Gefahren erkennen und ausschalten

Das Thema Sicherheit ist für Übungsleiter/innen in Vereinen besonders relevant: Ob in der Turnhalle, im Wasserbecken oder auf dem Sportplatz - die Sicherheit der Kinder sollte durch den adäquaten Aufbau der Geräte und das richtige Verhalten so gut es möglich ist, gewährleistet sein.

Dennoch gehören das Fallen und wieder Aufstehen zum motorischen Lernprozess dazu. Kinder brauchen herausfordernde Erfahrungen, um ihre eigenen Grenzen austesten zu können. Mit Hilfe des Experimentierens mit den eigenen Bewegungsmöglichkeiten lernen Kinder das sichere Umgehen mit ihrem Körper und steigern damit automatisch ihre Sicherheitskompetenzen als auch ihr positives Selbstkonzept.

Bewegungserfahrene Kinder sind weniger unfallgefährdet. Klar, wer sich viel bewegt, wird häufiger in potenziell gefährliche Situationen geraten. Allerdings können sich bewegungserfahrene Kinder viel besser einschätzen, können geschickter Hindernissen ausweichen und sich im Falle eines Sturzes besser abfangen. All diese Fähigkeiten verhindern im Ernstfall schwerwiegende Verletzungen.

Eltern, Erzieher/innen oder Übungsleiter/innen können Kindern das Gehen und Hüpfen, das Springen und Klettern nicht beibringen. Doch sie können sie beim Entfalten ihrer körperlichen Fähigkeiten unterstützen. Dazu gehört, keine Angst vor Schrammen zu haben: Kinder, die möglichst viel ausprobieren, werden immer geschickter. Expert/innen stehen nur bereit für den Fall, dass es gefährlich werden könnte und sichern den Bewegungsraum im Vorfeld bestmöglich ab.

Weiterführende Lektüre:

Ratgeber des Deutschen Turnerbunds: „Mehr Sicherheit für Kinder“

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zur Prävention von Kinderunfällen

Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. – Info-Flyer für Eltern

Entwicklungs- und Sicherheits-Hinweise der Verkehrswacht

Das Kinder-Notfallbuch zum Aushängen – Sofortmaßnahmen für Notfallsituationen


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