Recht auf Spiel in Zeiten der Pandemie

14.05.2020

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert wegen der Folgen der Corona-Pandemie, schnell alternative Spielflächen für Kinder zu schaffen.

Vor allem "in verdichteten Innenstadtquartieren und in Gebieten mit sozialen Problemlagen fehlen häufig große, grüne Freiflächen", die zum Spielen genutzt werden könnten, erklärte das Hilfswerk am Mittwoch in Berlin. Wegen der nur eingeschränkt zugänglichen Spiel- und Sportstätten müsse in diesen Gebieten die Ergänzung der bisherigen Angebote für Kinder und Jugendliche schnell vorangetrieben werden.

Hierzu hat das Deutsche Kinderhilfswerk zusammen mit Expertinnen und Experten des Bündnisses "Recht auf Spiel", in dem auch die Deutsche Sportjugend vertreten ist, eine Stellungnahme erarbeitet. Es brauche vor allem ein kommunales Gesamtkonzept, das unter anderem Sport- und Bolzplätze, die Außengelände von Schulen, Kitas und Freizeiteinrichtungen, Abenteuerspielplätze, Parkanlagen und öffentliche Grünflächen "in das bespielbare Angebot einbezieht und zu Spiel- und Bewegungskonzepten zusammenführt".
 



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