Fußball verbindet

11.07.2018

Deutsch-Russischer Fachkräfteaustausch in Rostow am Don

Unter dem Motto „Fußball verbindet – Football Unites“ haben deutsche sowie russische Vertreterinnen und Vertreter der Jugendarbeit im Sport am Deutsch-Russischen Fachkräfteaustausch vom 25. bis 30. Juni 2018 in Rostow am Don teilgenommen. Das Vorbereitungsseminar für die 20 Teilnehmenden sowie das 5-köpfige Leitungsteam um Delegationsleiter Arne Klindt fand im Vorfeld am 24. Juni 2018 in Frankfurt am Main statt.

Vor Ort gaben vielfältige Vorträge, ein kulturelles Programm sowie zahlreiche Gesprächs- und Diskussionsrunden den Fachkräften der beiden Länder die Möglichkeit, Erfahrungen und Meinungen auszutauschen. Die Gruppen beider Länder setzten sich sowohl aus jungen Engagierten als auch erfahrenen Teilnehmenden zusammen, die ihre unterschiedlichen Expertisen aktiv einbrachten und so eine Austauscherfahrung aus verschiedenen Blickwinkeln möglich machten. Getreu dem Motto des Austauschs durfte auch der interkulturelle Austausch beim gemeinsamen Fußballspielen nicht fehlen. So kam es beim Freundschaftsmatch mit deutsch-russischen Mannschaften zu einer besonderen Begegnung der beiden Gruppen.

Auch die Zusammenarbeit mit der Russischen Studenten Sport Union (RSSU) wurde gestärkt. Mit der Staatlichen Technischen Universität der Don Region wurde vereinbart, dass sie die Partnerschaft in Zukunft aktiv unterstützen wird. Dadurch erhält die im vergangenen Jahr von den Vorsitzenden der dsj und der RSSU unterzeichnete Vereinbarung noch mehr Gewicht auf regionaler Ebene, wodurch gute Voraussetzungen für neue deutsch-russische Vereinspartnerschaften geschaffen wurden.

Jan Holze, Vorsitzender der Deutschen Sportjugend (dsj), zieht ein Resümee des Fachkräfteaustauschs: „Sportliche Großereignisse, wie die Fußball WM 2018 in Russland, geben einen ausgezeichneten Rahmen für den Austausch zwischen verschiedenen Ländern. Durch das gegenseitige Kennenlernen der aktuellen Entwicklung des Sports werden neue Möglichkeiten und Ansätze für künftige Jugendaustauschmaßnahmen geschaffen. Ich bin zuversichtlich, dass durch diese Maßnahmen nicht nur Freundschaften zwischen den Ländern entstanden sind, sondern vielmehr auch der Grundstein für künftige Austauschprogramme auf kommunaler Ebene gelegt wurde.“

Die Maßnahme wird durch die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Freien und Hansestadt Hamburg, der Robert Bosch Stiftung und des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, gefördert.


Thomas Hoffmann, Stiftung deutsch-russischer Jugendaustausch, und Dina Sokolowa, Russisches Nationales Koordinierungsbüro für den Jugendaustausch mit der Bundesrepublik Deutschland, bleiben am Ball / Foto: dsj

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