB-Präsident Dr. Thomas Bach, DOSB-Präsidiumsmitglied Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper, DOSB-Generaldirektor Dr. Michael Vesper, dsj-Vorsitzenden Ingo Weiss und einigen mehr.

"Learning by doing“ lautete auch das Motto für das dsj academy Mediencamp, an dem fünf weitere junge Engagierte teilnahmen. Die Gruppe war in das dsj academy camp integriert, hatte aber meist einen anderen Tagesablauf, da sie für den DOSB und für die dsj von den Spielen berichtete. Auf Facebook, Twitter, dosb.de und youtube – und hier – konnte und kann man die Arbeit der Jungen Reporter sowohl in  geschriebener Form, als auch als Foto- und  Video-Beiträge bewundern. „Wir wollten den Jungen Reporterinnen und Reportern mit den Youth Olympic Games eine einzigartige Übungsfläche bieten. Das bedeutete für sie aber gleichzeitig auch Verantwortung zu tragen, da sie tagtäglich auf den Kanälen des DOSB berichteten. Dies haben sie großartig gemacht und dafür Lob von vielen Journalisten-Kollegen bekommen“ so Christian Klaue, Pressesprecher des DOSB, der gemeinsam mit Dr. Stefan Walzel von der Deutschen Sporthochschule Köln die Gruppe betreute. Dass es sich nicht um ein Feriencamp, eine Klassenfahrt oder ähnliches handelte, mussten die Jungen Reporterinnen und Reporter also recht schnell feststellen, als sie mit der eng getakteten Berichterstattung eines Großereignisses versuchten Schritt zu halten. Doch der Ehrgeiz war geweckt und der daraus resultierende Schlafentzug machte sich erst auf der Rückfahrt bemerkbar, da sich vorher alle mit großem Engagement und viel Spaß auf der beschriebenen Übungsfläche austobten.

Auch bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des dsj academy camps rauchten nach ein paar Tagen die Köpfe. Beispielsweise moderierten sie früh am Morgen eine Talkrunde, dann hieß es schnell winterfest einkleiden und ab zum Wettkampf, anschließend Workshop, Teilnahme am Culture and Educational Programm, bevor es dann mit einer Fackelwanderung auf eine Alm hoch über Innsbruck ging. Workshops, Talkrunden und das von den Youth Olympic Games geprägte Rahmenprogramm schafften also ganz nach dem Motto: „Lernen mit Kopf, Hand und Herz“ eine tolle Lernatmosphäre. So kann insgesamt ein positives Fazit gezogen werden, was allen Akteuren vom Herbergsvater bis zu den Referenten zu verdanken ist.

Pfüati aus Innsbruck – bis zu den nächsten Olympischen Jugendspielen in Nanjing 2014!


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