Die Jugendbildungsstätten des Sports und die Digitalisierung

14.11.2019

Anpassung auf die Nutzungs- und Wahrnehmungsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen

Strategien der Jugendbildungsstätten des Sports zur Digitalisierung waren bestimmendes Thema im Arbeitskreis der Leitungen, der sich Anfang November im Jugendbildungszentrum der Sportjugend Brandenburg in Blossin traf. Die Verantwortlichen von Blossin stellten dabei ihre Strategie zur Digitalisierung sowohl in den Bereichen der Kommunikation wie der Bildungsarbeit detailliert vor. Themen waren hier unter anderem die Betreuer*innen-App der Einrichtung, die den Nutzer*innen umfassende Informationen über die Möglichkeiten der Einrichtung gibt. Betont wurde, dass gerade in der Bildungsarbeit in Bezug auf die Nutzungs- und Wahrnehmungsgewohnheiten der Zielgruppe Kinder und Jugendliche ein Umdenken notwendig sei.

Des Weiteren diskutierten die Arbeitskreismitglieder unter Leitung von Tim Schmidt-Weichmann (Landessportbund Hessen / Sportjugend Hessen) die Perspektiven der zukünftigen Zusammenarbeit in diesem Gremium. Dabei wurde die besondere Rolle des Austauschs zur Qualitätsentwicklung in den Einrichtungen betont. Sowohl die Weiterentwicklung der pädagogischen Konzepte als auch die Schaffung der organisatorischen und administrativen Rahmenbedingungen zahlen auf die Qualität der Arbeit ein, so ein Fazit. Tobias Dollase, das für den Bereich Bildung zuständige dsj-Vorstandsmitglied, sagt: „Mit dem Austausch im Arbeitskreis wird ein wichtiger Beitrag geleistet, die Jugendbildungsstätten des Sports als Orte zu erhalten und zu entwickeln, an denen Multiplikator*innen und Kinder und Jugendliche Bildungserfahrungen im Kinder- und Jugendsport machen.“

Die Mitglieder des Arbeitskreises bedankten sich bei Michael Lehmann, der zum Jahresende als Leiter des Jugendbildungszentrums Blossin ausscheidet. Er habe herausragende Verdienste für die Arbeit im Arbeitskreis und die Weiterentwicklung und Optimierung der Jugendbildungsstätten allgemein, hieß es.



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