Sportjugend Hessen

07.06.2019

Menschenrechtsbasierte Flüchtlingspolitik - Forderungen an Bundeskanzlerin Merkel

Als größter hessischer Jugendverband tritt die Sportjugend Hessen mit ihrer Unterschrift für eine menschenrechtsbasierte Flüchtlingspolitik ein und fordert deren Neuausrichtung sowohl auf deutscher als auch europäischer Ebene. „In unserer Jugendordnung steht, dass wir uns zu den Grundsätzen der Menschenrechte bekennen. Die Lage auf dem Mittelmeer ist für uns menschenunwürdig, schlicht katastrophal. Von daher haben wir als Vorstand beschlossen, den Brief mit zu unterzeichnen“, so Juliane Kuhlmann, Vorsitzende der Sportjugend Hessen.

PRO ASYL, Ärzte ohne Grenzen (MSF), Amnesty International, Sea-Watch, Seebrücke, Diakonie, Caritas, der Paritätische, Brot für die Welt, der Deutsche Gewerkschaftsbund und viele andere zivilgesellschaftliche Organisationen haben den Brief bereits unterschrieben und die Liste der Unterzeichner wird länger. Der Sport ist bisher selten vertreten. „Wir würden uns freuen, wenn sich das ändert und sich noch mehr Sportorganisationen dem Brief anschließen“, stellt Juliane Kuhlmann fest. „Der Sport wird oft in Verbindung mit Werten wie Fair Play, Völkerverständigung und Teamgeist gebracht. Mit unserer Unterschrift treten wir für deren Einhaltung auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen ein“, ergänzt Sadia Biladama, Vorstandsmitglied der Sportjugend Hessen und zuständig für den Bereich Sport und Flüchtlinge.

Seit 2016 engagiert sich die Sportjugend Hessen mit dem Landesprogramm „Sport und Flüchtlinge“ für eine gute Willkommenskultur und Integration von Geflüchteten in Hessen. Drei der teilnehmenden Gemeinden, Kassel, Marburg und Wiesbaden haben sich bereits mit der SEEBRÜCKE solidarisch erklärt und in die Liste „Sicherer Hafen“ aufnehmen lassen.

Weitere Infos gibt es unter www.sportjugend-hessen.de und www.proasyl.de


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