"Dank der gezielten Präventionsarbeit spezialisierter Beratungsstellen, kennen inzwischen immer mehr Kinder und Jugendliche grundlegende Möglichkeiten, sich vor Übergriffen im Netz zu schützen.
Sie wissen, dass in Sozialen Netzwerken nach Möglichkeit keine öffentlich einsehbaren Informationen und Daten (Fotos, Videos etc.) von sich preisgeben sollte, und wie sie sich gegen lästige Anmache wehren können. Gleichzeitig hat das Ausmaß sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit digitalem
Medieneinsatz keineswegs abgenommen. Wechselnde Nutzungsgewohnheiten junger Menschen
und die wachsende technische Ausstattung immer jüngerer User ermöglichen Tätern und Täterinnen
zuvor nicht gekannte Zugänge zu ihren Opfern."  (Vobbe 2015 Handout zum 6. Forum "Gegen sexualisierter Gewalt im Sport")

Für die Prävention von sexualisierter Gewalt mit Medieneinsatz ist es z.B. wichtig, dass Sportorganisationen prüfen, ob sie Regeln zum Umgang mit Bildern und Viedeos haben und ob sie das Recht der Kinder und Jugendlichen auf das eigene Bild stärken.


Links:

Prof. Dr. Frederic Vobbe
(SRH Hochschule Heidelberg):
Handout und Fachvortrag zur sexualisierten Gewalt mit Medieneinsatz 

Deutscher Kinderschutzbund:
“Virtuell Miteinander”

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
Ein Netz für Kinder

ajs (Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendschutz in Nordrhein-Westfalen): Diverse Literatur zu den Themen
Cyber-Mobbing, Umgang mit dem Internet und Handys.

Violetta-Hannover e.V. (Fachberatungsstelle): Arbeitshilfe für Lehrer/-innen und soziale Fachkräfte
Internet - was soll mir schon passieren.

Erziehung & Wissenschaft (Zeitschrift der Bildungsgewerkschaft GEW): 
"Sexuelle Gewalt im Netz" 


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