Freie Fahrt für Freiwillige!

22.08.2019

Kostenfreie Beförderung mit Bahn und Bus

Seit Jahren fordern Freiwilligendienstleistende „freie Fahrt“ – kostenfreie Beförderung mit Bahn und Bus. Nun scheint die Zeit dafür gekommen: Wenn Berufssoldat*innen zukünftig kostenfrei nationale und regionale Bahnverbindungen nutzen können, sollte dies auch für Freiwillige gelten. Für ein Taschengeld unterstützen sie in Vollzeit beispielsweise ein ganzes Jahr lang die Jugendarbeit der Sportvereine und tragen dazu bei, Kinder in Bewegung zu bringen. Nun sollen sich die FSJ- und BFD-Freiwilligen kostenfrei in Deutschland bewegen dürfen. „Nicht nur Soldaten und Soldatinnen verdienen „Respekt und Dank“, wie ihn die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer einfordert,“ betont der erste Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, Jan Holze. „Ehrenamt und Engagement benötigen die Unterstützung der Politik, damit Freiwilligendienste attraktiv bleiben und die jungen Erwachsenen erfahren, dass unsere Gesellschaft ihren Einsatz wertschätzt.“ Damit schließt sich die Deutsche Sportjugend einer Forderung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes an, die mittlerweile viel Unterstützung erfahren hat. „Bundesfamilienministerin Giffey hat ein hervorragendes Konzept für ein  Jugendfreiwilligenjahr vorgestellt, aber bislang wenige ihrer Ideen umsetzen können. Die Unterstützung der FSJ- und BFD-Freiwilligen mit kostenfreien Bahnfahrten wäre ein guter Beginn. Gleichzeitig unterstützen wir damit die Bereitschaft der Fridays-for-Future-Generation, auf ein eigenes Auto zu verzichten und klimaneutral zu reisen,“ fügt Holze hinzu.

Die Deutsche Sportjugend ist Mitglied bei „Sports for Future“, einem Bündnis, das sich für gesellschaftliche Teilhabe, Demokratieförderung und Klimaschutz einsetzt. Gemeinsam mit ihren Mitgliedsorganisationen bietet sie etwa viertausend Plätze in verschiedenen Freiwilligendiensten an. Insgesamt leisten fast einhunderttausend Menschen Jahr für Jahr einen Freiwilligendienst.


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