Evaluationsergebnisse Orientierung durch Sport 2016

Seit 2015 ist die Zahl der in Deutschland Zuflucht suchenden Personen stark angestiegen. Laut einem Bericht von UNICEF sind in den Jahren 2015 und 2016 ca. 350.000 geflüchtete Kinder und Jugendliche mit und ohne Familie nach Deutschland gekommen. Die Aufgaben, die die geflüchteten Kinder und Jugendlichen in ihren verschiedenen Entwicklungsphase bewältigen müssen und zusätzlich sich mit Neuen beschäftigen müssen wie Spracherwerb, Schulsystem, Bleibeperspektive etc., stellt für viele eine Herausforderung dar.

Um ihren Weg in die Gesellschaft zu unterstützen entstand 2016 das Förderprojekt Orientierung durch Sport. Die darin umgesetzten Maßnahmen setzen an den Bedürfnissen der Geflüchteten an und bieten ihnen die Möglichkeit, unter dem Dach des Vereins Sport zu treiben. Hier werden ganz verschieden Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote, interkulturelle Beratung für Engagierte, der Aufbau von Netzwerken oder die Unterstützung durch Freiwilligendienstleistende – die Bandbreite der entstandenen Maßnahmen ist beeindruckend. Um nun die Gelingensbedingungen und Stolpersteine der geförderten Projekte aus Orientierung durch Sport zu erhalten, wurde dies durch die TU Dortmund mit Prof. Dr. Ulrike Burrmann, Dr. Enrico Michelini und Katrin Brandmann sowie die WWU Münster mit Prof. Dr. Nils Neuber und Sarah Quade evaluiert.  Mit Hilfe der Evaluation konnten bundesweit Projekte näher untersucht werden. Für die dsj sind die Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung unerlässlich, um die gewonnen Erfahrungen und ihre zukünftige Arbeit mit und für junge Geflüchtete weiter zu berücksichtigen und den Verbänden und Vereine Möglichkeiten von gelungener Integration aufzuzeigen.

Hier finden Sie den Abschlussbericht der Evaluation.


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