dsj academy camp 2020 in Lausanne mit erfolgreichem Abschluss

23.01.2020

Teilnehmende kehren nach zwei Wochen bei den Olympischen Jugendspielen in Lausanne mit vielen Eindrücken zurück

Die erste Woche des traditionellen dsj academy camps zu den Olympischen Jugendspielen (YOG) stand in diesem Jahr im Zeichen der Olympischen Hauptstadt Lausanne: Die 25 jungen Engagierten aus den dsj-Mitgliedsorganisationen tauchten in die YOG-Atmosphäre ein, setzten sich mit den olympischen Werten auseinander, besuchten den neuen Sitz des IOC und tauschten sich mit vielen Vertreter*innen der nationalen und internationalen Verbände über ihre Eindrücke aus. 

In der zweiten Woche rückten nun der Wintersport und die Auseinandersetzung mit Themen der Jugendarbeit in den Mittelpunkt. In den Bergen von Leysin, wo die Gruppe im Haus des Sports hervorragend untergebracht war, wurden die Freestyle-Wettbewerbe ausgetragen, sodass ein Besuch bei Slopestyle, BigAir und Co. bei bestem Winterwetter natürlich ebenso auf dem Programm stand wie eigener Sport: Jeweils ein Nachmittag auf der Curling-Bahn und der Eislauffläche förderten ganz neue sportliche Talente und Interessen zu Tage. Interessant war für alle auch der Austausch mit Jugendlichen und Trainer*innen aus der Schweiz über das Präventionsprogramm „cool & clean”, unter dessen Dach sich Swiss Olympic Themen wie Doping- und Suchtprävention oder Fairplay widmet. Bei praktischen Übungen und im Gespräch konnten hier Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Deutschland und der Schweiz entdeckt werden. In verschiedenen Formaten wie Workshops und Diskussionsrunden zu aktuellen Fragestellungen der Jugendarbeit oder der Engagementförderung und einem Barcamp zu eigenen Projekten setzten sich die 18- bis 26-Jährigen mit ihren Aufgaben und Rollen im Engagement auseinander. Dazu tauschten sie sich auch mit Mitgliedern des dsj-Vorstands aus, Kirsten Hasenpusch und Luca Wernert stellten dazu ihren persönlichen Werdegang vor. Ein Höhepunkt zum Abschluss war mit Sicherheit auch die „German Sports Youth Night“ im Olympischen Museum, bei der die Kontakte zu den Athlet*innen des Jugend Team D und weiteren Unterstützer*innen und Partnern gefestigt werden konnte. Die Entstehung ehrlicher und zuverlässiger Kontakte auf Basis der olympischen Werte von „respect, friendship and excellence“ erwies sich auch in der abschließenden Gesamtbetrachtung als ein entscheidender Mehrwert. Zusammen mit vielen neuen Informationen und Impulsen wollen die Teilnehmenden dieses Netzwerk nun nutzen, um sich und ihr Engagement weiterzuentwickeln. „Der Zusammenhalt und Respekt und vor allem die gegenseitige Wertschätzung beim Austausch innerhalb der Gruppe war ganz besonders. Wir sind uns sicher, dass die vielen Eindrücke und Erfahrungen, die sie sammeln konnten, bei unseren Teilnehmenden viel Motivation freisetzen, junge Ideen und wertvolle Impulse in ihren Vereinen und Verbänden einzubringen. Wir freuen uns schon alle sehr auf das Wiedersehen im April beim Nachbereitungstreffen in Heidelberg,“ bilanziert Juliane Bötel (adh), Leiterin des diesjährigen dsj academy camps. 



Zur News-Übersicht