Bei der dsj ausgebildete Demokratietrainer*innen erhalten Auszeichnung

12.02.2020

Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“: Auszeichnung für das Projekt „Gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Sport“

Von der dsj in den Jahren 2013 – 2016 ausgebildete Demokratietrainer*innen erhalten für Ihr Projekt „Gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Sport“ eine Auszeichnung vom Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT). Mit dem Projekt „Gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Sport“ wird die Auszeichnung im Rahmen des Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ an ein Vorhaben gehen, das sich primär an für die Jugendarbeit verantwortlichen Personen in Sportvereinen und -organisationen im Sport richtet und in Aus- und Fortbildungen, Seminaren und Informationsveranstaltungen ein fester Bestandteil ist. Im Frühjahr 2020 wird im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung die offizielle Preisverleihung stattfinden. Die Konzepte werden mittlerweile deutschlandweit und auch außerhalb des gemeinnützigen organisierten Sports umgesetzt. Nach den Auszeichnungen der Projekte „Nicht mit mir!“ des Deutschen Ju-Jutsu Verbands im Jahr 2013 und „Respekt und 8samkeit im Sport“ der Ju-Jutsu Abteilung des Sportvereins DJK SV Furth 2014 wurde nunmehr zum dritten Mal ein Projekt mit Ju-Jutsu-Bezug vom BfDT ausgezeichnet. 

„Danksagen möchten wir an dieser Stelle der Deutschen Sportjugend für die qualitative und nachhaltige Ausbildung, der Bayerischen Sportjugend, dem Deutschen und Bayerischen Ju- Jutsu Verband, sowie allen, die uns in all den vergangenen Jahren bei unserer Arbeit unterstützt und geholfen haben. Euch ist es zu verdanken, dass wir das Projekt so umsetzen konnten und die Auszeichnung im kommenden Frühjahr entgegennehmen dürfen.“, so die Preisträger*innen, für die stellvertretend die Demokratietrainer*innen Sabine Schweibold und Fritz Schweibold stehen. 

Sabine Schweibold und Fritz Schweibold wurden von der Deutschen Sportjugend im Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ qualifiziert. Heike Bittner, auch Demokratietrainerin, hat das vom BfDT ausgezeichnete Projektteam im Laufe der Zeit ergänzt. Sie und Fritz Schweibold wurden vom Deutschen Ju-Jutsu Verband, Sabine Schweibold von der Bayerischen Sportjugend entsandt (Qualifizierung in der Z:T-Programmphase 2013-2016).  

„Die Demokratietrainer*innen stehen tagtäglich für die Werte des Sports ein, verteidigen diese und stellen sich gegen Vorurteile, Antisemitismus, Rassismus und gegen jede Form von Diskriminierung. Umso mehr freut es mich, dass nun ein Projekt vom BfDT ausgezeichnet wurde, dessen Grundpfeiler im Rahmen einer Qualifizierung durch die Deutsche Sportjugend gesetzt wurden. Für das damit einhergehende Engagement und diesen immens wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche Zusammenleben möchte ich mich im Namen der Deutschen Sportjugend bedanken.“, so Benny Folkmann, 2. Vorsitzender der dsj und verantwortlich für das Handlungsfeld „Sport mit Courage“. 

Mit dem Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ fördert das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) Projekte für demokratische Teilhabe in ländlichen und strukturschwachen Gegenden. Von einer ehrenamtlichen Struktur getragene Vereine und Verbände stehen dabei im Zentrum des Programms. Die dsj koordiniert als Bundesverband seit Beginn des Jahres 2017 die Aktivitäten der Sportverbände, die nun eigene Projekte und Qualifizierungen in „Z:T“ durchführen. 

Weitere Infos unter www.sport-mit-courage.de und www.zusammenhalt-durch-teilhabe.de 
 



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