Alle Beteiligten ziehen positive Bilanz zum Abschluss

Mit einigen Höhepunkten in der letzten Woche ist das diesjährige dsj academy camp zu den Olympischen Jugendspielen in Nanjing zu Ende gegangen. Als „einmalig und viel zu kurz“ empfanden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Besuch im Olympischen Dorf. Eine Führung mit Mitgliedern der Mannschaftsleitung ermöglichte ihnen einen Einblick hinter die Kulissen und in den Tagesablauf mit Training, Verpflegung, Regeneration und Freizeit der jungen Sportlerinnen und Sportler.

Gemeinsam mit diesen wurde abends bei der „German Sports Youth Night“ im HackerPschorr-Braukeller zu Nanjing ausgiebig gefeiert. dsj und DOSB hatten gemeinsam mit dem Generalkonsulat Shanghai geladen und zahlreiche Gäste waren gekommen: Neben Vertretern befreundeter NOKS und IOC-Jugendbotschaftern, Kooperationspartnern und Vertretern des Organisationskomitees ließ es sich auch IOC-Präsident Dr. Thomas Bach nicht nehmen, zu späterer Stunde dem deutschen Nachwuchs einen Besuch abzustatten. Ausgelassen wurde die Möglichkeit genutzt, sich bei Tanz und Musik kennenzulernen und auszutauschen, die vielen Eindrücke zu besprechen und die gemeinsamen Erlebnisse Revue passieren zu lassen. Der deutsche Chef de Mission Bernhard Schwank und dsj-Vorsitzender Ingo Weiss waren sich einig, dass die Verbindung von Mannschaft und dsj academy camp besonders wertvoll und fruchtbar war und ein Gewinn für die olympische Gemeinschaft.

Dazu beigetragen haben auch abschließende Gesprächsrunden der Teilnehmenden des Camps mit DOSB-Vizepräsidentin Prof.Dr. Gudrun Doll-Tepper und Generaldirektor Dr. Michael Vesper zu weiteren Engagementmöglichkeiten und einer möglichen deutschen Bewerbung um kommende Olympische Spiele. Den Abschluss des dsj academy camps 2014 bildete neben der Besichtigung einer Berufsschule und der Siemenswerke mit dem Austausch mit Berufsschülern eine gemeinsame Auswertung der Erlebnisse. Jan Holze, der das Camp geleitet hatte, fasst diese zusammen: „Ein Schwerpunkt dieser Maßnahme sollte der interkulturelle Austausch mit der Bevölkerung sein, was uns sehr gut gelungen ist. Die Teilnehmenden sollten sich sowohl mit der Kultur des Gastgeberlandes als auch der Olympischen Idee samt den Inhalten der Jugendspiele auseinandersetzen. Damit können sie authentische Botschafter werden und die Erfahrungen und Erlebnisse für ihre weitere Arbeit in den deutschen Sportstrukturen nutzen.“ Wohl behalten sind die 39 Teilnehmenden mit ihren Betreuerinnen und Betreuern am Samstag in München gelandet.


Seite drucken