Deutsch-japanisches Studienprogramm für Fachkräfte der Jugendarbeit

11.10.2018

Road to Tokyo - Olympic und Paralympic movement

Anlässlich der Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 Tokio heißt das Studienthema des deutsch-japanischen Fachkräfteaustausch im Jahr 2018 „Road to Tokyo - Olympic und Paralympic movement“.
In diesem Rahmen sind gerade sieben Fachkräfte der Japanischen Sportjugend in Deutschland zu Gast. Am 8. Oktober wurden sie von Hans-Jürgen Burkhardt, stellvertretender Geschäftsführer der Detuschen Sportjugend (dsj), mit „Ohayo Gozaimas (Guten Morgen)“ begrüßt. Anschließend stellte Burkhard die Deutsche Sportjugend und ihre Handlungsfelder vor. Besonders interessant für die japanischen Gäste war das Themenfeld „Inklusion“, worüber sie sich intensiv austauschten.

Als Einführung zum Studienthema stellte Isabel Flory von der Deutsche Olympischen Akademie (DOA) die Aufgaben der DOA vor und referierte über die Olympische Bewegung. Am Nachmittag durften die sieben motivierten Fachkräfte aus Japan im Workshop zum Thema „Olympische Erziehung“ ihre Kreativität unter Beweis stellen. Helmut Lange, Mitglied der AG Japan, leitet den Workshop, in dem  DOA- Unterrichtsmaterialien für die Olympische Erziehung nicht nur vorgestellt, sondern auch von den Teilnehmenden selbst ausprobiert wurden. Ein Video über die Projektwoche „Olympia“ in einer deutschen Grundschule zeigte den Gästen anschließend, wie die olympische Erziehung in den Schulen umgesetzt werden kann.

Die japanische Delegation wird anschließend von der Saarländischen und der Badischen Sportjugend aufgenommen, die für die Gäste aus Fernost vielfältige Programme mit Familienaufenthalt vorbereitet haben. Das Abschlussprogramm findet vom 17.-19. Oktober 2018 wieder in Frankfurt am Main statt.

Die deutsche Delegation, die als Gegenbesuch im November nach Japan fliegt, traf sich vom 5. bis 7. Oktober in Frankfurt am Main zum Vorbereitungsseminar. Die sieben deutschen Fachkräfte beschäftigten sich ebenso mit Fragen,  die die Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 in Tokio betreffen. Wie z.B. wie wollen die japanischen Organisatoren den olympischen Gedanken in ihr Land tragen und welche Ideen gibt es, um die olympischen Werte und die olympische Idee in der dortigen und in unserer Jugendarbeit weiter zu verankern. Dafür wurden beim Vorbereitungsseminar noch einmal die Strukturen des organisierten Sports in Deutschland und Japan, sowie die Agenda 2020, die olympischen und paralympischen Werte und die Athletenvertretungen des IOC vorgestellt. Zusätzlich gab es noch einen Crashkurs in japanischen Umgangsformen, welcher neben den wichtigsten Höflichkeitsformen auch das Essen mit den typisch japanischen Stäbchen vorsah. Die sieben Delegierten haben jetzt noch vier Wochen Zeit für die letzten Vorbereitungen, bevor es dann am 2. November 2018 in Richtung Tokio geht.  


Fachkräfte der Japanischen Sportjugend bei der Begrüßung in Frankfurt am Main / Foto: dsj

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