dsj zum Koalitionsvertrag: Digitalisierung

09.12.2021

Die Angebote der Jugendhilfe bei der Digitalisierung unterstützen

Für die Deutsche Sportjugend und ihre Mitgliedsorganisationen ist Digitalisierung ein wertvolles Instrument, um den Kinder- und Jugendsport und die Kinder- und Jugendarbeit im Sport nachhaltig, attraktiv und kreativ weiterzuentwickeln. Für die Jugendorganisationen im Sport stehen die analoge und die digitale Welt nicht in einer Konkurrenz zueinander, sondern ergänzen sich, wenn sie sinnvoll und zielgerichtet gestaltet werden. Damit unterstützen digitale Angebote und Formate idealerweise das große Ziel, alle Kinder und Jugendliche verstärkt in Bewegung zu bringen, Teilhabe zu fördern und damit zu einem gesunden Aufwachsen und der Persönlichkeitsentwicklung beizutragen. 

Die dsj begrüßt daher die Pläne der zukünftigen Bundesregierung neben einem Digitalpaket Schule auch die Unterstützung des Bereiches Kinder- und Jugendhilfe anzugehen. Denn Informations- und Kommunikationstechnologien haben längst kindliche – jugendliche ohnehin – Lebensbereiche durchdrungen. Deshalb ist es erforderlich, auch die fachliche Qualität der Kinder- und Jugendhilfe unter den Bedingungen einer digitalen Transformation des Alltags von Kindern, Jugendlichen und Familien zu sichern und auszubauen, das erklärte auch das  Bundesjugendkuratorium mit seiner Forderung nach einem Digitalpakt Kinder- und Jugendhilfe. Auch die dsj formulierte zusammen mit dem Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB),  der Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit (BAG OKJE), der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ), dem Deutschen Bundesjugendring (DBJR), der IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e. V. (IJAB) und dem Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit Forderung für die Entwicklung und Umsetzung eines Digitalpaktes Kinder- und Jugendarbeit

Die gesamte Bewertung der dsj zum Koalitionsvertrag ist auf der dsj-Website zu finden.



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