14 Tage Japan - ein bunter Mix aus Kultur, Sport und fachlichen Diskussionen

29.11.2018

deutsch-japanischer Fachkräfteaustausch

Am 3.11. war es endlich so weit. Nach über 12-stündiger Reise kamen wir, die Delegation des diesjährigen deutsch-japanischen Fachkräfteaustauschs, in Tokio an und wurden vor Ort von der Dolmetscherin und der Betreuerin der Japanese Junior Sports Club Association (JJSA) begrüßt. Gleich zu Beginn des Programmes wurde die Baustelle des zukünftigen Olympiastadions besichtigt. Dabei konnten wir dann auch schon erste Erfahrungen mit der Metro sammeln und schauen, wie wir zu Recht kommen. Abends stand dann noch das Willkommensabendessen mit dem Vorsitzenden der JJSA an, der uns herzlich in Tokio begrüßte.

Am nächsten Tag ging es nach einer weiteren Stadionbesichtigung, diesmal vom Stadion der beiden ortsansässigen Profi-Fußballmannschaften zum Deutschen Fest der Botschaft in Tokio. Dort konnten wir uns kurz mit einem Mitarbeiter der Botschaft austauschen und Kontaktdaten austauschen, um in Hinblick auf die olympischen und paralympischen Spiele 2020 in einigen Fragen zusammenarbeiten zu können.

Dann mussten wir uns auch schon von Tokio fürs erste verabschieden. Es ging weiter in die Stadt Tsurouka in der Präfektur Yamagata. Dort wurden wir herzlich von der hiesigen JJSA-Delegation begrüßt und hatten in den folgenden Tagen ein interessantes Kulturprogramm, einige Schulbesuche und einige fachliche Diskussionen, besonders im Hinblick auf das Host-Town-Projekt im Rahmen der olympischen und paralympischen Spielen, wo ausgewählte Städte Trainingslager von ausländischen Nationalmannschaften ermöglichen sollen.

Nach den Tagen in Tsurouka ging es weiter in den Norden in die Stadt Nikaho in der Präfektur Akita. Dort war die Besonderheit, dass wir bei Gastfamilien untergebracht waren. In den Familien wurden wir alle sehr herzlich empfangen und nach der Überwindung der ersten Sprachbarrieren lief es auch mit der Kommunikation wunderbar. Auch in Nikaho erwartete uns ein bunter Mix aus Kultur, Sport und fachlichen Diskussionen. Mein persönliches Highlight war dabei das jährliche Sportfest der Jugendgruppen der Stadt, wo wir mit über 200 Kindern und Jugendlichen gemeinsam Sport machen konnten und auch einen kleinen Teil beitragen konnten.

Nach der schönen Zeit in Akita ging es für die letzten Tage wieder zurück nach Tokio, wo noch ein Besuch beim OK der Spiele 2020 und beim imposanten National Training Center anstand. Außerdem konnten wir uns noch mit Studenten und Lehrkräften der Rikkyo Universität über das Sportsystem und über paralympische Athleten in Japan austauschen. Insgesamt waren die 14 Tage super vollgepackt mit einer bunten Programmischung. Im Hinblick auf die olympischen und paralympischen Spiele sind wir alle mit einem positiven Bauchgefühl herausgegangen und denken, dass das gute Spiele in Japan werden. Mindestens 3 Personen aus der Delegation werden dann auch mit eigenen Jugendlagern vor Ort sein, um dies live mitzuerleben.



Die deutsche Delegation zusammen mit ihren japanischen Gastgeberinnen und Gastgebern

Zur News-Übersicht