Auftaktseminar in Berlin - Kennenlernen der Olympia-DNA

„Jeg heter Karoline og gleder meg til Lillehammer!“ – Mit diesem Satz begann für uns das dsj academy camp 2016. Mit einem Auftaktseminar in Berlin stimmten wir uns auf die 12 Tage in Lillehammer ein. Zusammen mit 29 anderen jungen Engagierten beschäftigten wir uns gestern und heute in zahlreichen Workshops mit Themen rund um die Olympischen Jugendspiele (YOG).

Vorbereitend auf die YOG und als Einstieg auf das dsj academy camp in Lillehammer lernten wir die sogenannte YOG-DNA kennen. Dies ist der prägende Leitgedanke für die Olympischen Spiele der jugendlichen Sportlerinnen und Sportler zwischen 15 und 18 Jahren. Wie bei der menschlichen DNA soll der Olympische Gedanke den Teilnehmenden in Fleisch und Blut übergehen. Um diese Vision zu verwirklichen, lernen die Aktiven neben ihren Sportwettkämpfen im Kultur- und Bildungsprogramm „Learn and share“ fremde Kulturen kennen. Durch diese neue Erfahrung inspiriert, sollen sich junge Menschen für den Sport engagieren und den Olympischen Gedanken vertreten. Dahinter steckt die Idee, ein Event zu organisieren, welches die Athletinnen und Athleten dazu animiert, eine aktive Rolle in ihrem sozialen Umfeld einzunehmen und dieses im Olympischen Sinne zu beeinflussen.

Mit ähnlichen Zielen wie die Aktiven reisen auch wir nach Lillehammer: Durch den Besuch dieses Events soll die öffentliche Wahrnehmung und Anteilnahme an sportlichen Ereignissen und der Olympischen Idee gesteigert werden. Ich bin gespannt, welche Rolle hierbei der Ort Lillehammer spielen wird, da dort der Olympische Geist seit 22 Jahren so  spürbar ist.

Bedingt durch die jugendliche Frische und Dynamik dieser Spiele, sollen die YOG als Plattform für neue Initiativen und innovative Ideen dienen. In diesem Rahmen werden wir vom dsj academy camp zusammen mit norwegischen Engagierten Vorschläge zur Fortentwicklung der Olympischen Spiele und Jugendspiele erarbeiten. Um für dieses Vorhaben gerüstet zu sein, setzten wir uns bereits hier in Berlin mit der Entstehung und Entwicklung der Olympischen Spiele innerhalb der vergangenen 150 Jahre auseinander.

Gut ausgestattet mit offizieller Einkleidung und Grundkenntnissen in der norwegischen Sprache kann es also morgen mit dem Flieger Richtung Lillehammer gehen. Also dann: „Ha det og vi ses!“

Karoline Hauschildt



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