dsj zum Koalitionsvertrag: Kinder und Jugendplan

09.12.2021

Den Kinder- und Jugendplan des Bundes bedarfsgerecht ausstatten

Zentrale Forderung der dsj im Wahljahr 2021 war es, die Jugendsport(strukturen) handlungsfähiger zu machen und dafür eine bedarfsgerechte Stellenfinanzierung der Jugendsportstrukturen und deren Maßnahmen durch den Bund zu gewähren.  

Dass diese Stärkung über die Aussage im Koalitionsvertrag, den Kinder- und Jugendplan bedarfsgerecht auszustatten, nun angekündigt wird, begrüßt die dsj in besonderem Maße.   

Denn es warten viele Aufgaben und die Jugendarbeit der Sportverbände ist seit Jahren unterfinanziert und kann ihr Potential daher nicht ausschöpfen. In den Sportvereinen geht es nicht nur um Bewegungsförderung, sondern auch um die Stärkung von Partizipation und Engagement von jungen Menschen, um politische Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Der gemeinnützig organisierte Sport ist wie kaum ein anderer gesellschaftlicher Akteur durch seine Attraktivität, seine soziale und geografisch flächendeckende Reichweite in der Lage, junge Menschen unabhängig von persönlichen, sozialen, finanziellen und kulturellen Ressourcen zu erreichen. Um die Ehrenamtlichen in den Vereinen zu stärken und sie für ihre wichtige Arbeit zu qualifizieren, bedarf es einer handlungsfähigeren Verbandsstruktur. 

Die gesamte Bewertung der dsj zum Koalitionsvertrag ist auf der dsj-Website zu finden.



Foto: Adobe / zinkevych

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