AGJ verabschiedetet Positionspapiere

16.07.2020

Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) hat zwei Positionspapiere beschlossen

In seiner Sitzung am 02./03. Juli 2020 hat der Vorstand der AGJ zwei Positionspapiere beschlossen. Sie äußern sich zur partizipativen Forschung sowie zur eigenständigen Jugendpolitik. 

In dem Papier Partizipative Forschung – ein Forschungskonzept für die Kinder- und Jugendhilfe? setzt sich die AGJ mit dem Ansatz der partizipativen Forschung auseinander und diskutiert, warum partizipative Forschungsprojekte in der Kinder- und Jugendhilfe an Popularität und Relevanz gewinnen sollten. Die AGJ möchte hiermit Akteur*innen in Praxis, Wissenschaft und Forschungsförderung ermutigen, sich vermehrt auf partizipative Forschungsprozesse einzulassen sowie hinreichende Bedingungen für deren Umsetzung zu schaffen. Die Praxis sollte entsprechende Beteiligungsmechanismen aktiv einfordern. 

Die Eigenständige Jugendpolitik wurde entwickelt, um Politik und Gesellschaft eine Orientierung bei der Gestaltung der Lebensphase Jugend zu bieten – und zwar anhand der Interessen und Bedürfnisse der Jugend selbst. Die AGJ äußert sich in ihrem Positionspapier „Jugend braucht mehr! Eigenständige Jugendpolitik voranbringen und weiterdenken“ zu aktuellen jugendpolitischen Entwicklungen. Sie bekräftigt die Notwendigkeit einer eigenständigen Jugendpolitik und plädiert für die Weiterentwicklung und Umsetzung einer kohärenten Politik, die gute Rahmenbedingungen für die Lebensphase Jugend schafft. Eingefordert wird eine jugendgerechte Politik auf allen staatlichen Ebenen. 



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