Freiwilligendienste stärken – Gemeinsinn fördern

04.12.2019

Der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, Jan Holze, lehnt eine allgemeine Dienstpflicht ab

Annegret Kramp-Karrenbauer hat im Rahmen eines Werkstattgesprächs der CDU erneut den Vorschlag eines allgemeinen Pflichtdienstes ins Gespräch gebracht. Junge Menschen sollen nach Ende ihrer Schulzeit einen verpflichtenden Dienst für die Gesellschaft leisten. 

Hierzu erklärt der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, Jan Holze: 

„Wir benötigen keinen Pflichtdienst. Wir müssen stattdessen die Freiwilligendienste ausbauen. Dazu benötigen wir eine weitere Aufstockung der Bundesmittel für die Freiwilligendienste im Sport – um mehr Plätze einzurichten, um bestehende Plätze besser auszustatten, um die Freiwilligen noch besser zu betreuen.“  

Die fast viertausend jungen Menschen, die Jahr für Jahr einen Freiwilligendienst in Sportvereinen leisten, unterstützen die Kinder- und Jugendarbeit im Sport und fördern den sozialen Zusammenhalt.

Gleichzeitig haben sie durch die pädagogisch begleiteten Bildungsprogramme die Chance, ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Insgesamt sind es in ganz Deutschland über alle Freiwilligendienste und Einsatzbereiche hinweg fast einhunderttausend zumeist junge Menschen, die sich ein ganzes Jahr lang für den Gemeinsinn einsetzen. Ein Jahr freiwilliges Engagement hilft allen – den Kindern im Sportverein ebenso wie den jungen Erwachsenen, die nach ihrem Platz in der Gemeinschaft suchen. Die Deutsche Sportjugend setzt gemeinsam mit ihren Mitgliedsorganisationen schon seit 2001 Freiwilligendienste im Jugendsport um. 



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