Berliner Sportjugend startet Initiative „Bewegte Pause“

10.06.2020

Ein erster Schritt wieder Bewegung in den Schulalltag zu integrieren

Kinder- und Jugendliche sind von der Corona-Krise ganz besonders betroffen. Zwar läuft der Schulbetrieb mittlerweile wieder an und die Kinder und Jugendlichen kehren in die Schulen zurück. 
Dennoch ist das Bewegungs- und Sportangebot weiterhin stark eingeschränkt.

Trotz dessen, in einigen Bundesländern neben Spiel- und Sportplätzen, in einem zweiten Schritt die Sporthallen geöffnet wurden, wird der Sportunterricht weiterhin ausgesetzt.
Der Deutsche Olympische Sportbund und die Deutsche Sportjugend haben sich in einem gemeinsamen Positionspapier „Bildung braucht Bewegung! Kein Verzicht auf Sport in der Schule – trotz Corona“ dafür stark gemacht, 
einen bewegten Schulalltag unter Einbeziehung des Unterrichtsfachs Sport und des Schulsports zu ermöglichen. 
Mittlerweile ist es an einigen Stellen gelungen, Bewegungsangebote zu initiieren. So hat beispielsweise die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, der Landessportbund Berlin mit seiner Sportjugend und die Berliner Proficlubs gemeinsam die Initiative „Bewegte Pause“ gestartet. 
Sie bieten im Rahmen ihrer Kooperationsprogramme „Schule und Sportverein/-verband“ und „Profivereine machen Schule“ Bewegung, Spiel und Sport durch Übungsleiter in den Pausen an. 

„Wir begrüßen die Initiative der „Bewegten Pause“ der Sportjugend in Berlin. Aus unserer Perspektive ist dies als erster Schritt in die richtige Richtung zu sehen. 
Aber, diese Initiative kann weder den Sportunterricht noch den außerunterrichtlichen Schulsport ersetzen. Dieses Projekt kann als Einstieg in den wiederaufzunehmenden Sportunterricht und Schulsport verstanden werden.“, 
so Jan Holze, 1. Vorsitzender Deutsche Sportjugend.

In Berlin sind die Sporthallen geöffnet und es darf mit einer angepassten Gruppengröße von maximal 16 Personen für Schulen bereits wieder Sportunterricht betrieben werden. 
Kinder und Jugendliche profitieren von Bewegung und sportlicher Aktivität. Wer sich körperlich betätigt, kann in der Regel auch besser lernen. 
Insofern könnten auch wieder Schulsport und Sportunterricht in Sporthallen stattfinden, wenn die notwendigen Hygieneregeln beachtet werden.  
„Die Berliner Sportjugend geht hier mit einem guten Beispiel voran. Jetzt muss diese Art der Initiative schnellstmöglich ausgebaut und in anderen Ländern übernommen werden. 
Die Sportvereine sind für Kooperationen hierzu bereit. “, so Holze.



Fotocredit: LSB/Engler

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