3. Vernetzungstreffen Inklusion und Engagementförderung

12.06.2015

Der Sport als ideales Feld zur Umsetzung der Inklusion

Im Rahmen des undefinedFörderprogramms ZI:EL „Zukunftsinvestitionen: Entwicklung jungen Engagements im Sport“ führt die Deutsche Sportjugend ein innovatives Projekt im Bereich der undefined„Inklusion und Engagementförderung“ durch. Im Rahmen dieses Projektes fand am 08.06.2015 das 3. Vernetzungstreffen „Inklusion und Engagementförderung“, gemeinsam mit den Mitgliedsorganisationen der dsj und externen Partnerorganisationen in Berlin statt.

Nach der Begrüßung durch das zuständige dsj-Vorstandsmitglied Lisa Druba gab Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper (Vizepräsidentin Bildung und Olympische Erziehung des DOSB) einen Einblick über den Sport als ideales Feld zur Umsetzung der Inklusion. Neben der Vorstellung von verschiedenen Projekten aus der Praxis ging sie auf das gemeinsame Positionspapier von DOSB und dsj zum Themenfeld der Inklusion ein und berichtete über das undefinedStrategiekonzept „Inklusion im und durch Sport“.

Im Anschluss wurde der neu erschienene undefinedSelbstcheck „Inklusion - Teilhabe und Vielfalt“ vorgestellt und von den Teilnehmenden bearbeitet. Der Selbstcheck stellt eine Arbeitshilfe für die Mitgliedsorganisationen der dsj dar, und dient der eigenen Reflexion im Themenfeld Inklusion. Durch die Bearbeitung des Selbstchecks soll Mut gemacht werden, auch kleine Schritte im Bereich der Inklusion zu gehen, denn auch kleine Schritte können ein großer Erfolg sein.

Der Nachmittag widmete sich dem Thema Kommunikation und Praxisbeispielen aus den Mitgliedsorganisationen. Zu Gast war u.a. Andi Weiland von den Sozialhelden aus Berlin. Die Sozialhelden sind ein Verein, der für gesellschaftliche Probleme sensibilisieren und durch gezielte Ansätze in der Kommunikation zum Umdenken bewegen möchte.

Lars Schwend von der Deutschen Handballjugend stellte das Projekt „Freiwurf“ aus Hamburg vor. Hierbei handelt es sich um ein sehr erfolgreiches Konzept zum inklusiven Handballsport mit mittlerweile über 80 Sportler/-innen.

Anschließend gab Oliver Klar, Ansprechpartner des Sportvereins Pfefferwerk e.V., einen Einblick in den inklusiven Spielbetrieb. Neben Tipps zum inklusiven Sporttreiben vor Ort, stellte er den Verein vor. Pfefferwerk e.V ist der größte Kinder- und Jugendsportverein im Bezirk Pankow/ Prenzlauer Berg. Über 4000 Menschen sind hier in über 200 Sportgruppen aktiv.

„Das Stimmungsbild am Ende der Veranstaltung zeigte deutlich, dass die Teilnehmenden sehr motiviert sind, im Themenfeld aktiv zu sein. Ich denke auch, dass wir durch die Erstellung unseres Selbstchecks “Inklusion-Teilhabe und Vielfalt “ einen wichtigen Schritt gegangen sind, um die Herausforderungen und Potenziale aus den Mitgliedsorganisationen herauszuarbeiten.“, so Lisa Druba, Mitglied im Vorstand der Deutschen Sportjugend, verantwortlich für den Bereich Inklusion.

Als Ansprechpartnerin für die Einzelmaßnahme „Inklusion und Engagementförderung“ steht undefinedHannah Kratz  zur Verfügung.

Das Programm ZI:EL wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus Mitteln des Kinder- und Jugendplanes des Bundes (KJP).

Weitere Infos: undefinedwww.dsj.de/inklusion und undefinedwww.dsj.de/ziel



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