Teilhabe und Vielfalt (Inklusion)

Inklusion im Sport und in der Engagementförderung

Die Deutsche Sportjugend versteht Inklusion als einen dynamischen Prozess, der die selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe und Teilnahme aller Menschen in den einzelnen Strukturen der Gesellschaft sicherstellt. Sie begreift Vielfalt, und die Vielfalt aller Einschränkungen, als Bereicherung.

Für die Deutsche Sportjugend bedeutet Inklusion eine offene Haltung aller Beteiligten, auf der gelebte „Teilhabe und Vielfalt“ basiert und die dabei über die notwendigen organisatorischen Fragen hinausgeht. „Teilhabe und Vielfalt“, weil der Begriff „Inklusion“ häufig ausschließlich in Verbindung mit Menschen mit Behinderungen verwendet wird und darin oft mehr Herausforderungen als Chancen gesehen werden. Das Begriffspaar „Teilhabe und Vielfalt“ steht hingegen für ein weites Inklusionsverständnis, das die Vielfalt aller Menschen erkennt und wertschätzt sowie die Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen in Sportvereinen und -gruppen möglich macht.

Bewegung, Spiel und Sport haben das Potenzial, alle Kinder und Jugendliche niedrigschwellig anzusprechen und vielfältig zu fördern. Dabei stärken eine gelebte Partizipation und Engagementförderung die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen und tragen durch die Vielfalt der Kinder- und Jugendarbeit im Sport zu einer gelingenden Inklusion bei. So führt gelungene Inklusion, neben einem beiderseitigen toleranten, respektvollen Umgang, zu vielfältigen gemeinsamen Interaktionen im Sport und im täglichen Miteinander. Dabei können alle voneinander und miteinander lernen.


Ansprechperson

Diana Küster

  • Tel.: 069 6700 467
  • Fax: 069 6700 1 467
  • E-Mail: kuester@dsj.de 


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Handbuch "Teilhabe & Vielfalt - Qualifikationsinitiative"

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