Deutsch-französisches institutionelles Treffen

18.01.2018

Die Spiele 2024 in Paris bieten besondere Chancen für den langjährigen Austausch

Die deutsch-französische Austauschzusammenarbeit stellt die traditionsreichste der bilateralen Kooperationen im Jugendsport dar. Erste deutsch-französische Jugendbegegnungen im Sport wurden bereits kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges organisiert. Sie trugen zur erneuten Annäherung der Jugenden beider Länder bei. Durch die frühen Jugendbegegnungen im Sport sind viele Städtepartnerschaften entstanden. 
Als Zentralstelle des Deutsch-Französischen Jugendwerks ist die dsj zuständig für die Förderung des deutsch-französischen Jugendaustauschs im Sport.

Am 12. Januar fand ein Treffen zwischen dem Vorsitzenden der Deutschen Sportjugend, Jan Holze und dem Generalsekretär des Comité national olympique et sportif français (CNOSF), Jean-Michel Brun in Paris statt, um gemeinsam auf der Grundlage der in 2012 unterschriebenen Vereinbarung die bestehende Zusammenarbeit zu analysieren, zu diskutieren sowie neue Projekte anzuregen.

Auf Grundlage rückläufiger Austauschzahlen wurden Maßnahmen zum Ausbau des deutsch-französischen Jugendaustauschs vereinbart, z.B. die stärkere Einbindung von Städtepartnerschaften und die Organisation einer Partnerbörse. Auch die jeweiligen Mitgliedsorganisationen, Landessportbünde und -jugenden sowie das französische Pendant, die Comité Régionaux Olympique et Sportif (CROS) sollen stärken mit ins Boot geholt werden. Sie werden sich im Rahmen einer neu vereinbarten Studienreise zur  Jahresversammlung der CROS selbst ein Bild von den Möglichkeiten der Zusammenarbeit machen können. Ziel ist nach wie vor, möglichst vielen Jugendlichen in den Sportvereinen und -verbänden eine nachhaltige internationale Erfahrung zu ermöglichen.

Die Strahlkraft der Olympischen Spiele und der Paralympics in Frankreich soll für den deutsch-französischen Jugendaustausch genutzt werden. Die Spiele 2024 in Paris stellen eine hervorragende Gelegenheit dar, um neue Kooperationspartnerschaften zu initiieren, bestehende Partnerschaften zu stärken und neue Impulse zu geben.

Vereine und Sportverbände, die Interesse an einem Jugendaustausch mit Frankreich haben, können sich an die Geschäftsstelle der dsj wenden (dibao-dina@dsj.de, 069/6700340).


Jean-Michel Brun, Generalsekretär des Comité national olympique et sportif français (CNOSF) und Jan Holze / Foto: dsj

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