Der Vorstand der Deutschen Sportjugend macht sich für Menschenrechte stark

10.12.2018

70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR)

Artikel 1

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.


Am 10. Dezember 1948 genehmigte und verkündete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“. Dies geschah vor dem Hintergrund der humanen Katastrophe des Zweiten Weltkrieges und des Holocausts. Nun, am 10. Dezember 2018, besteht die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ seit 70 Jahren. Sie dient als Leitbild, das einen Rahmen und eine Richtschnur für ein friedfertiges, respektvolles, diskriminierungsfreies und vielseitiges Zusammenleben der Weltgemeinschaft bildet.

Aktueller denn je, sind die Menschenrechte nicht nur als Potenzial zu verstehen, sondern müssen von der Zivilgesellschaft, also von jedem von uns, als Auftrag angenommen werden, aus dem eine Verantwortung entwächst. Die AEMR wirken in alle Lebensbereiche von allen Menschen auf der Welt, indem sie sich für das Recht auf Bildung, auf eine sichere Unterkunft, für die Unschuldsvermutung oder gegen Diskriminierung aussprechen. Schutz, Hilfe und Unterstützung muss an den Stellen geboten werden, an denen sie zur Wahrung der Menschenrechte notwendig sind. In Europa und der Welt stellen sich rechtspopulistische Kräfte gegen diese Verantwortung.

Die Deutsche Sportjugend stellt sich als Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe dieser Verantwortung, in dem sie inklusive und integrative Förderprogramme, Präventionsangebote und Engagementformate bereithält und somit Vielfalt und Teilhabe fördert. Auch an den internationalen Wochen gegen Rassismus im Jahr 2019 (11. – 24. März 2019), unter dem Motto „Europa wählt Menschenwürde“, wird sich die Deutsche Sportjugend wieder beteiligen.

Sport bringt Menschen zusammen und sorgt für ein niedrigschwelliges, wertschätzendes und barrierefreies Miteinander fern von Ausgrenzung, Diskriminierung und Hass. Um das zu schützen, wird die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ auch weiterhin das Handeln der Deutschen Sportjugend im DOSB e.V. prägen und leiten.

Artikel 29

1. Jeder hat Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entfaltung seiner Persönlichkeit möglich ist.


Dafür stehen wir als Vorstand der Deutschen Sportjugend.

Allgemeine Erklärung der Menschrechte: http://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf 



Der Vorstand der Deutschen Sportjugend, Foto: dsj

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