45. deutsch-japanischer Sportjugend-Simultanaustausch

09.08.2018

Willkommen in Deutschland!

Auf ihre Pünktlichkeit kann man sich verlassen. Nicht einmal „unattended luggage“ (unbeaufsichtigte Gepäckstücke), die einen größeren Polizeieinsatz verursacht hatten, konnten die japanische Delegation stoppen. Zwei Busse brachten die 90 Mädchen und Jungen mitsamt Betreuer/innen und dem Leitungsteam um Seizou Inoue aus Fernost zum Landessportbund Hessen. Doch schon bald nach dem Abendessen wollten alle, nach mehr als 24 Stunden auf den Beinen, nur noch schlafen.

Erster Programmpunkt des darauffolgenden Tages war der offizielle Empfang der Stadt Frankfurt im Kaisersaal des „Römers“. Stadträtin Albina Nazarenus-Vetter und dsj-Vorstandsmitglied Kirsten Hasenpusch  begrüßten die japanischen Gäste. Kirsten Hasenpusch bedankte sich für 45 Jahre Simultanaustausch und einen zuverlässigen Partner seitens der JJSA. Anschließend erkundeten alle, aufgeteilt in Gruppen und begleitet von Teamern und Dolmetschern, die Sehenswürdigkeiten von Frankfurt am Main. Ob Euro Denkmal, Maintower, Pauluskirche oder Eiserner Steg, auf ihrer Sightseeing-Rallye begegneten sich die Jugendlichen immer wieder.
Trotz der drückenden Hitze wollten die meisten sich am Abend noch sportlich betätigen, weckte das lange Sitzen im Flieger vom Vortag bei vielen noch den Wunsch auf Bewegung. Frauenfußball, Wasserball, Tischtennis und viele Bewegungsspiele konnten hierbei Abhilfe schaffen. Den Tag rundete ein Grillfest im Innenhof des lsb ab, bei dem mehrere Gruppen bereits auf ihre schon frühzeitig angereisten Regionalbetreuer/innen trafen.

Den Vormittag des nächsten Tages gestaltete Diana Küster, Referentin für Inklusion und Engagementförderung bei der Deutschen Sportjugend. Passend zu Jahresthema „Inklusion“ referierte sie über das „Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung“.

Dann war es soweit. Die Regionalpartner des Simultanaustauschs durften „ihre Japaner“ in Empfang nehmen. Vor ihnen stehen zwölf Tage, in denen die Jugendlichen viel über deutsche Kultur und das Leben in deutschen Familien erfahren werden. Neben sportlichen Aktivitäten mit gleichaltrigen deutschen Jugendlichen wird es vor allem der persönliche Kontakt und Austausch sein, der die Begegnung so besonders macht.


Die japanische Delegation vor dem Römer / Foto:dsj

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