Barcamp Freiwilligendienste im Sport

22.06.2015

Freiwillige im Sport beweisen hohes Engagement

Auf Einladung der Deutschen Sportjugend trafen sich am Wochenende (19. - 21. Juni 2015) in Hannover fünfunddreißig junge Engagierte, die im Sport einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ableisten. Die Freiwilligen – viele von ihnen als Sprecher/-innen von ihren Seminargruppen gewählt - kamen aus ganz Deutschland und aus den unterschiedlichsten Einsatzstellen. Sie repräsentierten damit die mehr als zweitausend jungen Freiwilligen, die sich jedes Jahr für zwölf Monate dazu verpflichten, die Kinder- und Jugendarbeit in den Sportvereinen zu unterstützen oder Verbandsarbeit zu begleiten. Themenschwerpunkt des Partizipationstreffens war die Entwicklung von Mitgestaltungs-, Teilhabe- und Engagementangeboten rund um die Freiwilligendienste im Sport.
Mit Hilfe der BarCamp-Methode, einem sehr offenen und partizipativen Format, entwickelten die Freiwilligen konkrete Forderungen an Einsatzstellen, Träger, die dsj sowie Politik und Öffentlichkeit. Ausführlich wurden beispielsweise die Grundzüge einer Internetplattform diskutiert, die Interessierte, aktive Freiwillige und Ehemalige miteinander vernetzen soll. Großes Interesse fand zudem die Ausgestaltung eines Sprecher/-innensystems für alle Trägerverbünde der Freiwilligendienste im Sport. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Anerkennungskultur: Die Anleiter/-innen und Mentor/-innen in den Einsatzstellen sollen besser geschult werden und den ehrenamtlichen Einsatz der Freiwilligen stärker würdigen. Der Aufbau eines Systems von „Freiwilligenbotschaftern“ würde zudem ermöglichen, den Bekanntheitsgrad von Freiwilligendiensten im Sport zu erhöhen und Vorurteile abzubauen.
Dsj-Vorstandsmitglied Tobias Dollase zeigt sich begeistert: „Die Methode BarCamp verlangt den Teilnehmenden viel Verantwortung ab: Sie schlagen Inhalte vor, entscheiden über diese und übernehmen Organisations- und Moderationsaufgaben sowie wesentliche Teile der Dokumentation. Die Themen, an denen die Freiwilligen gearbeitet haben, liegen ihnen am Herzen. Die Deutsche Sportjugend freut sich, dass die Freiwilligen ihr Engagement nicht nur in den Einsatzstellen zeigen, sondern auch den Verbänden wertvolle Hinweise für die Weiterentwicklung geben.“


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