Bundestag sagt zusätzliche Mittel für den Jugendsport zu: Aufstockung für die Freiwilligendienste und den deutsch-russischen Jugendaustausch

18.11.2019



Der Schlusspunkt der Beratungen zum Bundeshaushalt war die sogenannte Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses am Donnerstag, den 14. November. Für die vom Bund kofinanzierten Aktivitäten im Sport gibt es positive Neuigkeiten. Es wurden für den Leistungssport (s. Meldung DOSB), aber auch für den Jugendsport zusätzliche Mittel eingestellt. Am 29. November verabschiedet der Bundestag das Haushaltsgesetz 2020 final.


Für die Freiwilligendienste im Sport brachte die Bereinigungssitzung einen großen Erfolg: Für die verbandübergreifend angebotenen Freiwilligendienste stellt der Bundestag 50 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. In dutzenden von Gesprächen mit Bundestagsabgeordneten haben die Deutsche Sportjugend, ihre Mitgliedsorganisationen, Sportvereine und Freiwilligendienstleistende überzeugen können. Der Haushaltsausschuss hat zudem einen Maßgabebeschluss gefasst, um die Gelder auch für die Folgejahre zu sichern und nachhaltige Arbeit zu ermöglichen. Hierzu müssen Verbände, Parlament und Bundesregierung weiter an einem Strang ziehen. Der Dank der Deutschen Sportjugend gilt sowohl den Haushalts- und Familienpolitiker*innen als auch den Mitgliedsorganisationen, die den gewünschten Ausbau der über dreitausend Freiwilligendienstplätze im Sport ermöglichen. Die Freiwilligendienste im Sport sind für die Teilnehmenden ein wichtiges Bildungs- und Orientierungsjahr und die Trägervereine oder -verbände als Einsatzstelle profitieren von engagierter Unterstützung.


Ebenso erfreuliche Nachrichten gibt es für den Bereich des Kinder- und Jugendplan des Bundes. Hier werden 400.000 Euro mehr für die deutsch-russischen Jugendbegegnungen zur Verfügung stehen. Die dsj hatte sich für die Erhöhung eingesetzt. Davon profitieren auch Sportvereine mit russischen Partnervereinen, denn bisher standen nicht genügen Mittel zur Verfügung, um die geplanten Fördersätze (Aufenthalts- und Reisekostenzuschüsse) auszahlen zu können. Der Dank der Deutschen Sportjugend geht insbesondere an den Russlandbeauftragten der Bundesregierung MdB Dirk Wiese sowie die Haushalts- und Familienpolitiker*innen.


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