Die Mitgliederversammlung des DOSB hat am 4. Dezember 2010 in München die Erklärung „SCHUTZ VOR SEXUALISIERTER GEWALT IM SPORT - Vorbeugen und Aufklären, Hinsehen und Handeln!“ einstimmig verabschiedet. In dieser Erklärung wurden u.a. Punkte zur Selbstverpflichtung formuliert, die unmittelbar die Aus- und Fortbildungsarbeit der Sportorganisationen betreffen.

Innerhalb der Rahmenrichtlinien für Qualifizierung im Bereich des DOSB (RRL), die den Rahmen für Ihre Aus- und Fortbildung stellen, gibt es bereits vielfältige Ansatzpunkte zur Verhinderung von Gewalt, insbesondere auch von sexualisierter Gewalt im Sport. Die Selbstverpflichtung fordert an einigen Stellen jedoch Konkretisierungen.

Dies betrifft insbesondere folgende Punkte:
1. Prävention sexualisierter Gewalt als verpflichtendes Thema der Qualifizierungsmaßnahmen
2. Entwicklung von Lern-Lehrmaterialien
3. Einsatz eines Ehrenkodex
4. Regeln für einen Lizenzentzug

In zwei Handreichungen hat das Ressort Bildung im Geschäftsbereich Sportentwicklung des DOSB dargestellt, wie sich einzelne Aspekte der Erklärung in den Rahmenrichtlinien wiederfinden und welcher Handlungsbedarf daraus entsteht:

Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport: Informationen für die Aus- und Fortbildung im Bereich des Deutschen Olympischen Sportbundes (PDF)

Auszug aus der Broschüre „Gegen sexualisierte Gewalt. Orientierungshilfe für rechtliche Fragen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen“ der dsj