18 Jahre Freiwilligendienste im Sport

31.10.2019

Die Baden-Württembergische Sportjugend feierte ihre „Volljährigkeit“ mit einer großen Jubiläumsveranstaltung

Ende Oktober feierten die Freiwilligendienste im Sport in Baden-Württemberg ihren 18. Geburtstag. Die BWSJ begrüßte rund 300 Freiwillige, Einsatzstellen und Gäste aus Politik und Sport zu einem bunten Jubiläumsfest im SpOrt in Stuttgart.

Für die anerkannten Einsatzstellen sowie die aktuellen Freiwilligendienst-Leistenden wurden nachmittags Workshops rund um das Thema „Junges Engagement im Sport“ angeboten. Rund 200 Teilnehmer*innen nutzten dieses Angebot und arbeiteten zu Themen wie „Nachhaltigkeit im Sport“, „Werte-Leitbild“, „Personalführung“, „Engagement“ oder „Prävention sexualisierter Gewalt“. Als Workshop-Leiter hatte die BWSJ u. a. Dr. Jaana Eichhorn, Bundessprecherin der Freiwilligendienste im Sport, gewinnen können. Auch die Zukunft und Weiterentwicklung der Freiwilligendienste wurde an diesem Nachmittag in den Blick genommen. Alle drei Sportjugenden – wsj, bsj Nord und bsj Freiburg – beteiligten sich mit ihren aktuellen Themen am Tagesprogramm.

Was 2001 begann, entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem wahren Erfolgsmodell: 2019 leisteten über 500 Freiwillige ihren Dienst im Bereich des Sports. In den 18 Jahren seit Beginn waren es über 5.000 junge Menschen, die sich in den Formaten FSJ, BFD und FSJ Sport und Schule im Freiwilligendienst einbrachten.

Buntes Rahmenprogramm

Für das Abendprogramm hatten sich die Verantwortlichen ein buntes Rahmenprogramm einfallen lassen. Das Mundakrobatik-Duo Acoustic Instinct ließ die Anwesenden über ihr flottes Mundwerk und die Möglichkeiten der Soundtechnik staunen. Die aktuellen Freiwilligen brachten die Anwesenden mit einem bewegenden Flashmob in Schwung. Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport hatte es sich nicht nehmen lassen, dem Geburtstagskind persönlich zu gratulieren. Sie und weitere Vertreter*innen aus Sport und Politik nahmen in einer Talkrunde zu wichtigen Themen der Finanzierung und Anerkennung der Freiwilligendienste Stellung.

Die LSV-Präsidentin Elvira Menzer-Haasis betonte den doppelten Mehrwert des Freiwilligendienstes, denn sowohl die jungen Freiwilligen, als auch die Vereine profitieren weit über das Jahr hinaus von diesem Einsatz. Zum Stellenwert im Verband sagte sie: „Die Freiwilligendienste haben sich zu einem wichtigen Element in der Engagementförderung entwickelt.“

Tobias Müller, Vorsitzender der Baden-Württembergischen Sportjugend, bedankte sich als Gastgeber bei allen anwesenden Freiwilligen und Vereinsvertreter*innen für deren großen Einsatz für den organisierten Sport. Müller selbst war einer der ersten Jugendlichen, die den Freiwilligendienst im Sport leisteten. Er hat diesen Weg nie verlassen und ist im organisierten Sport heute beruflich als Geschäftsführer des SV Leonberg/Eltingen und ehrenamtlich als Vorsitzender der BWSJ im Einsatz. Die Jubiläumsveranstaltung weckte auch bei ihm Erinnerungen und ließ kein anderes Fazit als „rundum gelungen“ zu.

Bilder und Rückblicke in 18 Jahre Freiwilligendienste im Sport zeigten Einblick in die positive Entwicklung. Am Ende des Abends waren sich die Veranstalter*innen und Gäste einig: Freiwilliges Engagement im Sport wird niemals alt.


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