Deutsch-japanischer Sportjugend-Simultanaustausch soll künftig inklusiv gestaltet werden

15.11.2018

Auswertungs- und Planungstagung 2018/2019

Der deutsch-japanische Sportjugend-Simultanaustausch soll künftig inklusiv gestaltet werden. Das ist das Ergebnis der Auswertungs- und Planungstagung am 8. und 9. November in Frankfurt am Main.

Ziel des Treffens war es, die diesjährigen Maßnahmen; die unter dem Jahresthema "Inklusion im Sport - Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen" standen,  gemeinsam mit den Trägern des deutsch-japanischen Simultanaustauschs auszuwerten und sich auf den Austausch im Jahr 2019 vorzubereiten. Für die Planung des 46. Simultanaustausches 2019 und alle weiteren gilt: Der Austausch soll künftig inklusiv gestaltet werden.

Kirsten Hasenpusch, Mitglied des dsj-Vorstands, informierte über den aktuellen Stand der deutsch-japanischen Projekte im Jahr 2020. Gerade laufen die Vorbereitungen für das deutsch-japanische Jugendlager Tokio 2020 sowie den fast zeitgleich stattfindenden Sportjugend-Simultanaustausch.

Rückblickend berichtete Michiko Masuch-Furukawa, Mitarbeiterin bei der dsj, vom Zentralprogramm I 2018 mit dem Empfang im Römer, der Stadtrallye und dem gemeinsamen Sportprogramm an der Sportschule in Frankfurt am Main. Sonja Metz, Sportjugend NRW, stellte im Anschluss das Regionalprogramm in Nordrhein-Westfalen vor. Zur Umsetzung des Jahresthemas „Inklusion im Sport“ besuchten die deutschen und japanischen Jugendlichen unter anderem gemeinsam ein Dunkelrestaurant, in dem sie sich in die Lage der Blinde versetzen konnten. Außerdem konnten die deutschen Jugendlichen von japanischen Teilnehmenden Kendo lernen, was für sie besonders interessant war. Dieter Haug, Mitglied der Japan-AG, gab einen kurzen Rückblick über das Zentralprogramm II in Berlin. Über die Inhalte des Auswertungsgesprächs mit dem Leitungsteam der Japanischen Sportjugend wurde ausführlich diskutiert, damit die Programmgestaltung und Inhalte künftig noch verbessert werden können.

Anschließend teilte Elena Lamby, die zusammen mit Matthias Hansen (Sportjugend Schleswig-Holstein) und Maurice Schallenberg (Bayerische Sportjugend) das Leitungsteam der OUT-Maßnahme bildete, ihre Erfahrungen in Japan mit. Insgesamt verlief die Out-Maßnahme sehr gut. Innerhalb der Nachbereitung wurden einzelne Punkte, wie die Verhaltensregeln für jugendliche Teilnehmende sowie die Organisation der Seminare in Blossin diskutiert.

Zum Studienprogramm für die Fachkräfte der Jugendarbeit im Oktober 2018 wurde zunächst ein Video gezeigt, das das zweiwöchige Programm in Frankfurt am Main, im Saarland und in Baden darstellte. Iris Engel, die die japanische Delegation im Saarland betreut hat, stellte das vielfältige Programm vor. Der Themenschwerpunkt lag auch hier auf Inklusion.

Kirsten Hasenpusch sagte abschließend: „Für die Weiterentwicklung des Austausches ist es sehr wichtig, dass wir die Rückmeldungen der durchführenden Träger bekommen. Wir haben über verschiedene Punkte, organisatorisch wie inhaltlich, konstruktiv diskutieren können. Ich danke allen Teilnehmenden für den sehr regen Austausch bei der Trägertagung.“   


Teilnehmende der Auswertungs- und Planungstagung 2018/2019

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