Jugendliche brauchen Freiräume!

20.05.2020

Wie Perspektiven junger Menschen in Corona-Zeiten aus dem öffentlichen Blick entschwinden… - eine essayistische Betrachtung von Gunda Voigts

Bereits im 15. Kinder- und Jugendbericht ist kritisiert, dass der Schwerpunkt in den politischen Debatten und Weichenstellungen fast ausschließlich auf den Aspekt der Qualifizierung und wenn überhaupt ab und an noch auf die Verselbstständigung gerichtet sei, die Herausforderung der Selbstpositionierung aber kaum Beachtung finde (Deutscher Bundestag 2017). Es ist nach zwei Monaten im als „Lockdown“ bezeichneten gesellschaftlichen Corona-Krisen-Modus zu beobachten, dass diese Fokussierung sich in dramatischer Art und Weise verstärkt und die Interessen von jungen Menschen im Jugendalter dabei komplett aus dem Fokus geraten sind. “Dabei brauchen Jugendliche Freiräume zur Ermöglichung von Selbstpositionierung”, betont Gunda Voigts.  

Gunda Voigts ist Professorin für Grundlagen der Wissenschaft und Theorien Sozialer Arbeit sowie Theorie und Praxis der (offenen) Kinder- und Jugendarbeit an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg). 



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