dsj zum Koalitionsvertrag: Ganztagsschule

09.12.2021

Im Kontext der Ganztagsschule u.a. Sport- und Bewegungsangebote unterstützen, fördern und stärken

„Bildung braucht Bewegung! Kein Verzicht auf Bewegung und Sport in der Schule. Gesundes Aufwachsen ist ohne Bewegungsfreude nicht denkbar.“ Dies gilt nicht nur während einer Pandemie. 

Dass nun der Koalitionsvertrag ausdrücklich die Bedeutung von Sport- und Bewegungsangeboten im schulischen Kontext hervorhebt, begrüßt die dsj. Sie appelliert dringend an Bund und Länder sowie an alle in Schulen Verantwortlichen einen echten Wandel hin zu einem bewegten Schulalltag mit der notwendigen und unverzichtbaren Bewegungsförderung aller Kinder und Jugendlichen zu unterstützen. 

Die zukünftige Bundesregierung will – so steht es im Koalitionsvertrag – für die Qualität in schulischen Ganztagsangeboten, Programme wie „Kultur macht stark“, den MINT-Aktionsplan – insb. für Mädchen –, Sprachförderung und herkunftssprachliche Angebote, „Haus der Kleinen Forscher“, Mentoring und Patenschaften, Begabtenförderung sowie Sport- und Bewegungsangebote unterstützen, fördern oder stärken. Explizit formuliert wird auch der Anspruch, dass zivilgesellschaftliches Bildungsengagement und die Einbindung außerschulischer Akteure an Schule unterstützt werden soll. Das ist für in Schulen engagierte Sportvereine eine wichtige Aussage und Grundlage. 

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Deutsche Sportjugend (dsj) setzen sich seit vielen Jahren dafür ein, nach gangbaren Wegen zu suchen, um einen bewegten Schulalltag unter Einbeziehung des Unterrichtsfachs Sport und des Schulsports zu ermöglichen. Hierfür bieten sie ausdrücklich ihre Kooperation an. 

Die gesamte Bewertung der dsj zum Koalitionsvertrag ist auf der dsj-Website zu finden.



Foto: Adobe / Vasyl

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