Was ist förderfähig?

Aus Mitteln des Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) werden außerschulische Begegnungs- und Austauschprogramme von Jugendlichen und Fachkräften in Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) gefördert. Es können bilaterale und trilaterale (unter Berücksichtigung eines weiteren Landes) Begegnungen mit den USA bezuschusst werden. Informationen zu Jugend- und Fachkräftebegegnungen befinden sich im folgenden Text und in ausführlicher Form im Merkblatt zur Antragstellung (siehe Download).

Darüber hinaus können Kleinprojekte (bis max. 1.000,- Euro Förderung) bezuschusst werden. Kleinprojekte können z.B. eine Publikation, eine Ausstellung, eine Präsentation o.ä. sein. Sie müssen im Kontext der internationalen Jugendarbeit stehen. 

(Internationale) Turniere aller Art ohne Austauschbegegnungen und Begegnungscharakter können ebenso nicht bezuschusst werden wie touristische Fahrten oder Freizeit- und Erholungsreisen, bzw. Maßnahmen kommerzieller Anbieter, z.B. Pauschalreisen.


Was sind die Grundvorausstzungen für Zuschüsse?

Mindest-/Höchstalter der Teilnehmenden

  • mindestens 8 Jahre
  • maximal 26 Jahre
  • Betreuer*innen sollten mindestens 18 Jahre alt sein, für diese gilt kein Höchstalter

Höchstzahl der förderfähigen Teilnehmenden

  • maximal 15 jugendliche Teilnehmende von 8-26 Jahren (ausgewogenes Teilnehmerverhältnis beachten!)
  • geförderte Betreuer*innen: 2 Betreuer*innen
  • Fachkräfteprogramme: maximal 10 Teilnehmende

Mindest-/Höchstdauer der Programme

  • mindestens 5 Programmtage (inkl. An- und Abreisetag)
  • maximal 30 Tage
  • Praktika/Hospitationen: max. 3 Monate
  • Bei Fachkräfteprogrammen gilt keine Mindestdauer

Austauschpartnerschaft

  • es handelt sich um eine Partnerschaft von Vereinen/Verbänden/Organisationen in Deutschland und den USA mit einer jeweils festen Jugendgruppe, welche gemeinsam das Projekt realisieren


Einhaltung der Fristen (siehe unten)



Wer ist der Zuwendungsgeber?

Wer ist der Zuwendungsgeber?

Deutsch-US-Amerikanische Begegnungen werden aus Mitteln des Kinder- und Jugendplanes des Bundes (KJP) gefördert. Sie werden vom Bundesverwaltungsamt verwaltet und durch die dsj als Zentralstelle für den Sport an die Träger im organisierten Kinder- und Jugendsport weitergeleitet. Fördergrundlage sind insbesondere die Richtlinien des KJP. Eine Zusammenfassung der Förderbedingungen (Merkblatt) sowie die entsprechenden Rechtsgrundlagen zu den Förderbedingungen können unter Downloads heruntergeladen werden.

Bundesverwaltungsamt
Das Bundesverwaltungsamt (BVA) mit Sitz in Köln wurde 1960 als selbstständige Bundesoberbehörde durch das Bundesministerium des Innern errichtet. Das BVA ist der zentrale Dienstleister des Bundes und übernimmt eine Vielzahl von Aufgaben für Behörden und Nichtregierungsorganisationen. Darunter auch Verwaltungsaufgaben, wie z. B. die Verwaltung der Bundesmittel für das Sonderprogramm mit den USA.


Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind Vereine und Verbände des organisierten Sports mit eigener Jugendordnung.

Anerkannte Partner im Ausland sind Sport- und/oder Jugendorganisationen, die in direkter Zuständigkeit für die Fragen der Jugendarbeit oder des Jugendsports stehen. Sie müssen jugendliche Mitglieder nachweisen.


Was und in welcher Höhe wird gefördert?

Jugendbegegnungen in den Vereinigten Staaten von Amerika
Fahrkostenzuschuss für Teilnehmende aus Deutschland:
Der Fahrtkostenzuschuss wird nach Entfernungskilometern (einfache Strecke) berechnet.

Berechnungsgrundlage:
einfache Entfernung zwischen Sammelort der deutschen Gruppe in Deutschland und Programmort. Pro Entfernungskilometer max. 0,08 €, abrunden auf volle Euro.

