Ballsport hat Zukunft!

05.09.2018

dsj ist Partner beim Ballspielsymposium vom 28. bis 29.09.2018 in Karlsruhe

Das nächste Ballspielsymposium wird vom 28. bis 29.09.2018 im Audimax des Karlsruher Instituts für Technologie stattfinden. Das Ballspiel-Symposium 2018 bietet von Freitag um 13.30 Uhr bis Samstag um 13.30 Uhr zwei Hauptvorträge, eine Talkrunde und 24 Workshops. Dabei richtet sich das Symposium an Führungskräfte in Sportvereinen und Sportverbänden, aber auch an Übungsleiter/innen, Trainer/innen und Lehrkräfte an Schulen.

Anmeldungen sind ab sofort online möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 60,00 Euro einschließlich der Teilnahme an der Abendveranstaltung im Südwerk Karlsruhe (mit kalt-warmem Büfett) und der in Buchform erscheinenden Dokumentation. Die Teilnahme wird bescheinigt und kann auf die Aus- und Fortbildung von Übungsleiter/innen, Trainer/innen und Vereinsmanager/innen angerechnet werden.

Den Hauptvortrag „Zur Situation der ballsportorientierten Sportvereine in Baden-Württemberg – Herausforderungen und Lösungsansätze“ hält Professor Dr. Christoph Breuer von der Deutschen Sport-Hochschule Köln am 28. September um 14 Uhr: Die ballorientierten Sportvereine erfüllen wichtige Gemeinwohlfunktionen. Doch obwohl sie überdurchschnittlich attraktiv für Mitglieder sind, weisen sie überdurchschnittlich große Probleme im Personal- (Gewinnung von Vorstandsmitgliedern, SchiedsrichterInnen und TrainerInnen), Sportstätten- und Finanzbereich auf. Dabei bestehen sportartspezifische Unterschiede. Auf Basis der Daten des Sportentwicklungsberichts für Deutschland werden evidenzbasierte Ansätze zur Problemlösung aufgezeigt.

Den Hauptvortrag „Aufwachsen in einer individualisierten und mediatisierten Welt – Wie ticken Kinder und Jugendliche heute, welche Bedürfnisse haben sie und was bedeutet das für den Sport?“ hält Professor Dr. Ansgar Thiel von der Eberhard-Karls-Universität Tübingen am 29. September um 9 Uhr – beide Hauptvorträge finden im Audimax des KIT statt: Heranwachsende leben heute in hochgradig individualisierten, verinselten und mediatisierten Lebenswelten. Individuelle Qualifikations- und Leistungsniveaus sind zu determinierenden Größen des Lebenslaufs geworden, Bildungsmaßnahmen sind primär auf die Entwicklung individueller Begabungen und weniger auf die Vermittlung einer Orientierung am „Wir“ ausgerichtet. Das Smartphone ist ständiger Begleiter, ein immer größer werdender Teil sozialer Interaktionen findet mit Hilfe digitaler Medien statt, oft zeitlich in Orientierung an individuellen Bedürfnissen strukturiert. Welche Folgen haben diese gesellschaftlichen Veränderungen für den Sport?

Mehr Informationen: www.sport.kit.edu



Zur News-Übersicht