Erinnerungsarbeit im Sport aktiv gestalten

27.01.2022

Erste Schritte für eine interessante, altersgemäße und in die Zukunft gerichtete Art und Weise für die Erinnerungsarbeit im Sport von Raimund Lazar

Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des eigenen Sportvereins oder -verbands oder der eigenen Region findet bisher nur in Teilen des organisierten Sports statt. Dabei bietet sie viele Anknüpfungspunkte für die Suche nach der Identität des eigenen Vereins, für die Erstellung von Leitbildern, für die Demokratiebildung und die Wertevermittlung. Erinnerungsarbeit als ein besonderer Teilbereich des historischen Lernens ermöglicht dabei die Auseinandersetzung mit den düsteren Kapiteln der deutschen (Sport-)Geschichte, wie der Rolle des organisierten Sports während des Holocausts. Sie bietet Vereinen und Verbänden die Chance sich für die Stärkung demokratischer Werte, Anerkennung gesellschaftlicher Vielfalt und gegen Antisemitismus einzusetzen und dies mit der Erinnerung an die Verbrechen im Nationalsozialismus zu verbinden.  

Wie erste Schritte in der Erinnerungsarbeit im Sport auf eine interessante, altersgemäße und in die Zukunft gerichtete Art und Weise gestaltet werden können, beschreibt Raimund Lazar, Sozialwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Bergen-Belsen, anhand anschaulicher Beispiele. Zahlreiche Links zu erfolgreichen Projekten, bestehenden Netzwerken und möglichen Partner*innen sowie zu Finanzierungsmöglichkeiten geben einen breiten Überblick und vermitteln große Lust auf die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte. 

Der gesamte Text von Raimund Lazar ist auf der Website Sport mit Courage zu finden. 



Foto: Jesco Denzel / Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten

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