Die Freiwilligen der ersten Stunde (Teil 4)

15.06.2022

Philipp Schulz – Ausbildung in der Einsatzstelle nach dem Freiwilligendienst

Die Freiwilligendienste im Sport feiern dieses Jahr gleich zwei Jubiläen: 20 Jahre Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Sport und 10 Jahre Bundesfreiwilligendienst im Sport (BFD) im Sport. 

Dies hat das dsj-Team zum Anlass genommen und fleißig recherchiert und einige Freiwillige aus den ersten Jahren ausfindig gemacht.  

In den nächsten Wochen werden sich die ehemaligen Freiwilligendienstleistenden vorstellen und in kurzen Interviews berichten, wie sie ihr Jahr des Freiwilligendienstes in Erinnerung haben und welchen Einfluss der Freiwilligendienst im Sport auf ihr Leben hatte.  

Hier geht’s zu Teil 1 der Serie. 

Hier geht’s zu Teil 2 der Serie. 

Hier geht’s zu Teil 3 der Serie. 

Heute geht es um Philipp Schulz: 

Wann und wo hast du deinen Freiwilligendienst im Sport gemacht? 

Ich habe meinen Bundesfreiwilligendienst beim Westfälischen Schützenbund von 1861 e.V. im Jahrgang 2011/12 gemacht. 

Welche besonderen Erinnerungen verbindest du mit dem Freiwilligendienst? 

In besonderer Erinnerung sind mir, neben den zahlreichen Sportevents, die vielen engagierten Menschen geblieben, welche ich durch meinen Freiwilligendienst kennen lernen durfte. Mit einigen von Ihnen stehe ich bis heute in regem Kontakt und ein paar sind gute Freunde geworden. 

Welchen Einfluss hatte der Freiwilligendienst auf eure Leben? 

In meinem Leben hat der Freiwilligendienst einen starken Einfluss gehabt. Ich wollte schon immer etwas mit Menschen machen und bin für den Freiwilligendienst sogar von Baden-Württemberg nach NRW gezogen. Durch die Orientierung über den Freiwilligendienst hatte ich im Anschluss die Chance in meiner Einsatzstelle im Anschluss eine Ausbildung zu beginnen. Heute bin ich noch immer im Sport tätig und konnte nebenher meinen Betriebswirt abschließen. 

Was macht ihr heute beruflich und vielleicht auch weiterhin ehrenamtlich? 

Beruflich bin ich aktuell beim Westfälischen Schützenbund als Mitarbeiter für Medien & Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt. Mein Ehrenamt hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Ich war als Trainer von Vereins- bis Landesebene tätig. Heute bin ich Vizepräsident Sport in meinem Verein und Beisitzer Öffentlichkeitsarbeit bei Gelsensport (Stadtsportverband Gelsenkirchen). 

Was wolltet ihr schon immer mal sagen? 

Sport verbindet, bildet und unterstützt Menschen und in vielen Städten ist der Sport die größte Personenvereinigung dieser. Die Menschen im Sport leisten großartiges für die Gesellschaft. Sport bedeutet Wertevermittlung und im Sportschießen sprechen wir zu Recht von einer großen Schützenfamilie. 



Foto: privat

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