Deutsche Sportjugend engagiert sich für junge Geflüchtete

19.06.2019

Sportvereine und -verbände geben Orientierung durch Sport

Anlässlich des Weltflüchtlingstag am 20. Juni erklärt dsj-Vorstandsmitglied Christin Wunderlich: „Sport ist ein tolles Medium, um Grenzen abzubauen und geflüchteten Kindern und Jugendlichen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Der Sport leistet an dieser Stelle einmal mehr einen wichtigen Beitrag.“

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration fördert seit 2015 u.a. Projekte zur Unterstützung der gesellschaftlichen Teilhabe von Flüchtlingen durch die Bereitstellung niedrigschwelliger Angebote wie zum Beispiel Maßnahmen zur Integration durch bzw. in den Sport.

Seit 2016 ist auch die Deutsche Sportjugend mit unterschiedlichen Maßnahmen beteiligt. Dabei steigt die Anzahl der Projekte von Jahr zu Jahr. Waren es im Jahr 2018 noch 20 Projekte, so werden im Jahr 2019 bereits 25 dsj-Projekte an unterschiedlichen Standorten in Deutschland gefördert. Im besonderen Fokus stehen hierbei Angebote für junge geflüchtete Frauen und Mädchen, denen beispielsweise über spezielle Schwimmkurse die gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht wird. Auch Zusatzangebote wie Sprachförderung oder Hausaufgabenbetreuung werden von den Sportvereinen und -verbänden neben dem eigentlichen Sporttreiben als zusätzliche Eingliederungshilfe umgesetzt. Für Nachhaltigkeit sorgen die Qualifizierungsangebote. Geflüchtete werden zu Schiedsrichter*innen, Übungsleiter*innen oder Trainer*innen ausgebildet und so dauerhaft in die Sportlandschaft integriert.



Sport gibt Orientierung, Qualifizierungsangebote sorgen für Nachhaltigkeit, Foto: LSB NRW/Andrea Bowinkelmann

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