Zuschuss für die Vor- und Nachbereitung der Teilnehmenden aus Deutschland:
€ 30,00 je Teilnehmenden (maximal € 300,00 je Maßnahme)

Fachkräfteprogramm in den Vereinigten Staaten von Amerika
Fahrkostenzuschuss für Teilnehmende aus Deutschland:
Der Fahrtkostenzuschuss wird nach Entfernungskilometern (einfache Strecke) berechnet.

Berechnungsgrundlage:
einfache Entfernung zwischen Abreiseort der deutschen Gruppe und Programmort. Pro Entfernungskilometer max. 0,08 €, abrunden auf volle Euro.

Zuschuss für die Vor- und Nachbereitung der Teilnehmenden aus Deutschland:
€ 50,00 je Teilnehmenden (maximal € 500,00 je Maßnahme)

Jugendbegegnungen in Deutschland
Aufenthaltskostenzuschuss:
€ 24,00 je Teilnehmenden aus Deutschland und aus den USA je Programmtag

Honorar für Dolmetschende/Sprachmittelnde:
Bis zu € 305,00 je Programmtag

Fachkräfteprogramme in Deutschland
Aufenthaltskostenzuschuss:
€ 40,00 je Teilnehmenden aus Deutschland und aus den USA je Programmtag

Honorar für Dolmetschende/Sprachmittelnde:
Bis zu € 305,00 je Programmtag

Anmerkung
Bei den genannten Beträgen handelt es sich um Höchstsätze. Der Zuschuss darf die tatsächlich anerkannten Kosten nicht übersteigen. Es kann vorkommen, dass die vom Zuwendungsgeber bewilligten Mittel nicht ausreichen, um alle Maßnahmen in der höchst möglichen Summe zu fördern. Dies hat zur Folge, dass die dsj über die Richtlinien des KJP hinausgehende Einschränkungen vornehmen muss und ggf. Mittelsperren auferlegt. Diese werden dann – sofern Mittel frei werden – im Laufe oder am Ende des Jahres aufgehoben oder teilweise gelockert.


Welche Fristen sind zu beachten?

Antrag
Hauptantragsfrist: 15. Januar für das laufende Kalenderjahr
Unterjährig können Anträge mit einer Frist von mindestens 3 Monaten vor Begegnungsbeginn eingereicht werden.

Verwendungsnachweis
6 Wochen (42 Tage) nach Ende der Begegnung


Wie wird eine Begegnung beantragt?

Die Antragstellung erfolgt zu den oben genannten Fristen bei der dsj.

Bereits begonnene/abgeschlossene Maßnahmen sind von einer Förderung ausgeschlossen.

Die Antragsunterlagen können unter Downloads heruntergeladen werden.

Ein vollständiger Antrag besteht aus:

  • Dem Antragsformular nach Formblatt
  • Einem vorläufigen aussagekräftigen Programm

Wie wird eine Begegnung nach der Durchführung korrekt abgerechnet?

Wie wird eine Begegnung nach der Durchführung korrekt abgerechnet?

Innerhalb von sechs Wochen (42 Tage) nach der Begegnung muss ein Verwendungsnachweis bei der dsj eingereicht werden. Bei Maßnahmen, die im vierten Quartal durchgeführt werden, gelten gesonderte Fristen. Wir bitten Sie in diesem Fall Rücksprache mit der dsj zu halten. Die entsprechenden Unterlagen erhalten die Träger nach Antragstellung per E-Mail von der dsj. Zudem können diese unter Downloads heruntergeladen werden.

Ein vollständiger Verwendungsnachweis besteht aus:

die Unterlagen werden so schnell wie möglich bereitgestellt.

  • Verwendungsnachweisformular nach Formblatt
  • Sachbericht nach Formblatt
  • ausführliches Programm (tabellarisch oder in Berichtform)
  • Liste der Teilnehmenden nach Formblatt
  • Belegliste (nach Formblatt)
  • Belege im Original

Downloads

Downloads

Antragsunterlagen:

-Antrag KJP-Sonderprogramme

-Merkblatt Anträge (wird nachgereicht)

Verwendungsnachweisunterlagen:

-Verwendungsnachweisformular (wird nachgereicht)

-TN-Liste (D)

-TN-Liste (ENG)

-Belegliste

-Sachbericht nach Raster (wird nachgereicht)


Ansprechperson

Thomas Weinrich

Tel: +49 69 6700-328

Fax: +49 69 67001-328

E-Mail: weinrich@remove-this.dsj.de



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